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U18-EM: Europameistertitel für die Schweiz

Dank Lukas Berger und Kenneth Schoch mit Schwellbr

Europameistertitel für junge Faustballer

Die Schweizer U18-Nationalmannschaft der Faustballer gewann am vergangenen Wochenende in Jona den Europameistertitel nach 2004 und 2007 zum dritten Mal. Die Eidgenossen besiegten Deutschland im 5. Entscheidungssatz mit 11:8

Vorrunde mit reiner Weste
Bereits in der Vorrunde vom Samstag meldeten die jungen Schweizer ihren Anspruch auf den Titel an. Sie bezwangen zu Beginn Österreich mit 3:1 und im Anschluss Italien mit 3:0. Die abschliessende Vorrundenpartie gegen Deutschland entschied über den direkten Finaleinzug vom Sonntag. Deutschland legte vor und gewann den ersten Abschnitt. Die Schweizer konterten mit zwei Sätzen in Folge, ehe Deutschland zum 2:2 ausglich. Mit einer kompakten Leistung behielt der Gastgeber im letzten Abschnitt das bessere Ende für sich und wurde somit ungeschlagener Vorrundensieger.

Finale als Krönung
Während Deutschland im Halbfinale gegen Österreich antreten musste, konnten sich die Eidgenossen vollends auf das Finalspiel konzentrieren. Mit einem 3:0 fackelten die Alemannen nicht lange und bodigten Österreich diskussionslos.
Der nördliche Nachbar wollte unbedingt Revanche an der Vorrundenniederlage nehmen. Doch diesmal war es die Schweiz, die in Satz eins Vorlegte und in Führung ging. Der regengenässte Boden vermochte durch den aufkommenden Sonnenschein langsam zu trocken, was die Schläge der Angreifer etwas zu entschärfen vermochte. So gestaltete sich ein offener Schlagabtausch. Deutschland glich die Partie mit einem Satzgewinn aus, doch die Schweiz legten mit einer Machtdemonstration von 11:3 sogleich wieder vor. In Satz vier zeigten die jungen Eidgenossen die vermutlich grösste Schwächephase der EM. Sie produzierten einige Eigenfehler zu viel und mussten mit einem klaren Teilergebnis von 6:11 den erneuten Ausgleich zum 2:2 hinnehmen. Wie bereits am Vortag musste Satz fünf über Sieg und Niederlage entscheiden. Rasch distanzierte die Schweiz ihren Gegner, doch Deutschland liess nicht locker und kam bis zum letzten Seitenwechsel auf 5:6 heran. Die Eidgenossen bewiesen in dieser wichtigen Phase von der Abwehr bis zum Angriff ihre Nerven, setzten Deutschland immer wieder stark unter Druck und zogen vorentscheidend zum 8:5 weg. Deutschland vermochte nicht dagegen zu halten und haderte ihrerseits mit den Nerven. Die Schweiz gewann mit 11:8 vor rund 400 begeisterten Zuschauern den Europameistertitel der männlichen Jugend.

Die weibliche Jugend verpasste mit einer knappen Halbfinalniederlage gegen Deutschland den Finaleinzug. Mit einem Sieg über Italien im kleinen Finale konnten sie sich schlussendlich doch noch die erhoffte Medaille umhängen lassen.

Schwellbrunner Beteiligung
Mit von der Partie waren auch die beiden Schwellbrunner, Kenneth Schoch und Lukas Berger (beide 17). Während dies für Kenneth Schoch bereits der dritte Grossanlass mit der U18-Nati war und er mittlerweile in der Aufstellung der Stammformation steht, war es für Lukas Berger der erste Auftritt im Nationaltrikot. Mit diesem EM-Titel gelang ihm dasselbe, was bereits seinem Bruder, Martin Berger, 2004 an gleicher Stätte gelang.

Resultate männlich Jugend:
Final Schweiz - Deutschland 3:2 (11:8, 8:11, 11:3, 6:11, 11:8)
Spiel um Rang 3 Österreich - Italien 3:0 (11:9, 11:2, 11:6)
Halbfinal Deutschland - Österreich 3:0 (11:7, 11:7, 11:5)

Resultate weibliche Jugend:
Final Deutschland - Österreich 3:0 (11:7, 11:8, 11:8)
Spiel um Rang 3 Schweiz - Italien 3:0 (11:7, 11:3, 12:12)
Halbfinal Deutschland - Schweiz 3:2 (11:4, 8:11, 8:11, 11:7, 11:4)



Bildlegende:
Weggefährten seit Kinderschuhen und nun zusammen Europameister; Lukas Berger (l) und Kenneth Schoch (r)

U18-EM: Schweizer im Finale !!!

Die Schweizer U18-Nationalmannschaft der männlichen Jugend steht nach den Siegen über Deutschland, Österreich und Italien direkt im Finalspiel vom Sonntag. Dabei kamen Kenneth Schoch und Lukas Berger von Faustball Schwellbrunn zum Einsatz. Im morgigen Spiel trifft die Schweiz auf den Sieger des Halbfinals, Deutschland gegen Österreich. Den Wettkämpfen wohnte die beachtliche Zahl von rund 400 Zuschauern bei.

Schwellbrunn wird somit aufgefordert, seine beiden Nachwuchstalende morgen ab 16:45 lautstark vor Ort zu untersützen. "Go 4 Gold"

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U18-EM: Zwei Schwellbrunner im Einsatz

An der diesjährigen U18-EM in Jona stehen mit Kenneth Schoch und Lukas Berger gleich zwei Nachwuchsspieler für das Nationalteam im Einsatz. Sie konnten sich mit sehr guten Leistungen gegen die weitere Konkurenz durchsetzen und erkämpften sich je eines der 8 Tickets für die EM.
Am Samstag, 09.07.2011, werden die Vorrundenspiele ausgetragen und am Sonntag, 10.07.2011, folgen die Halbfinal- und Finalspiele.
Gleichzeitig findet in Jona auch die U18-EM der weiblichen Jugend statt.

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Europacup: Teuer verkauft

Erwartungsgemäss verlor Schwellbrunn das Halbfinalspiel gegen den Österreichischen Staatsmeister Grieskirchen. Doch zur Überraschung aller wehrte sich Schwellbrunn mit beherztem Spiel gegen die drohende Niederlage und glich den 0:2-Satzrückstand aus. Beim Stand von 9:9 im sechsten Satz waren die Appenzeller nochmals nahe an einem weiteren Satzerfolg dran. Grieskirchen konterte jedoch gekonnt und zog verdient ins Finale ein.
Gegen den Deutschen Meister aus Pfungstadt setzte es am Sonntag dann jene Niederlage ab, welche bereits Samstags von vielen erwartet wurde. Schwellbrunn konnte nicht mehr an die Leistung vom Vortag anknüpfen und hatte zum variantenreichen und druckvollen Angriffsspiel der Deutschen kein Pendant. Mit 0:4 verlor der Aussenseiter die Bronzepartie.
Nichts desto trotz ist Schwellbrunn erfreut über das Gezeigte. Der Spirit im Team war ausgezeichnet und alle Spieler konnten eine top Leistung abrufen. Die wenigen Chancen wurden erkannt und auch genutzt, was hoch erfreulich war.

NLA: Weitere Nullrunde

Auch die beiden Heimspiele gegen die "Kellerkinder" Widnau und Elgg-Ettenhausen hat Schwellbrunn verloren, womit die Hinterländer weiterhin ohne Punkte das Tabellenschlusslicht bilden. Der Abstieg in die Nationalliga B scheint für den Titelverteidiger traurige Tatsache zu werden, denn nur noch eine winzig kleine theoretische Chance verbleibt zum Ligaerhalt.
Zu den vielen Spielerabgängen hat sich am Samstag auch noch das Verletzungspech gesellt. Denn Schwellbrunn musste ohne seinen U18-Nationalspieler Lukas Berger antreten, der sich bei der Arbeit eine Fingerverletzung zuzog. Zudem fehlte mit Peter Rohner ein weiterer Schlagmann wegen einem privaten Termin.

Teamumstellungen
So übernahm notgedrungen der Teamcaptain Martin Berger den Service. Schwellbrunn fehlte daher der nötige Druck aus den Angaben. Die Gegner konnten so gut aufbauen und setzten mit ihren Schlägen die Abwehr der Hinterländer stark unter Druck.
Gegen Widnau begann Schwellbrunn gut und vermochte mitzuhalten. Doch als sich bei ihnen Eigenfehler einschlichen, zogen die Rheintaler sicher zum Sieg durch. Ähnlich verlief die Partie gegen die Faustballgemeinschaft Elgg-Ettenhausen. Schwellbrunn vermochte aber nur kurze Strecken mitzuhalten und schaffte es nicht, durchzuziehen und seine Leistung konstant zu halten. So resultierte in beiden Heimspielen eine deutliche Niederlage in drei Sätzen.

Schwellbrunn weiter in Einsatz
Während die übrigen Teams die Sommerpause bis zu den grossen Turnieren für einen Spiel- und Trainingsunterbruch nützen, stehen Schwellbrunns Faustballer am kommenden Wochenende nochmals im Einsatz. Beim Europacup der Landesmeister in Flums treffen sie am Samstag im Halbfinale auf den österreichischen Meister Grieskirchen/Pötting und am Sonntag auf den Titelverteidiger Freistadt/AUT oder den Deutschen Meister Pfungstadt.
Dazu stehen mit Lukas Berger und Kenneth Schoch eine Woche später zwei Schwellbrunner Nachwuchsspieler an den Europameisterschaften der U18 in Jona im Einsatz. Sie wurden bekanntlich ins zehn Spieler umfassende EM-Kader berufen. /Cas

Schwellbrunn - Faustball Widnau 0:3 (6:11, 1:11, 6:11)
Faustball Widnau - Elgg-Ettenhausen 0:3 (7:11, 8:11, 7:11)
Schwellbrunn - Elgg-Ettenhausen 0:3 (8:11, 4:11, 2:11)

1.Liga: Ausgeglichene Partieen

Drei ausgeglichene Partien in über drei Stunden und nur einmal Regen - von Beginn weg bis zum Spielschluss. Dies die Fakten der Spielrunde vom Mittwochabend in Waldkirch. Doch trotz dem schlechten Wetter boten die drei Partien guten Faustballsport und das Terrain war bis kurz vor Spielschluss gut bespielbar. Die grosse Ausgeglichenheit dokumentiert das Ballverhältnis der ersten Partie zwischen Waldkirch und RiWi 3 mit 50:52 für die Thurgauer. Alle Abschnitte endeten knapp und zwei mussten gar in die Verlängerung. Ihre beiden Führungen in den Sätzen glich das Heimteam zwei Mal aus, doch im Entscheidungssatz setzten sich die Gäste durch.
RiWi 3 hatte nach einer kurzen Pause nochmals anzutreten. Und auch die Partie mit Schwellbrunn 2 dauerte fünf Sätze. Die routinierten Thurgauer benötigten erneut über 50 Bälle zur Siegsicherung. Zudem lagen sie gegen die jungen Appenzeller mit zwei Sätzen hinten, als sie die Wende doch noch schafften. Erstaunlich nach der langen Einsatzzeit von über zwei Stunden. Es schien, als ob sie sich eine längere Pause gönnten.
Das Heimteam hatte sich nach der Spielpause wieder gefangen und strebte nach der knappen Niederlage wenigstens im zweiten Heimspiel einen Sieg an. Auch die dritte Partie des Abend zwischen Waldkirch und Schwellbrunns Reserven verlief ausgeglichen. Mit leichten Vorteilen für das routinierte Heimteam, das sich schlussendlich gegen die Appenzeller durchsetzte.

Waldkirch - RiWi 3 2:3 (9:11, 11:8, 10:12, 12:10, 8:11)
RiWi 3 - Schwellbrunn 2 3:2 (8:11, 10:12, 11:8, 11:7, 11:6)
Waldkirch - Schwellbrunn 2 3:1 (11:6, 10:12, 11:9, 11:6)

NLA: Aufwärtstrend

Auch wenn Schwellbrunns Faustballer zum Auftakt der Rückrunde erneut beide Partien verloren, einen Satz entschieden sie für sich und zudem liessen sie einen klaren Aufwärtstrend erkennen.
Mit dem aus dem Reserveteam in der ersten Liga reaktivierten langjährigen Schlagmann Peter Rohner verfügen die Hinterländer im Angriff wieder über eine Alternative und Wechselmöglichkeit.

Präsident reaktiviert
Auch wenn Rohner als Präsident den Verein anführt, will er diese Vorreiterrolle in der Meisterschaft dem Brüderpaar Lukas und Samuel Berger überlassen. Dennoch kann er mit seiner grossen Routine und Erfahrung vieles mit ins NLA-Team bringen.
Im Laufe der Auftaktpartie kam er am Samstag in Wigoltingen gegen das Heimteam erstmals wieder zum Einsatz. Auch wenn Schwellbrunn schlussendlich eine klare Dreisatzniederlage einstecken musste, war es keinesfalls eine eindeutige Angelegenheit für die Thurgauer. Schwellbrunns Defensive wehrte viele Bälle gut ab und im Service vermochte der U18-Internationale Lukas Berger seine Eigenfehlerquote tief zu halten.
Zudem sorgte Peter Rohner für viel Druck aus den Rückschlägen. Nach dessen Einwechslung im zweiten Satz brauchte Wigoltingen einige Zeit, um sich auf die neue Situation einzustellen.
Schwellbrunn wehrte vier Satzbälle ab und verkürzte vom vermeintlich klaren 10:5 auf 10:9. In dieser wichtigen Phase schaffte es Wigoltingen, im fünften Anlauf den entscheidenden Ball doch noch zu verwerten. Die Thurgauer siegten in der Folge auch im dritten Satz

Satzgewinn
Nach einer kurzen Pause hatte Schwellbrunn gegen den starken Aufsteiger Neuendorf anzutreten. Und keck spielend mit verschiedenen Varianten im Service holten sich die Hinterländer den ersten Satz. Weiter auf der Erfolgsstrasse kam der plötzliche Einbruch.
Schwellbrunn führte auch im zweiten Abschnitt mit 7:4 als in der Folge nichts mehr gelingen wollte. Als sich auch noch die leidigen Eigenfehler dazu gesellten, war es um die Hinterländer geschehen. Sie kassierten eine Minusserie von sieben Bällen in Serie. Auch in den nächsten beiden Sätzen lagen sie schnell zurück, während Neuendorf fehlerfrei zum Sieg durchzog.
Der ins NLA-Team reaktivierte Präsident Peter Rohner zog nach der Spielrunde folgendes Fazit: "Es war eine klare Steigerung - vor allem bei Lukas Berger - vorhanden. Leider wurde diese noch nicht mit Punkten belohnt." /Cas

1.Liga: Vollrunde ohne Satzverlust

Die Voraussetzungen waren nicht gut. Schwellbrunn hatte gerade mal 4 Absenzen zu verzeichnen. Mit Claudio Danuser (Arbeit), Samuel Bichsel und Sandro Reutegger (Schulsport-SM) und Marcel Gantenbein (verletzt) fiel gleich der halbe Kader aus. So wurde als 5. Spieler Lukas Berger aus der 1. Mannschaft aufgeboten und Trainer Martin Oberle hielt sich für einen Einsatz als Ersatzspieler bereit.
Schwellbrunn begann nervös und mit einigen Abstimmungsschwierigkeiten im defensiven Bereich. Schwarzenbach konnte dies jedoch nicht zu seinen Gunsten nutzen und verlor den ersten Abschnitt. Mit ausgeglichenem Kampf ging es weiter. Der Aufbau der Appenzeller klappte nicht einwandfrei und so konnte Schwellbrunn seine Angreifer nicht oft in optimale Abschlussposition bringen. Mit den notwendigen Punkten am Service konnte stets ein kleiner Vorsprung gesichert und die folgenden beiden Sätze gewonnen werden. Im Spiel gegen das Heimteam aus Salenstein kam mit Einbruch der Dunkelheit Wind auf. Salenstein nutzte dies zu Beginn gekonnt und punktete vermehrt über die Mittelposition. Der Wechsel von Renato Huber auf Lukas Berger konnte diesem Spiel Abhilfe schaffen. Immer wieder konnten direkt parierte Bälle in der Mitte abgefangen und über den Aufbau und Abschluss zu Punkten verwertet werden. So riss Schwellbrunn die Führung an sich und konnte mit Hilfe eines gegnerischen Servicefehlers den ersten Satzball in der Verlängerung verwerten. Die folgenen Abschnitte waren eine Lehrstunde an die routinierten Thurgauer. Schwellbrunns Hintermannschaft wehrte äusserst konstant ab und brachte seine Angreifer Mal für Mal in gute Abschlussposition. Im Gegensatz zu Salensteins Eigenfehler gelang im Schwellbrunner Angriff und im Service beinahe alles und so gingen diese Abschnitte mit je 11:4 an die Appenzeller.
Schwellbrunn belegt derzeit wieder den 3. Zwischenrang. Die Tabelle ist jedoch keineswegs aussagekräftig, haben doch der 4. 5. und 6. der Rangliste erst gerade 6 Partien gespielt.

Salenstein - Schwarzenbach 3:1 (11:4, 11:6, 9:11, 11:8)
Schwarzenbach - Schwellbrunn 2 0:3 (6:11, 8:11, 8:11)
Salenstein - Schwellbrunn 2 0:3 (12:14, 4:11, 4:11)

1.* TSV Waldkirch 10 Spiele 14 Punkte
2.* TV Rebstein 10 14
3. STV Schwellbrunn 2 10 12
4. FG RiWi 3 6 10
5. STV Affeltrangen 2 6 8
6. FG Elgg-Ettenhausen 3 6 8
7. MTV Salenstein 10 8
8. STV Bettwiesen 10 4
9. STV Schwarzenbach 10 0

1.Liga: Schwellbrunn zuhause mit wenig Glück

Aufsteiger Rebstein zählte zusammen mit RiWi zu den Gewinnern der vierten Spielrunde. In Schwellbrunn zeigte Rebstein zwei starke Partien. Die Partien der vierten Spielrunde waren von Regen aber auch von verlängerten Sätzen gezeichnet, denn bei Nieselregen und nur sieben Grad endeten mehr als die Hälfte der Spielabschnitte erst in der Verlängerung. Grosse Leidtragende waren die heimischen Reserven, die fünf Mal in die Verlängerung mussten und stets als knappe Verlierer den Platz verliessen. So konnte gegen ein kompakt spielendes Rebstein wie auch ein solides Elgg-Ettenhausen nur ein Spielabschnitt gewonnen werden. Die Resultate hätten aber jederzeit kippen können, doch so blieben die Appenzeller für einmal ohne Punkte. Präsident Peter Rohner meinte nach den sehr ausgeglichenen Partien: "Leider hatten wir das nötige Quentchen Glück diesmal nicht auf unserer Seite."

Schwellbrunn 2 - Rebstein 1:3 (8:11, 11:8, 10:12, 13:15)
Rebstein - Elgg-Ettenhausen 3 3:1 (11:7, 11:6, 9:11, 14:12)
Schwellbrunn 2 - Elgg-Ettenhausen 3 0:3 (10:12, 11:13, 10:12)

NLA: Schwellbrunn bleibt Letzter

Schwellbrunns neu formierte Mannschaft bewies am Samstag vor heimischem Publikum weiterhin Aufwärtstrend. Erstmals gewann sie in beiden Partien wenigstens einen Satz.
Zu einem Punktegewinn reichte die Leistung noch nicht und so bleiben die Hinterländer nach der Vorrunde der Qualifikation weiterhin punktelos am Tabellenende.
Coach Bruno Schoch zog Bilanz zur Halbzeit der Feldmeisterschaft und bleibt optimistisch: "Wir sind auf dem richtigen Weg. Die Mannschaft steigert sich kontinuierlich, die Konstanz der beiden jungen Angreifer ist derzeit noch das grosse Problem."

Drei Trios
Die Tabelle ist nach der Vorrunde in drei Teile aufgeteilt. Ein Spitzentrio mit dem Leader Diepoldsau, der seine eindrückliche Serie mit zwei klaren Siegen fortsetzte. Einem bereits leicht distanzierten Mittelfeldtrio und einem Schlusstrio mit dem weiterhin punktelosen Titelverteidiger Schwellbrunn.
Sieben der acht Vorrundenpartien hat Diepoldsau ohne Satzverlust für sich entschieden und einzig gegen RiWi völlig unerwartet eine 1:3 Schlappe kassiert. Der SVD hat damit seine Favoritenrolle eindrücklich bestätigt und bewiesen, dass in diesem Sommer der erste Meistertitel in der langen Vereinsgeschichte durchaus in Reichweite liegt.
Mit zwei Punkten Rückstand sind auf halber Strecke der Hallenmeister und Mitfavorit Jona sowie Oberentfelden auf Kurs in Richtung Finalevent. Dieser findet am 10 und 11. September in Jona statt und kann von den ersten fünf der Qualifikation bestritten werden.
Bereits weitere vier Punkte zurück liegt das Trio Wigoltingen, Neuendorf und RiWi. Zurückgefallen ist nach zwei Niederlagen der STV Wigoltingen. Vor allem der Verlust gegen Elgg-Ettenhausen (EE) schmerzt die jetzt leicht zurückgebundenen Thurgauer.
Schmerzlich ist aber auch für Faustball Widnau die hauchdünne Niederlage gegen Neuendorf. So bleiben die Rheintaler auf ihren sechs Zählern. Die rote Laterne gehört weiterhin dem Meister Schwellbrunn. Der Titelverteidiger sicherte sich am Samstag wohl zwei Sätze, doch der anvisierte Ligaerhalt wird immer schwieriger. Denn EE kommt langsam in Fahrt und hat sich nach einer knappen Niederlage gegen Jona mit dem unerwarteten Heimsieg gegen Wigoltingen ein zweites Punktepaar gesichert.

Auf und Ab
Im ersten Spiel gegen Oberentfelden startete Schwellbrunn unkonzentriert. Sowohl im Angriff als auch in der Abwehr passierten zu viele Eigenfehler. Ein 1:11 war das brutale Satzergebnis. Im zweiten Abschnitt gelang es den Hinterländern, den Schalter umzustellen. Lukas Berger servierte nun sehr stark und die ganze Mannschaft spielte äusserst kompakt. Mit 11:9 gewann Schwellbrunn den zweiten Satz.
Das spielerische Hoch hielt aber nur kurz, denn im dritten Satz erlitt das Team wieder ein Rückfall in sein fehleranfälliges Spiel. Es resultierte wieder ein klarer Satzverlust mit 3:11. Mit der Einwechslung von Renato Huber für Samuel Berger versuchte das Betreuerduo Otmar Hofstetter und Bruno Schoch die Wende zu schaffen. Die Mannschaft spielte erneut gut und konnte an den zweiten Satz anknüpfen, doch für den zweiten Satzgewinn reichte es mit 9:11 knapp nicht.

Erneuter Satzgewinn
Diesen schaffte Schwellbrunn im zweiten Spiel. Doch zuerst verschlief das Team den Start gegen Riwi und fand erst gegen Mitte des ersten Satzes besser ins Spiel. Doch die Wende zu einem Teilerfolg schafften die Hinterländer erst nach dem Seitenwechsel. Dabei profitierten sie von den vielen Eigenfehlern der Thurgauer Angreifer. Sie selbst vermieden diese und gewannen den zweiten Satz klar mit 11:4.
Auch im dritten Durchgang führte Schwellbrunn erneut bis zum 6:3, als plötzlich gar nichts mehr gelingen wollte. Die Fehler häuften sich wieder und die Angriffe waren zu harmlos. Der Satzverlust mit 6:11 war bitter und wohl Spielentscheidend. Der Glaube an den Sieg fehlte im vierten Satz und mit 6:11 ging auch dieser an den Gegner. /Cas

Schwellbrunn - Oberentfelden 1:3 (1:11, 11:9, 3:11, 9:11)
Oberentfelden - Rickenbach-Wilen 3:0 (12:10, 11:5, 11:6)
Schwellbrunn - Rickenbach-Wilen 1:3 (7:11, 11:4, 6:11, 6:11).

NLA: Schwellbrunn weiterhin ohne Punkte

Mit zwei weiteren Niederlagen vor heimischem Publikum bleibt der Titelverteidiger Schwellbrunn weiterhin ohne Punkte am Tabellenende der Nationalliga A.
Gegen die beiden Meisterschaftsfavoriten Diepoldsau und Jona waren die Hinterländer wie erwartet in beiden Spielen chancenlos. Denn die zwei Gastmannschaften vermochten ihre Stärken umzusetzen und dominierten klar. In keinem der insgesamt sechs Sätze schaffte es Schwellbrunn, einen der beiden Gegner ernsthaft zu gefährden.
Im Angriff fehlte der nötige Druck und auch der Abwehr unterliefen immer wieder Fehler. Nur wenn einmal alles zusammen spielte und die Bälle gut aufgebaut in den Lauf der Schläger passte, verbuchte Schwellbrunn schöne Punkte. Aber es waren deutlich zu wenige und die Hinterländer unterlagen in jeweils nur knapp über 30 Minuten sowohl Diepoldsau als später auch Jona deutlich.

Schlusslicht
Nach drei der insgesamt acht Spielrunden der Qualifikation führt nun der favorisierte SVD Diepoldsau alleine die Tabelle an. Hinter dem Trio Oberentfelden, Wigoltingen und Jona mit zwei Punkten Rückstand liegen der überraschend starke Aufsteiger Neuendorf, Rickenbach-Wilen und Widnau in einem weiteren Dreierpaket nochmals zwei Zähler zurück. Mit weiteren vier Punkten schon deutlich distanziert die FG Elgg-Ettenhausen und gar ohne Zähler bildet der Titelverteidiger Schwellbrunn weiterhin die rote Laterne.

Gedanken
Angesprochen auf die ungemütliche Tabellenlage meinte der Vereinspräsident Peter Rohner nach den Spielen: "Heute war nicht viel mehr zu erwarten." Damit deutete er die beiden starken Gegner an, gegen die es doppelt schwer sei zu punkten. Es werde jetzt immer schwieriger. Denn die Mannschaft und besonders die jungen Spieler kommen immer mehr unter Druck.
Logisch mache man sich im Verein Gedanken über die ungemütliche Lage, sagt Rohner und fügt bei: "Vielleicht werden einzelne, erfahrene Spieler aus der zweiten Mannschaft nach oben genommen." /Cas

1.Liga: 2 Heimsiege

In der Ostschweizer 1.Liga-Meisterschaft haben sich Schwellbrunns Reserven mit zwei Heimsiegen nach vorne gearbeitet.
Das Heimteam verlor zwar die ersten beide Sätze gegen Salenstein, doch vom 0:2 schaffte Schwellbrunn nach zwei knappen Satzerfolgen den Ausgleich und mit einem deutlichen 11:5 im Entscheidungssatz gar noch den Sieg.
Salenstein holte sich im Gästeduell mit einem klaren Erfolg gegen Schwarzenbach zwei Punkte. Die St.Galler bleiben somit weiterhin punktelos auf dem letzten Tabellenplatz, denn auch im zweiten Einsatz unterlagen sie deutlich. Schwellbrunn 2 siegte überlegen in drei Sätzen und setzte dabei in der Defensive ein ganz junges Nachwuchstrio ein. Den 16-jährigen Samuel Bichsel sowie die beiden erst 15-jährigen Walter Gantenbein und Sandro Reutegger.

Schwellbrunn 2 - Salenstein 3:2 (5:11, 9:11, 11:8, 11:9, 11:5)
Salenstein - Schwarzenbach 3:1 (11:7, 11:6, 11:13, 11:4)
Schwellbrunn 2 - Schwarzenbach 3:0 (11:6, 11:7, 11:5)

3.Liga: 2 Punkte für Schwellbrunn 3

In der 1. Runde der 3.Liga unterliegt Schwellbrunn 3 Diepoldsau 4 klar und Schwarzach 1 nur knapp. Gegen Tabellenschlusslicht Berneck konnte die routinierte Mannschaft den ersten Sieg erspielen und sich im Tabellenmittelfeld einnisten.

FB Schwellbrunn 3 : SVD Diepoldsau 4 /12 : 10 / 9 : 11 / 9 : 11
TS Schwarzach 1 : FB Schwellbrunn 3 / 11 : 3 / 11 : 9
STV Berneck : FB Schwellbrunn 3 / 12 : 10 / 5 : 11 / 2 : 11

CH-Cup: Schwellbrunn scheitert an Schaffhausen

Schwellbrunn ist bereits in den 1/16-Finals des Schweizer-Cups aus dem Wettbewerb ausgeschieden. Das Team unterlag dem B-Ligisten Schaffhausen mit 3:5.
Schwellbrunn gelang der bessere Start in die Partie. Konzentriert auf jeder Position, konnten die Appenzeller die Anfangsnervosität des Schaffhauser Angriffs zu ihren Gunsten nutzen und mit 2:0 in Sätzen in Führung gehen. Der 3. Satz war äusserst umkämpft. Ein weiterer Teilerfolg hätte sich wegweisend für die Partie auswirken können. Doch zu zaghafte Serviceangriffe verhalfen den Schaffhausern bis zum Schluss zu den entscheidenen Punkten und dem knappen Satzsieg. Der folgende Abschnitt war geprägt von vielen Eigenfehlern der Schwellbrunner. Immer wieder unterliefen direkte Zuspiel oder Angriffsfehler. Das Gastteam war in dieser Phase vollends von der Rolle. Der Satzausgleich war die logische Folge. Nachdem sich das Team um Coach Schoch wieder aufgefangen hatte, ging die Partie äusserst ausgeglichen weiter. Satz Nr. 5 ging knapp an den Herausforderer, Satz Nr. 6 ging in der Verlängerung an Schwellbrunn. Schaffhausen wirkte immer kompakter, baute sauber auf und setzte die Appenzeller mit hart geschlagenen Bällen enorm unter Druck. Mit Kampfgeist in beinahe aussichtslosen Situationen erzwangen sie oftmals das bessere Ende für sich und die zahlreich erschienen Zuschauer unterstützen ihr Team lauthals zum klaren Satzerfolg. Schaffhausen spielte sich in einen wahren Spielrausch, während Schwellbrunn immer noch Mühe mit dem eigenen Aufbau bekundete und damit verhinderte, ihre eigenen Angriffsleute in gute Position zu bringen. Eigenfehler machten dann auch im letzten Abschnitt wiederum den Unterschied aus. Nach dem ausgeglichenen 8. Satz war dann Schluss und Schaffhausen qualifizierte sich nicht unverdient für die 1/8-Finals.

Schaffhausen : Schwellbrunn 5 : 3 (6:11/9:11/15:13/11:3/11:8/13:15/11:4/11:8)

NLA: Weiterhin ohne Punkte

Nach zwei weiteren Niederlagen stehen die Schwellbrunner Faustballer nun alleine ohne Punkte am Tabellenende und damit schon ungewollt frühzeitig im Abstiegskampf.
Im Gegensatz zu den ungewohnt warmen Temperaturen zum Meisterschaftsstart vor einer Woche war es die Kälte und vor allem der teilweise heftige Regen, der den Spielern am Samstag in Widnau alles abverlangte. Für Schwellbrunns junge Angreifer eigentlich ein Vorteil, doch sie konnten diesen nicht nützen.

Gut mitgespielt
In der Widnauer Startpartie vermochte Schwellbrunn gegen das Heimteam gut mitzuhalten, verlor aber in den entscheidenden Momenten jeweils den Anschluss. Auf beiden Seiten waren es immer wieder die Eigenfehler, welche beiden Teams zu schaffen machte.
Widnau bestimmte vom Beginn weg die Partie. Die Hinterländer spielten gut mit, schafften es aber nicht, die Rheintaler entscheidend unter Druck zu setzen. Mit Widnau setzt sich das routiniertere Team im Startsatz knapp durch.
Nach dem Seitenwechsel legte Schwellbrunn mit einem Serviceass vor und profitierte zudem von einem Eigenfehler des Heimteams. Widnau glich bis zum fünften Ball aus und konnte dank einer starken Leistung auf allen Positionen auch den zweiten Satz mit 11:5 klar für sich entscheiden.
Im dritten Abschnitt lag Schwellbrunn bis zum 9:9 wegen individueller Eigenfehler der Widnauer stets knapp vorne. Die Partie ging in die Verlängerung und verlief äusserst ausgeglichen. Bei einem offenen Schlagabtausch holte sich das Heimteam schlussendlich mit 15:13 äusserst knapp aber verdient den Sieg.

Ohne Chance
Gleich anschliessend hatte Schwellbrunn gegen die ebenfalls punktelose FG Elgg-Ettenhausen anzuztreten. Die kantonsübergreifende Faustballgemeinschaft (Zürich/Thurgau) wirkte von Beginn weg äusserst clever und spielte eine Kategorie höher.
Ihre Defensive hatte kaum Probleme mit Schwellbrunns Bällen, baute perfekt auf und setzte die Hinterländer ständig stark unter Druck. Alle drei Sätze gingen so mit einem klaren 4:11 an den Gegner. Für diesen die ersten Punkte und eine weitere Nullrunde für Schwellbrunn.

Heimrunde als nächstes
Dennoch bleibt Teamcaptain Martin Berger optimistisch und meint: "Jetzt haben wir Zeit um nochmals intensiv zu trainieren und uns auf die nächste Runde vorzubereiten. Wir können uns in allen Bereichen noch steigern. Die Saison ist jung und wir können noch alles erreichen."
Jetzt erwartet alle Teams ein spielfreies Wochenende. Dann am Samstag 28. Mai können Schwellbrunns Faustballer erstmals in dieser Saison vor heimischem Publikum antreten. Zu Gast werden die beiden Spitzenteams Diepoldsau und Jona sein. /Cas

Widnau - Schwellbrunn 3:0 (11:8, 11:5, 15:13)
Elgg-Ettenhausen - Schwellbrunn 3:0 (11:4, 11:4, 11:4)

1.Liga: Ein weiterer Sieg

Schwellbrunn 2 holt sich mit einem weiteren Sieg das nächste Punktepaar.
Die Partie gegen die routinierten Altstars aus RiWi gestaltete sich zu Beginn sehr ausgeglichen. Auf der Mittelposition bekundete Schwellbrunn im defensiven Bereich etwas Mühe. Ein Positionswechsel von Bichsel auf Schoch brachte dann die nötige Ruhe, um Distanz und in der Folge auch den Satz zu gewinnen. Im zweiten Abschnitt zog Schwellbrunn rasch davon. Des Gegners Servicefehler unterstützten dies zusätzlich. RiWi nahm eine doppelte Auswechslung vor, konnte die Satzniederlage jedoch nicht mehr verhindern. Auch im dritten Abschnitt konnten die Appenzeller rasch davonziehen. Der Matchball beim Stand von 10:4 erwies sich jedoch als Knacknuss. Zu stark verbiss sich das junge Team von Trainer Martin Oberle in diesem letzten Punkt. Im 5. Anlauf klappte es doch noch und die Partie konnte mit 11:8 ans trockene gebracht werden.
Mit Waldkirch wartete in der zweiten Partie der NLB-Absteiger und der bislang satzverlustlose Tabellenführer auf. Schwellbrunn setzte erstmals den 15-jährigen Walter Gantenbein auf der Defensivposition ein. Die St. Galler zogen rasch einige Bälle weg. Schwellbrunns Service war entgegen dem ersten Spiel auf einmal fehleranfällig, doch beim 8:10 schien noch nicht jede Hoffnung verloren, ehe der Satzball hingenommen werden musste. Im zweiten Abschnitt kam mit Sandro Reutegger (15) ein weiterer 1.Liga-Debütant zum Einsatz. Die Defensivabteilung erfuhr dadurch jedoch eine zu starke Verjüngung. Das Niveau und das Spieltempo erwies sich als zu hoch, denn es unterliefen immer wieder unnötige Fehler. Dieser Abschnitt ging mit 4:11 klar an den Favoriten. Mit einem Rückwechsel in der Abwehr kam wieder etwas Ruhe ins Spiel. Der Satz war bis zum Ende ausgeglichen und Schwellbrunn erspielte sich beim Stand von 10:9 gar einen Satzball. Ein Punkt aus dem Waldkircher Angriff und ein langer Servicefehler ins Aus besiegelte jedoch den 0:3-Sieg für Waldkirch.

Schwellbrunn belegt damit den mittleren 5. Tabellenrang.

RiWi 3 - Schwellbrunn 2 0:3 (6:11, 7:11, 8:11)
Schwellbrunn 2 - Waldkirch 0:3 (8:11, 4:11, 10:12)

Schwellbrunn musste derweil auf den verletzten Marcel Gantenbein (2-3 Mt. out) und auf Claudio Danuser (WK) verzichten. Aus der 1. Mannschaft half Kenneth Schoch aus.

NLA: Start mit 2 Niederlagen

Mit nur einem Satzgewinn aber zwei Spielniederlagen startete der Schweizer Faustballmeister Schwellbrunn wenig erfolgreich in die Feldmeisterschaft 2011. Doch dies musste nach den einschneidenden Veränderungen im Spielerkader erwartet werden.
Statt um den Titel wird Faustball Schwellbrunn diesen Sommer um den Ligaerhalt spielen. Der erste Auftritt beim Aufsteiger Neuendorf verlief am Samstag wenig verheissungsvoll. Denn sowohl gegen das Heimteam als anschliessend auch gegen den Thurgauer Medaillenaspiranten Wigoltingen setzte es deutliche Niederlagen ab. Dennoch bleibt der Teamcaptain Martin Berger zuversichtlich mit seiner Analyse: "Wir können besser spielen. Jetzt konzentrieren wir uns auf die nächste Runde und nehmen es step by step."

Satzgewinn
Zum Meisterschaftsauftakt startete Schwellbrunn gegen Neuendorf gut, vermochte aber nicht durchzuziehen. Einzig im dritten Abschnitt stimmt alles zusammen und so landeten die Hinterländer einen knappen Teilerfolg. Dennoch blieb zum Auftakt eine 1:3 Niederlage gegen einen Gegner, den man in Reichweite wähnte.
Gleich im Anschluss wartete mit dem STV Wigoltingen ein junges, sehr ambitioniertes Team auf Schwellbrunn. Die Thurgauer verblüfften vor einem Jahr und erreichten als Aufsteiger den guten vierten Schlussrang.
Sie wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und dominierten das Spiel relativ klar. Schwellbrunn erkämpfte sich mit guten Spielzügen immer wieder einzelne Punkte. Vor allem die Defensive steigerte sich zum Startspiel gegen Neuendorf. Dies reichte aber nicht aus, um den Thurgauern erfolgreich Paroli zu bieten.
Insgesamt gesehen hat Schwellbrunn hervorragend gekämpft. Die Abwehr spielte gut, doch im Offensivbereich gibt es bei den Hinterländern noch klar Steigerungspotential.

Samstag in Widnau
Am kommenden Samstag um 16.00 Uhr ist der STV Schwellbrunn in Widnau zu Gast. Nach der Eröffnungspartie gegen den Heimklub treffen die Hinterländer auf die FG Elgg-Ettenhausen. Es werden sich in Widnau also jene drei Teams gegenüberstehen, die zum Auftakt ohne Punkte blieben. /Cas

Schwellbrunn belegt derzeit den letzten Tabellenplatz.

Neuendorf - Schwellbrunn 3:1 (11:8, 11:7, 10:12, 11:7)
Wigoltingen - Schwellbrunn 3:0 (11:5, 11:6, 11:6)

1.Liga: Gelungener Auftakt

Schwellbrunn 2 gelang der Auftakt der 1.Liga-Saison mit je einem Sieg und einer Niederlage.
Gegen das routinierte Team von Gastgeber Affeltrangen war Schwellbrunn stets in Lauerstellung. Dennoch musste der erste Satz abgegeben werden. Nach Seitenwechsel konnte Schwellbrunn die schwierigen Boden- und vor allem die Windverhältnisse zu seinen Gunsten nutzen und ausgleichen. Der Spielverlauf war weiterhin äusserst knapp und beide Teams hatten die grössten Probleme hauptsächlich mit dem Aufbau zu bekunden. Mit dem 29. Ball ging der dritte Abschnitt mit 15:14 an das Heimteam. Im Anschlusssatz unterlief Schwellbrunn mehrfach unnötige Servicefehler, was eine Führungsübernahme beinahe verunmöglichte. Trotzdem kämpfte sich das Team bis zum Ausgleich bei 7:7 heran. Viel mehr lag jedoch nicht mehr drin und das Spiel musste aus den Händen gegeben werden.
Gegen den Aufsteiger Bettwiesen startete man locker und führte rasch mit 7:2. Aufkommende Nachlässigkeit ermöglichten es dem Gegner aufzuschliessen und Schwellbrunn in Bedrängnis zu bringen. Das glücklichere Ende behielten die Appenzeller jedoch für sich. Ähnlich gestaltete sich Satz 2. Schwellbrunn konnte sich nie richtig absetzen doch es brachte seinen knappen Vorsprung über die Runden. Wieder durch vermehrte Eigenfehler musste der dritte Abschnitt dem Gegner überlassen werden. Schon müde von der Hitze und den bisher 7 ausgetragenen Sätzen rappelte sich Schwellbrunn nochmals aus und zog von Satzbeginn weg. Es war ein verkrampfter, jedoch nicht unverdienter Sieg.

Schwellbrunn liegt derzeit auf dem 4. Tabellenrang.

Affeltrangen 2 - Schwellbrunn 2 3:1 (11:8, 8:11, 15:14, 11:9)
Schwellbrunn 2 - Bettwiesen 3:1 (12:10, 12:10, 7:11, 11:4)

Schwellbrunn vor schwieriger Saison

Nach den vielen Erfolgen der letzten beiden Jahre und dem grossen Aderlass im Spielerkader steht Schwellbrunns Faustballern eine harte Feldsaison bevor.
Nach dem Double (Meister und Cupsieger) in den beiden letzten Feldsaisons sieht das Saisonziel für die am Samstag beginnende Meisterschaft wesentlich bescheidener aus. Gemäss dem Präsidenten Peter Rohner soll der Ligaerhalt gesichert werden.
Die neu formierte, junge Schwellbrunner Mannschaft hat sich gut für die Feldmeisterschaft aufgebaut. Nebst vielen Trainingseinheiten beteiligte sie sich an Vorbereitungsturnieren. So glückte der Start mit einem guten vierten Platz unter 15 Teams in Elgg. Auch am Abendturnier in Münchwilen verriet Schwellbrunn letzte Woche positive Ansätze. "Wir haben durchaus das Potential, uns mit den "mittleren NLA-Teams" messen zu können", gab sich Rohner zuversichtlich.

Kleines Spielerkader
Bekanntlich schrumpfte das Spielerkader nach den Rücktritten und Abgänge der vier Nationalspieler Mathias und Ueli Frischknecht sowie Cyrill Schreiber und Stefan Ziegler bedrohlich zusammen. Die erste Mannschaft von Faustball Schwellbrunn umfasst derzeit ein fixes Kader von nur noch fünf Spielern.
Bestehend aus dem Brüderquartett David, Lukas, Martin und Samuel Berger sowie Kenneth Schoch. Aus dem in der ersten Liga spielenden Reserveteam werden Spieler ins NLA-Team nachrücken. Geführt vom Betreuertrio Otmar Hofstetter (Trainer), Bruno Schoch (Coach) und Christoph Schüle (Physiotherapeut), das glücklicherweise seine Arbeit im Team noch bis mindestens zum Ende der Feldsaison weiterführt.

Start in Neuendorf
Zum Auftakt reisen Schwellbrunns Faustballer am Samstag in den Kanton Solothurn. Beim Aufsteiger Neuendorf treffen sie um 15.00 Uhr zuerst auf das Heimteam und gleich anschliessend auf den letztjährigen Vierten Wigoltingen.
In einer Woche sind die Hinterländer zusammen mit der FG Elgg-Ettenhausen in Widnau zu Gast und am 28. Mai kommt es zur ersten Heimrunde. Auf dem Kunstrasen begrüsst Faustball Schwellbrunn die beiden Meisterschaftsfavoriten Diepoldsau und Jona. /Cas

Frühjahrsturnier Frauenfeld

Bei anfangs windigen Verhältnissen traten 5 Schwellbrunner Mannschaften zum 50. Frühjahrsturnier in Frauenfeld an.
Schwellbrunn 2 erspielte sich im Turnier der Kategorie A zu Beginn einen Sieg und eine Niederlage. Mit aufkommendem sommerlichem Frühlingswetter konnten in der Folge 3 Siege und ein Unentschieden erkämpft werden, was im Turniermodus "Jeder gegen Jeden" Rang 2 bedeutete.
In der Kategorie B kämpfte Schwellbrunn 3 ebenfalls erfolgreich in der Vorrunde und qualifizierte sich für das Endspiel. Während der letzten Partie musste allerdings dem Gegner Vorrang gewährt werden.
In den Kategorien U16, U14 und U12 traten auch Schwellbrunns Nachwuchsequipen an. Alle Teams verpassten knapp das Podest ihrer jeweiligen Stärkeklasse.

Guter Einstand der 1. Mannschaft

Die 1. Mannschaft konnte während der Saisonvorbereitung mit positiven Leistungen auf sich aufmerksam machen. Am national gut besetzten Eulachturnier Mitte April gelang ihnen die Qualifikation für die Endrunde. Dort schaffte das neu formierte Team zwar nicht der Sprung auf das Podest, doch mit dem 4. Rang gelang eine kleine Überraschung.
Das Abendturnier von Münchwilen, mit Konkurenz aus der NLA, war ein weiterer Gradmesser um den Stand des Teams zu ermitteln. Gegen Wigoltingen und RiWi musste je eine 0:3 Niederlage hingenommen werden, während sich gegen Elgg-Ettenhausen einige knappe Satzresultate ergaben. Die 1:3-Niederlage konnte nicht abgewehrt werden, doch erfreute das Team mit zäher Gegenwehr. Allen voran überraschte Lukas Berger, welcher eine neue verantwortungsvolle Aufgabe im Angriff übernehmen musste und seine Gegner mit druckvollem und variantenreichem Spiel vor so einige Probleme stellte.

Aderlass bei Schwellbrunn

Der Hallen-Europacupsieger 2010 und mehrfache Schweizermeister Faustball Schwellbrunn steht nach Rück- und Übertritten plötzlich ohne seine erfolgreiche Angriffsreihe da.
Nachdem die Brüder Ueli und Mathias Frischknecht bereits vor dem Finalevent im Februar 2011 ihren Rücktritt bekannt gegeben hatten, folgten ihnen nun überraschenderweise auch Cyrill Schreiber und Stefan Ziegler nach. Faustball Schwellbrunn bedauert diese Abgänge und vor allem auch deren Zeitpunkt. Personelle Veränderungen waren ursprünglich erst für den Herbst 2011 geplant. Die Gründe für die Rücktritte liegen in unterschiedlichen Vorstellungen zum Trainingsbetrieb und in der Entwicklung des Kaders. Während sich die Brüder Frischknecht vom Faustballsport zurückziehen, kehrt Stefan Ziegler zu seinem Stammverein TSV Waldkirch zurück. Cyrill Schreiber strebt einen Wechsel in die österreichische Bundesliga an.

NLA/13.02.2011: Schwellbrunn ohne Medaille

Mathias Frischknecht spielte zum letzten Mal im Dienste der 1. Mannschaft

Aus der erfolgreichen Titelverteidigung für Faustball Schwellbrunn wurde nichts. Der klare Favorit scheiterte schon im Halbfinal gegen Diepoldsau, stand somit im kleinen Finale und blieb nach der Niederlage gegen Widnau sogar ohne Medaille. Dafür verdienten sich die Schwellbrunner mit ihren Partnervereinen eine Goldmedaille für den perfekt organisierten Anlass in der idealen Gaiser Sporthalle.

Niederlage im Halbfinal
So sehr sich Schwellbrunn auch bemühte, kam bereits im Halbfinal gegen Diepoldsau das Aus für den Titelverteidiger. Die Hinterländer hatten schon in der Qualifikation ohne Schreiber gegen die Rheintaler ihre einzigen drei Minussätze kassiert.
Dennoch begann Schwellbrunn im Spiel der vielen Verletzten mit einem starken Auftritt. Diepoldsau konterte aber überzeugend sicher und so verlief der erste Satz ausgesprochen ausgeglichen. Erst mit dem dritten Satzball holten sich die Appenzeller den ersten Abschnitt in der Verlängerung.
Nach dem Seitenwechsel wechselte Diepoldsau einen Angriffsspieler aus und verteilte die Aufgaben neu. Doch die Rheintaler benötigten einige Bälle um richtig ins Spiel zu kommen. So vergaben sie den zweiten Satz durch viele Eigenfehler selbst. Doch ab dem dritten Satz stimmte bei Diepoldsau nach einer Auswechslung in der Abwehr plötzlich alles.
Sie entwickelten wesentlich mehr Druck als Schwellbrunn und vermochte die Partie vom 0:2 mit einer überzeugend geschlossenen Mannschaftsleistung in ein 4:2 zu wenden. Der Titelverteidiger versuchte alles, fand aber gegen die jetzt überzeugend aufspielenden Gäste kein Mittel.

Medaille verpasst
Der Titel war ausser Reichweite, doch wenigstens wollten die Schwellbrunner Faustballer mit einem Sieg im kleinen Finale gegen Widnau noch die bronzene Auszeichnung für sich behalten. Aber auch das zweite Team aus dem Rheintal wollte sich eine Medaille sichern - die 14. in Folge!
Im ersten Abschnitt vergab Schwellbrunn zwei Satzbälle und Widnau verbuchte mit 14:12 den ersten Teilerfolg für sich. Darauf fanden die Gäste immer besser zu ihrem Spiel und dominierten vorübergehend das Spielgeschehen. Sie buchten einen weiteren Satz für sich und im dritten lagen sie erneut mit 8:0 klar voraus, als sich Schwellbrunn auffangen konnte.
Mit einer tollen Leistung getreu ihrem Motto "Nüd log loh gwönnt" kämpfte sich Schwellbrunn wieder zum 2:3 heran und lag im sechsten Satz mit 9:5 voraus. Doch just in diesem wichtigen Moment missriet dem Heimteam einiges und Widnau nütze die Situation zur Wende und zum endgültigen Sieg.
Mit dieser keinesfalls zwingenden Niederlage in einer spielerisch ausgeglichenen Partie blieben die Schwellbrunner Faustballer ausgerechnet in der selbst organisierten Finalrunde ohne Medaille.
Coach Bruno Schoch zeigte sich nach dem Spiel mit der Teamleistung zufrieden: "Schön, dass wir nach dem 0:3 nochmals aufkamen und beinahe die Wende schafften. Immer wieder fehlten nur Kleinigkeiten und wir hätten das Spiel offener gestalten können. Nach den verletzungsbedingten Ausfällen fehlten uns die Alternativen."

Verletzte prägten den Finalevent in Gais
Nebst den sportlichen Ereignisse war der Finalevent der Faustballer in Gais am Wochenende von verletzten National- und Stammspielern geprägt. Bei Diepoldsau fehlten deren zwei ganz und der dritte konnte nur reduziert eingesetzt werden. Faustball Widnau musste auf einen Stammspieler mit Nationalteamerfahrung in der Defensive verzichten. Und ganz arg traf es die organisierenden Schwellbrunner Faustballer.
Zwei ihrer drei Nationalspieler mussten auf einen Einsatz verzichten. David Berger hatte sich beim letzten Spiel der Qualifikation vor einer Woche eine Fingerverletzung zugezogen und ganz schlimm erwischte es am Donnerstag Cyrill Schreiber. Der Schweizer Topspieler zog sich bei einem Arbeitsunfall mit der Motorsäge eine Fussverletzung zu, die ihn für rund einen Monat ausser Gefecht setzen wird.

Alles war offen
Vor den Spielen antwortete Schreiber auf die Frage nach dem Favoriten: "Das ist schwierig zu sagen. Alles scheint offen und jeder der vier Halbfinalisten könnte Meister werden. Nach meiner Meinung dürfte jener Schweizermeister werden, der am wenigsten Eigenfehler macht. Ich hoffe natürlich auf Schwellbrunn!"
Zusammen mit dem ebenfalls verletzten David Berger verfolgte Schreiber den Halbfinal zwischen den Hinterländern und Diepoldsau. Für ihn rückte Peter Rohner aus den Reserven nochmals als Servicemann in die erste Mannschaft nach. Der Vereinspräsident zog sich jedoch im Halbfinalspiel eine Handverletzung zu, setzte kurz aus und musste nach einem genauen Untersuch im Spital auf jeden weiteren Einsatz verzichten.
Einzig Jona hatte keine Ausfälle zu beklagen und wusste die Gunst der Stunde zu nutzen. Am Samstag schlug es mit einer guten Mannschaftsleistung und wenigen Eigenfehlern Faustball Widnau überzeugend sicher im Halbfinal. Und im Endspiel am Sonntag glückte dem Aufsteiger ein beinahe perfektes Spiel gegen Diepoldsau zum ersten Titelgewinn in der Halle. /Cas

Telegramm
Gais - Zuschauer: 400 (Samstag) und 450 (Sonntag)
Halbfinals: Schwellbrunn – Diepoldsau 2:4 (12:10, 11:5, 6:11, 4:11, 4:11, 4:11)
Jona – Widnau 4:1 (11:7, 11:8, 11:3, 9:11, 11:5)
3./4. Platz: Schwellbrunn - Widnau 2:4 (12:14, 7:11, 3:11, 11:9, 11:7, 9:11)
Endspiel: Diepoldsau - Jona 2:4 (5:11, 11:5, 10:12, 11:7, 7:11, 5:11)

Schwellbrunn mit: Stefan Ziegler, Peter Rohner (Samstag), Renato Huber (Sonntag), Kenneth Schoch, Mathias Frischknecht sowie Lukas, Martin und Samuel Berger – ohne Cyrill Schreiber und David Berger (beide verletzt) - Coaching: Trainer Otmar Hofstetter, Coach Bruno Schoch und Physiotherapeut Christof Schüle

Resultate Frauen:
Halbfinals: Jona – Schieren 0:3 (5:11, 7:11, 5:11) und Oberentfelden - Embrach 1:3 (8:11, 11:13, 11:7, 6:11).
3./4. Platz: Jona - Oberentfelden 3:0 (11:9, 11:9, 11:8).
Endspiel: Schlieren - Embrach 3:2 (11:7, 7:11, 11:4, 7:11, 11:4).

Bemerkungen: Tolle Stimmung und perfekte Organisation durch Faustball Schwellbrunn - Abschiedsspiel des langjährigen Abwehrspielers Mathias Frischknecht (Rückzug vom Faustball)

NLA/05.02.2011: Schwellbrunn siegt mit Mühe

Mit viel Mühe siegte Faustball Schwellbrunn gegen den SVD Diepoldsau mit 5:3, wobei zum achten Satz der noch immer nicht ganz fitte Cyrill Schreiber zum Einsatz kam und für die Entscheidung sorgte.
Das zweite Heimspiel der Hinterländer am Samstag in Gais war geprägt von Verletzungen und wies nicht die erwartete Klasse der beiden derzeit besten Schweizer Faustballmannschaften auf. Denn zu den bereits bekannten Verletztenliste gesellte sich in letzter Minute noch jene des Diepoldsauer Nationalspielers Manuel Sieber (79 Länderspiele) dazu. In den letzten Minuten des Abschlusstrainings erlitt er letzten Donnerstag bei einem der heiklen Blockduelle eine Knochenabsplitterung im Fuss
Ungewohnte Aufstellungen
Dies zwang Diepoldsaus Trainer Hanspeter Brigger zu einer weiteren Änderung in seinem Team. Und er setzte mit Stefan Hutter einen 18-jährigen Schlagmann ein, der damit zu seinem Debut in der höchsten Schweizer Spielklasse kam.
Da Schwellbrunn nebst dem verletzten Schreiber auch auf Mittelmann David Berger (Prüfungen) verzichten musste, war Trainer Otmar Hofstetter ebenfalls zu Umstellungen bezwungen. Neben Schlagmann Stefan Ziegler übernahm Samuel Berger die Angaben und der erst 16-jährige Kenneth Schoch ging zurück in die Mittelposition.
Spiel mit drei Seiten
Das Spiel hatte nach einem verworrenen Auftakt drei Seiten. Diepoldsau nützte den Beginn mit den neuen Teamzusammensetzungen zum Satzgewinn, doch dann fand Schwellbrunn zu seinem Spiel. Die Hinterländer bauten besser auf, führten mit 3:1 in den Sätzen und im fünften Abschnitt mit 7:3.
Doch zu diesem Zeitpunkt schaffte Diepoldsau die Wende. Nicht nur resultatmässig sondern auch im Spielverlauf. Die Rheintaler verblüfften mit gekonnten Schlägen und harmonierten besser zusammen. Sie profitierten aber auch vom nachlassenden Druck Schwellbrunns.
Im fünften Satz rissen sie mit einer Serie von sieben Bällen das Spiel an sich. Doch zum Satzerfolg reichte es trotz dieser Wende zum 10:7 nicht. Dabei spielte auch ein umstrittener Entscheid des Linienrichter mit. Er entschied bei einem Ausball trotz einer vermeintlichen Berührung durch einen Schwellbrunner Spielers gegen Diepoldsau.
Statt zum Satzgewinn mit 11:9 hiess es "zehn beide" und die Rheintaler verloren in der Verlängerung. Doch es war die Wende und Diepoldsau bestimmte nun das Spielgeschehen. Der SVD kam dem Titelverteidiger mit zwei Satzerfolgen immer näher.
So war der Moment gekommen, dass der nach seiner Hirnerschütterung noch immer leicht angeschlagene Cyrill Schreiber doch noch zum Einsatz kam. Trotz einzelner Eigenfehler verlieh der Schweizer Topspieler mit seinem ungeheuren Druck im Service als auch in den Rückschlägen der Partie sofort ein anderes Gesicht. Letztendlich gab er den Ausschlag zum fünften und entscheidenden Satzgewinn für Schwellbrunn.
"Schwankungen unterworfen"
Nach dem Schlusspfiff meinte Schreiber: "Es war eine durchzogene Partie. Vor allem unsere Defensive war starken Schwankungen unterworfen. Der junge Kenneth hat seine Aufgabe abgesehen von den letzten Bällen gut gelöst." Auf sein persönliches Befinden angesprochen sagte er, dass es klar aufwärts gehe. Er müsse sich aber noch schonen. Der eine Satz sei für ihn ein perfekter Einstieg gewesen. /Cas

2./3.Liga/05.02.2011: Abstieg und Medaille

Schwellbrunn 2 hatte sich in der Finalrunde gegen den Abstieg zu wehren. Mit dem Auftaktsieg gegen Diepoldsau 3 und dem anschliessenden Sieg gegen das letztplatzierte Berneck hatte man Gewissheit, die Meisterschaft nicht auf dem Abstiegsrang zu beenden. Die abschliessende Partie gegen Rebstein hätte sogar noch erlaubt, auf den 6. Rang vorzustossen. Nach einem fulminanten 11:1 gingen die folgenden Sätze jedoch an die Rheintaler, welche den 6. Schlussrang belegten.
Nachdem Schwellbrunns junges Team sich über den vermeintlichen Ligaerhalt freute, kam kurze Zeit später die Ernüchterung. Denn aus der 1.Liga wurden mit Oberbüren und Schwarzenbach zwei Absteiger in die 2.Liga der Region SAP bekannt, was zur Folge hat, dass auch der Zweitletzte der 2.Liga, Schwellbrunn 2, ebenfalls in die 3.Liga absteigen muss.
Schwellbrunn 3 hatte in der Abschlussrunde bezüglich Abstieg nichts mehr zu befürchten. Flums hatte jedoch das Abstiegsmesser am Hals und wehrte sich mit allen Kräften und holte gegen Schwellbrunn einen Sieg. Die zweite Partie gegen Höchst konnte in der Folge gewonnen werden und somit war auch die Silbermedaille gesichert. Zum Abschluss gab es gegen den klaren Dominator der 3.Liga nochmals eine Niederlage einzustecken.

Resultate 2.Liga
SVD Diepoldsau 3 : FB Schwellbrunn 2 0:2 (11 : 13 / 7 : 11)
FB Schwellbrunn 2 : STV Berneck T2:0 (11 : 6 / 14 : 12)
TV Rebstein : FB Schwellbrunn 2 2:1 (1 : 11 / 11 : 7 / 11 : 5)

Tabelle 2.Liga
1. STV Wolfhalden
2. TSV Waldkirch
3. FB Widanu 3
4. FB Montlingen
5. SVD Diepoldsau 3
6. TV Rebstein
7. FB Schwellbrunn 2
8. - STV Berneck

Resultate 3.Liga
FBT Flums : Schwellbrunn 3 2:0 (11 : 6 / 11 : 5)
TS Höchst : Schwellbrunn 3 0:2 5 : 11 / 12 : 14
Schwellbrunn 3 : TS Lauterach 0:2 (5 : 11 / 6 : 11)

Tabelle 3.Liga

1. TS Lauterach
2. FB Schwellbrunn 3
3. TS Höchst
4. TV Herisau
5. TV Trogen
6. FBT Flums

2./3.Liga/22.01.2010: Durchzogene Resultate

Schwellbrunns zweite Mannschaft gelang gegen Wolfhalden keine Überraschung. Trotz Satzbällen ging das Kantonsderby mit 0:2 an die Vorderländer. Im Anschluss wurde Diepoldsau 3 an den Rand einer Niederlage gedrängt. Doch die Rheintaler entschieden den Endspurt im dritten Abschnitt und somit auch die Partie mit 1:2 für sich.
Die dritte Mannschaft hatte zu Beginn der Runde eine herbe 0:2-Niederlage gegen Schlusslicht Herisau zu verkraften. Sie rappelten sich jedoch nochmals auf und siegten in ihrem zweiten Kantonsderby gegen Trogen mit 2:0.

2.Liga

STV Wolfhalden : FB Schwellbrunn 2 2:0 (12:10/11:8)
SVD Diepoldsau 3 : FB Schwellbrunn 2 2:1 (11:6/9:11/11: 8)

1. TSV Waldkirch
2. STV Wolfhalden
3.* FB Widanu 3
4.* FB Montlingen
5.* TV Rebstein
6.* SVD Diepoldsau 3
7. FB Schwellbrunn 2
8. STV Berneck

3.Liga

Schwellbrunn 3 : TV Herisau 0:2 (10:12/8:11)
STV Trogen : Schwellbrunn 3 0:2 (6:11/9:11)

1. TS Lauterach
2. Schwellbrunn 3
3. TS Höchst
4. TV Trogen
5. FBT Flums
6. TV Herisau

Titelverteidiger ohne Medaille

Beim Europacup der Landesmeister im österreichischen Kremsmünster verloren die beiden Schweizer Vertreter Schwellbrunn und Faustball Widnau die Halbfinals und standen sich im kleinen Finale gegenüber. Diesen gewannen die Rheintaler mit einem 4:1 gegen den Titelverteidiger Schwellbrunn. Den Europacup sicherte sich bei seiner achten Teilnahme zum ersten Mal der Österreichische Meister TuS Kremsmünster mit einem 4:1 im Endspiel gegen den Deutschen Meister Stammheim.
Semifinalniederlagen
In den Halbfinalspielen vom Samstag verbuchten die beiden Eidgenossen den ersten Satz für sich, doch danach mussten sie die Stärke der gegnerischen Landesmeister anerkennen und verloren deutlich mit jeweils 1:4. Beim Titelverteidiger Schwellbrunn fehlte wegen seiner Verletzung (Hirnerschütterung) aus dem Turnier vor einer Woche in Bad Ragaz der Schweizer Topspieler Cyrill Schreiber. So rückte Allrounder Stefan Ziegler in den Angriff vor und übernahm sowohl die Angaben als auch die Rückschläge. Teilweise unterstützt von Samuel Berger im Service. Doch meist spielte auf der Position vorne rechts der junge Defensivspieler Kenneth Schoch. Schwellbrunns Defensive war mit dem Brüderpaar David und Martin Berger sowie Mathias Frischknecht gesetzt und spielte gut.
Mehr Druck – bessere Zuspiele
Doch ein „Gut“ reichte im Kampf gegen den Deutschen Meister nur zu einem Satzerfolg. Nachdem sich Stammheim auf die neue Aufstellung der Schwellbrunner eingestellt hatte, kippte die Partie schnell auf ihre Seite. Die Deutschen entwickelten wesentlich mehr Druck, spielen variantenreicher und sie hatten die Bälle auch bessern am Seil.
Ihr Aufbau klappte wesentlich effizienter als jener von Schwellbrunn. Nachdem die Hinterländer zwei Sätze deutlich verloren hatten, setzten sie im vierten Abschnitt nochmals zu und es fehlte ihnen wenig zum Satzgleichstand. Ziegler glückten starke Schläge und Stammheim stoppte sich einige Male selbst mit Eigenfehlern.
Im entscheidenden Moment unterliefen Schwellbrunn aber ausgerechnet in diesem vorentscheidenden Moment blöde Abwehrfehler und die Deutschen verbuchten auch diesen Satz mit 11:9 knapp für sich. Damit war die Partie gelaufen, denn im folgenden Abschnitt lag Stammheim schnell 10:1 voraus, als ihnen der Matchball erst beim fünften Anlauf gelang.
Die Deutschen überzeugten nicht und wären mit einer Superleistung zu schlagen gewesen, doch zu dieser war das geschwächte Schwellbrunner Team beim wichtigsten Anlass der Hallensaison nicht im Stande.
Bronze klar verpasst
So musste der Titelverteidiger sogar ohne Medaille zurückreisen, denn im kleinen Finale reichte es gegen Faustball Widnau nur zu einem Teilerfolg im zweiten Satz und einem lange Mithalten im darauf folgenden. Doch Schwellbrunn war ohne Schlagmann Cyrill Schreiber arg geschwächt und vermochte auch im kleinen Finale seinem hervorragenden Ruf nicht gerecht zu werden.
Denn immer wieder unterliefen den Hinterländern auch Eigenfehler und es stoppte sich damit selbst. In Mitten der absoluten Spitze muss zum Erfolg alles passen, doch bei Schwellbrunn waren schon die Voraussetzungen alles andere als optimal.
Trainer zufrieden
Dennoch zeigte sich Trainer Otmar Hofstetter mit den gezeigten Leistungen seiner Schützling positiv überrascht. Sie hätten gut mitgehalten. Das Hauptproblem sieht er in den zu wenig effektiven Angaben, durch die Schreiber jeden Gegner stark unter Druck setzen kann.
"Dieses Europacupabenteuer war eine gute Erfahrung für alle Spieler", meinte Hofstetter und fügte bei: "Jetzt konzentrieren wir uns voll auf die Meisterschaft." Es gelte nach vorne zu schauen und vor allem sei zu hoffen, dass Cyrill Schreiber wieder gesund werde und mit dabei sein könne. /Cas

EC: Schwellbrunn geht leer aus

Im Spiel um die Europacup-Bronzemedaillie standen sich der Schweizer Meister und Vizemeister gegenüber. Den ersten Satz holte sich Widnau dank gutem Zuspiel überlegen mit 11:4. Der Schweizer Meister kam im zweiten Satz besser ins Spiel und konnte mit einem 11:5 gleichziehen. Mit variantenreichem Spiel über beide Angreifer holte sich Widnau knapp den hart umkämpften dritten Satz. Der vierten Satz ging aufgrund einiger Fehler auf Seiten von Schwellbrunn wieder deutlich an den Schweizer Vizemeister. Mit einem souveränen 11:4 im fünften Satz erkämpfte sich Faustball Widnau den Dritten Rang beim Hallen- Europacup 2011.
Den Finalspielsieg sicherte sich Gastgeber Kremsmünster gegen Stammheim.

Schwellbrunn:Widnau 1:4 (4:11 / 11:5 / 8:11 / 4:11 / 4:11)
Stammheim:Kremsmünster 1:4 (10:12 / 11:6 / 10:12 / 8:11 / 4:11)

EC: Schwellbrunn verliert Halbfinale klar

Die Schweizer können nach einem unerwartet starken Start den ersten Satz knapp für sich entscheiden. Stammheim kommt im zweiten Satz immer besser ins Spiel und gewinnt diesen souverän. Nach kurzer Aufregung um einen als Wiederholung gegebenen Ball im dritten Satz, starten die Deutschen mit einem 11:2 richtig durch. Die Schweizer können trotz Zuspielproblemen ihre Gegner im vierten Satz wieder fordern, verlieren diesen aber knapp mit 9:11. Nach zehn Minuten Pause vor dem fünften Satz machen die Stammheimer den Sack mit einem Ass zu. Schwellbrunn spielt am Sonntag gegen Widnau um die Bronzemedaille.

Schwellbrunn:Stammheim 1:4 (11:9 / 3:11 / 2:11 / 9:11 / 5:11)
Widnau:Kremsmünster 1:4 (11:8 / 4:11 / 4:11 / 4:11 / 8:11)

Schwellbrunn am Europacup in Kremsmünster

Wenn am Wochenende die Faustballer im österreichischen Kremsmünster den Hallen-Europacup der Landesmeister austragen, muss der Titelverteidiger Schwellbrunn auf seinen Hauptangreifer Cyrill Schreiber verzichten.
In einem Blockduell beim internationalen Turnier in Bad Ragaz wurde Schreiber letzten Samstag mitten ins Gesicht getroffen. Der Schweizer Toppspieler zog sich dabei eine Hirnerschütterung zu und muss derzeit pausieren. Ein arges Handicap für die Hinterländer. Doch ihr Teamcaptain Martin Berger meint zuversichtlich: "Wir werden unser Glück aber trotzdem versuchen und kämpfen bis zum Umfallen."
Drei Landesmeister
Mit dabei sind in Kremsmünster nebst dem heimischen Meisterteam der TV Stammheim aus Deutschland sowie der Schweizer Titelverteidiger Schwellbrunn und Faustball Widnau.
Die Rheintaler sind als Schweizer Vertreter nominiert, da sich der Titelverteidiger automatisch qualifiziert. Und da Schwellbrunn im letzten Winter auch seinen Schweizermeistertitel erfolgreich verteidigte, rückte Faustball Widnau als Vizemeister nach.
Heute Freitag reisen die beiden Mannschaften mit einem grossen Reisecar gemeinsam Richtung Österreich, unterstützt von mitreisenden Fans. Mit Schwellbrunn und Widnau sind jene beiden Vereine mit dabei, die als einzige Schweizer Vertreter den seit 1984 ausgetragenen höchsten Bewerb im Hallenfaustball einmal für sich entscheiden konnten.
Schreiber doppelter EC-Sieger
Faustball Widnau siegte 2006 als erster Schweizer Verein in der heimischen Halle und Schwellbrunn doppelte vor einem Jahr in Bad Ragaz nach. Jeweils führte Cyrill Schreiber aus Walzenhausen die beiden Schweizer Mannschaften zum Europacupsieg. Die Hinterländer siegten vor einem Jahr gleich bei ihrer ersten Teilnahme am Europacup. Doch am Wochenende muss Schreiber verzichten und sein Nationalmannschaftskollege Stefan Ziegler wird Schwellbrunns Angriff führen.
Erstmals für den Europacup qualifiziert hat sich mit dem TV Stammheim Schwellbrunns Halbfinalgegner. Trainiert wird der Deutsche Meister von Jogi Bork, der noch bis vor einem Jahr Faustball Widnau von einem Erfolg zum nächsten geführt hat.
Faustball Widnau zum 7. Mal
Bork bringt grosse Erfahrung auch im EC mit, denn mit Faustball Widnau war er über Jahre mit dabei. Die Rheintaler standen nebst ihrem Sieg auch 2005 und 07 im Endspiel und sind am Wochenende bereits zum siebten Mal mit von der Partie.
Bereits zum achten Mal schaffte die Teilnahme der organisierende TuS Kremsmünster. Noch nie reichte es dem österreichischen Hallenmeister aber zum Sieg. Im Endspiel stand er vor zwei Jahren in Stuttgart, musste sich jedoch dem Deutschen Meister Vaihingen/Enz geschlagen geben.
Doch geführt von ihrem Weltmeister Klemens Kronsteiner und unterstützt von ihren Fans gilt das Heimteam im Halbfinale vom Samstag als Favorit im Spiel gegen Faustball Widnau.
Halbfinal gegen Deutschen Meister
Das EC-Wochenende in Kremsmünster eröffnen im andern Halbfinal Schwellbrunn und Stammheim. Die Hinterländer haben sich intensiv vorbereitet. Alle sind in Top-Form und freuen sich riesig auf den Anlass, wie Captain Martin Berger erwähnt.
Er ist sich bewusst, dass gerade bei diesem international wichtigsten Anlass der Hallensaison alles zusammen stimmen muss, um erfolgreich zu sein. Die Vorzeichen für Schwellbrunn stehen jedoch nach dem Ausfall von Schreiber nicht optimal, trotzdem wird das Team alles geben und kämpfen bis zum Schluss.
Das Schwellbrunner Aufgebot für den EC in Kremsmünster umfasst Stefan Ziegler, Mathias Frischknecht, Kenneth Schoch sowie David, Lukas, Martin und Samuel Berger. Ob für den verletzten Cyrill Schreiber noch ein achter Spieler nachnominiert wird, ist noch offen. Betreut wird das Team von Trainer Otmar Hofstetter, Delegationsleiter Bruno Schoch sowie Physiotherapeut Christoph Schüle. /Cas

Schwellbrunn mit Verlust

Schwellbrunn musste am int. Manor-Indors in Bad Ragaz ab der dritten Qualifikationspartie ohne seinen Hauptangreifer auskommen und belegte schlussendlich Rang 4. In einem Blockduell mit dem Pfungstädter Patrick Thomas wurde Cyril Schreiber von einem Ball mitten ins Gesicht getroffen. Der Nationalspieler fiel mit einer Hirnerschütterung aus. Er konnte das Spital Walenstadt am Montag verlassen.
In einem spannenden Finalsspiel vor rund 300 Zuschauern setzte sich der TV Vaihingen/Enz gegen Newcomer Pfungstadt mit 3:2 Sätzen als Turniersieger der Elite durch.

Schlussrangliste
1.TV Vaihingen/Enz
2. TV Pfungstadt
3. TV Stammheim
4. FB Schwellbrunn
5. FG Grieskirchen
6. SVD Diepoldsau

Bronze für Schwellbrunns U16

Die Nachwuchshoffnungen von Faustball Schwellbrunn sicherten sich in der Ostschweizer Nachwuchs-Hallenmeisterschaften die Bronzemedaillen bei den U16.
In vier Hallen wurden am Wochenende die Final- und Platzierungsrunden ausgetragen. Mannschaften der Appenzeller Vereine Schwellbrunn, Trogen und Walzenhausen waren in den Finalrunden vertreten. Gar in drei Alterskategorien starteten die Nachwuchshoffnungen des Schweizermeisters Schwellbrunn.
Bei den U16 qualifizierten sie sich am Samstag im vorarlbergischen Höchst für die Halbfinals. Dort unterlagen sie jedoch gegen die späteren Sieger aus Rüti klar in zwei Sätzen. So standen sie im kleinen Finale und trafen auf Jona. Beide Teams gewannen je einen Abschnitt und im Entscheidungssatz siegte Schwellbrunn knapp aber entscheidend mit 11:9. Damit sicherte sich das Nachwuchsteam die Bronzemedaillen. /Cas

Schlussranglisten Ostschweizer Nachwuchs-Hallenmeisterschaften
U16:
1. Rüti/ZH, 2. Widnau, 3. Schwellbrunn, 4. Jona, 5. Diepoldsau, 6. Trogen, 7. Walzenhausen, 8. Rickenbach-Wilen, 9. Flums und Wigoltingen, 11. Schwarzach
Endspiel: Rüti/ZH – Widnau 2:0 (11:5, 11:5)
U14: 1. Diepoldsau, 2. Widnau, 3. Kreuzlingen, 4. Affeltrangen, 5. Walzenhausen, 6. RiWi1, 7. Schwellbrunn, 8. Ettenhausen, 9. RiWi 2 und Schwarzach, 11. Dozwil, 12. Rebstein, 13. Montlingen 2, 14. Montlingen 1
Endspiel: Diepoldsau – Widnau 2:0 (11:8, 11:3)
Mini U12: 1. RiWi, 2. Widnau, 3. Diepoldsau, 4. Wigoltingen, 5. Affeltrangen, 6. Kreuzlingen, 7. Schwellbrunn, 8. Schwarzach, 9. RiWi 2, 10. Ettenhausen
Endspiel: RiWi – Widnau 2:0 (11:4, 11:5)
Mini U10: 1. Affeltrangen, 2. Wigoltingen, 3. Widnau, 4. RiWi, 5. Schwellbrunn, 6. Dozwil,7. Widnau 2, 8. Affeltrangen 2, 9. RiWi 2, 10.Diepoldsau

CH-Cup: Schwellbrun holt das Double

Mit einer starken Mannschaftsleistung und einem guten Coaching verteidigten Schwellbrunns Faustballer eine Woche nach dem Gewinn des Meistertitels auch den Cupsieg.
Die Hinterländer schafften damit erneut das Double (Meistertitel und Cupsieg), obwohl das Angreiferduo Cyrill Schreiber und Ueli Frischknecht fehlte. Für sie übernahmen Peter Rohner (führte diesen Sommer die Reserven) und der Allrounder Stefan Ziegler die beiden Schlagfunktionen.
Allen war bewusst, dass sie ohne die beiden Hauptschläger umso mehr auf allen Positionen eine Top-Leistung bringen mussten. Dazu schaffte es das Betreuerduo mit Trainer Otmar Hofstetter und Coach Bruno Schoch, dem Team mit dem Hinweis auf „Geduld und Ruhe zu bewahren“ die richtige Taktik mit aufs Feld zu geben.
Die Spieler befolgten diesen Rat und vor allem boten alle eine starke Defensivleistung. Mit optimalen Zuspielen wurde Schwellbrunns Angriff immer wieder sehr gut lanciert. Mit einer äusserst starken Leistung durch Stefan Ziegler im Rückschlag stand der Gegner immer enorm unter Druck. Auch mit dem Service von Peter Rohner hatte Elgg-Ettenhausen stets Problem, da er geschickt mit langen und kurzen Bällen variierte. Der Schlüssel zum Erfolg war jedoch die geschlossene, kämpferische Leistung der ganzen Schwellbrunner Mannschaft. /Cas

Schwellbrunn - Elgg-Ettenhausen 5:1 (11:5, 12:10, 11:7, 5:11, 12:10, 15:14).

1.Liga/NLB: Aufstieg knapp verpasst

Schwellbrunn 2 verpasst den Aufstieg nur NLB nur knapp und verbleibt somit in der 1.Liga. Das Auftaktspiel mit dem 3:0-Sieg gegen Schwarzenbach bot eine gute Möglichkeit, ideal ins Turnier zu starten. Auch im darauf folgenden Match gegen Widnau 2 sah der Spielverlauf lange nach einem Sieg für die Appenzeller aus. Doch die Rheintaler konnten den Satzrückstand von 0:2 noch wenden und siegten ihrerseits mit 2:3. Das abschliessende Spiel ging mit 3:0 diskusionslos an Schaffhausen. Schwellbrunn vermochte zwar stets mithalten, musste zu den Satzenden jedoch abreissen lassen.

Resultate
STV Schwellbrunn 2 - STV Schwarzenbach 1 3:0 11:8, 16:14, 11:8
STV Schwellbrunn 2 - FB Widnau 2 2:3 13:11, 11:7, 7:11, 7:11, 6:11
STV Schwarzenbach 1 - SATUS Schaffhausen 1 0:3 6:11, 4:11, 6:11
STV Schwellbrunn 2 - SATUS Schaffhausen 1 0:3 8:11, 7:11, 8:11
SATUS Schaffhausen 1 - FB Widnau 2 3:0 11:6, 11:2, 11:3
STV Schwarzenbach 1 - FB Widnau 2 0:3 9:11, 6:11, 6:11

Rangliste
1. SATUS Schaffhausen 1 3/6 9:0 +49
2. FB Widnau 2 3/4 6:5 -3
3. STV Schwellbrunn 2 3/2 5:6 -9
4. STV Schwarzenbach 3/0 0:9 -37
5. MR Beringen, nicht angetreten! 0 0 0

3./4.Liga: Guter Saisonabschluss

Schwellbrunn 3 vermochte sich am Schlussspieltag trotz einer Niederlage gegen Waldkirch mit den Siegen über Zizers und über Wolfhalden noch auf den 2. Rang vorzuarbeiten. Wolfhalden dominierte die Meisterschaft deutlich, obwohl sie im letzten, jedoch bedeutungslosen Spiel, von den Hinterländern mit 3:0 bezwungen wurden.

Rangliste 3.Liga

1. STV Wolfhalden 1 Aufsteiger
2. FB Schwellbrunn 3
3. SVD Diepoldsau 4
4. STV Zizers 1
5. TSV Waldkirch 2
6. TSV Hinterforst 1
7. STV Trogen 1 Absteiger

Schwellbrunn 4 hielt seine Position im Mittelfeld. Die äusserst knappe Niederlage gegen Flums 1 und jene gegen Widnau 4 verhinderten einen Medaillenrang. Einzig gegen Diepoldsau 5 resultierte ein klarer Sieg.

Rangliste 4.Liga

1. FBT Flums 1 Aufsteiger
2. Faustball Widnau 4
3.TSV Hinterforst 2
4. FB Schwellbrunn 4
5. STV Walzenhausen1
6. FB Montlingen1
7. SVD Diepoldsau 5

Schwellbrunn im Meisterhalbfinale

Mit zwei Siegen zum Abschluss der Qualifikation hat der Titelverteidiger Schwellbrunn den Finalevent vom kommenden Wochenende in Jona sicher geschafft. Das Team um den Schweizer Topspieler Cyrill Schreiber muss jedoch als Zweiter am Samstag gegen das drittplatzierte Jona den Halbfinal bestreiten.
Der Gewinner dieser Partie trifft am Sonntagnachmittag im Final auf Diepoldsau, das diesen als Qualisieger direkt erreicht hat. Punktegleich mit Schwellbrunn, aber die Rheintaler haben beide direkten Begegnungen gegen die Hinterländer für sich entschieden.
Harziger Auftakt
Zu den letzten beiden Spielen hatte Schwellbrunn nach Oberentfelden zu reisen. Der Startsatz gegen das Heimteam verlief äusserst ausgeglichen und beim Stande von 14:14 musste der letzte Ball die Entscheidung bringen. Oberentfelden verwerte ihn und fügte den Hinterländern eine weitere Satzniederlage bei. Problemlose Fortsetzung
Es sollte lediglich bei diesem kleinen Missgeschick bleiben, denn in der Folge dominierte Schwellbrunn jederzeit das Spielgeschehen. Sowohl das Heimteam als danach auch Wigoltingen hatte gegen die Hinterländer in einem Satz keine weitere Siegchance.
Schwellbrunn siegte überzeugend, muss jedoch auf dem Weg zur angestrebten Titelverteidigung am Samstag in Jona zuerst im Halbfinal gegen das Heimteam und dann am Sonntag gegen den Qualisieger Diepoldsau gewinnen. /Cas

Resultate 8. Runde.
Olten - Elgg-Ettenhausen 3:2 (9:11, 11:6, 11:9, 4:11, 12:10). Elgg-Ettenhausen - Jona 3:2 (11:8, 11:2, 12:14, 9:11, 11:7). Olten - Jona 0:3 (7:11, 7:11, 7:11). Diepoldsau - Rickenbach-Wilen 3:2 (11:6, 10:12, 11:5, 8:11, 11:9). Rickenbach-Wilen – Faustball Widnau 0:3 (8:11, 8:11, 4:11). Diepoldsau – Faustball Widnau 3:0 (11:6, 11:7, 11:3). Oberentfelden - Schwellbrunn 1:3 (15:14, 4:11, 7:11, 5:11). Schwellbrunn - Wigoltingen 3:0 (11:5, 11:5, 11:6). Oberentfelden - Wigoltingen 3:1 (11:9, 12:10, 3:11, 11:9).

Rangliste:

1. Diepoldsau 28
2. Schwellbrunn 28
3. Jona 22
4. Faustball Widnau 14
5. Wigoltingen 14
6. Oberentfelden 14
7. Elgg-Ettenhausen 12
8. Rickenbach-Wilen 8
9. Olten 4 steigt in die NLB ab.

Schwellbrunn 2 abgefangen

Im zweitletzten Spiel der Ostschweizer 1.Liga wurde Schwellbrunn 2 vom direkten Konkurenten um die Goldmedaille, RiWi 3, mit einer Niederlage abgefangen. Trotz dem anschliessenden Sieg gegen Salenstein konnten auch die routienierten Affeltranger an Schwellbrunn vorbeiziehen, sodass zum Schluss "nur" noch der Bronzerang für die Appenzeller übrig blieb.
Zusammen mit Salenstein bestreitet Schwellbrunn am 18. September in Jona die Aufstiegsspiele in Jona, denn RiWi 3, Affeltrangen 2 und Elgg-Ettenhausen 3 sind alle samt nicht aufstiegsberechtigt!

Resultate 8. Spielrunde:
Salenstein - RiWi 3 2:3 (10:12, 11:9, 11:5, 10:12, 9.11)
RiWi 3 - Schwellbrunn 2 3:0 (11:9, 11:9, 11:5)
Salenstein - Schwellbrunn 2 0:3 (11:13, 4.11, 6:11)
Affeltrangen 2 - Montlingen 3:0 (11:2,11:4, 11:9)
Montlingen - Schwarzenbach 0:3 (6:11, 10:12, 10:12)
Affeltrangen 2 - Schwarzenbach 3:0 (11:8, 11:9, 12:10)Höchst - Ematingen 1:3 (3:11, 12:10, 5:11, 8:11)
Ermatingen - Elgg-Ettenhausen 3 3:1 (11:6, 5:11, 11:8, 11:9)Höchst - Elgg-Ettenhausen 3 0:3 (8:11, 2:11, 6:11)

Schlussrangliste Feldmeisterschaft 2010:
1.* FG RiWi 3 16 Spiele 24 Punkte 41:25 Sätze
2.* STV Affeltrangen 2 16 24 41:18
3.* STV Schwellbrunn 2 16 24 39:19 Aufstiegsrunde
4. FG Elgg-Ettenhausen 3 16 22 39:24
5. STV Schwarzenbach 16 16 30:31 Aufstiegsrunde
6. MTV Salenstein 16 14 30:34
7. STV Ermatingen 16 10 27:36
8. FB Montlingen 16 6 14: 41 Absteiger
9. TS Höchst 16 4 9:42 Absteiger
* Es zählen die direkten Begegnungen
Schwellbrunn 2 und Schwarzenbach sind für die Aufstiegsrunde zur NLB qualifiziert, die am 18.Sept. in Jona stattfindet (RiWi 3, Affeltrangen 2 und Elgg-Ettenhausen 3 sind bereits mit einem Team in der NLB vertreten und können daher nicht aufsteigen).
Höchst und Montlingen müssen in die regionalen Zweitligagruppen absteigen.

Schwellbrunn im Cupfinal

Im Duell Zweiter gegen Dritter der laufenden Feldmeisterschaft liessen die Hinterländer den St. Gallern keine Chance. Jona war machtlos vor allem gegen den enormen Angriffsdruck von Schlagmann Cyrill Schreiber. Schwellbrunn dominierte die ersten drei Sätze klar und festigte seinen Erfolg mit zwei weiteren knappen 11:9.
In zwei Wochen wollen die Schwellbrunner ihren Cupsieg vom letzten Jahr, als sie Oberentfelden mit 5:1 schlugen, wiederholen. Dabei treffen sie in Ettenhausen auf die heimische Faustballgemeinschaft Elgg-Ettenhausen, die sich beim B-Ligisten Neuendorf nach drei Satzverlusten doch noch mit 5:3 durchsetzte. /Cas

Resultate Schweizercup Halbfinals:
Schwellbrunn (NLA) – Jona (NLA) 5:0 - Neuendorf (NLB) – Elgg-Ettenhausen (NLA) 3:5
Cupfinal: Schwellbrunn – Elgg-Ettenhausen

Schwellbrunn ist Spitzenreiter

Vor der Schlussrunde ist in der Ostschweizer Erstligameisterschaft erst eine Entscheidung definitiv gefallen. Die Reserven von Schweizermeister Schwellbrunn haben sich für die Aufstiegsrunde zur Nationalliga B qualifiziert.
Mit zwei Siegen in Oberriet haben die Appenzeller die Tabellenführung von RiWi 3 wieder übernommen. Denn das dritte Team der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen verlor am Donnerstagabend in Affeltrangen gegen die heimischen Reserven klar in nur drei Sätzen. Gegen die beiden Thurgauer Vertreter hielt Höchst wohl mit, doch zu mehr als einem Teilerfolg und achtbaren Satzresultaten reichte es dem Aufsteiger nicht.
Übrige Entscheide offen
Die Vorarlberger begrüssen am nächsten Samstag alle neun Mannschaften zur gemeinsamen Schlussrunde, in der die Titelvergabe, die Medaillenverteilung, der zweite Platz in der Aufstiegsrunde sowie die beiden Absteiger ermittelt werden. Alle vier Entscheide sind noch offen und die letzte Spielrunde verspricht spannend zu werden.
Mit zwei Punkten Vorsprung hat Schwellbrunn 2 die besten Aussichten auf den Titel und die Goldmedaillen. Aber nur zwei Zähler hinter den Appenzellern liegen drei punktegleiche Teams und somit wird der Titelkampf und die Medaillenvergabe von diesem Quartett bestimmt.
Wer als zweites Team den Sprung in die Aufstiegsrunde schafft, wird sich zwischen den punktegleichen Schwarzenbach und Salenstein entscheiden. Doch RiWis Reserven müssen sich den Ligaerhalt in der Nationalliga B am gleichen Tag noch sichern, sonst könnte ihr Erstligateam diesen Platz einnehmen.
RiWi 2 dürfte sich jedoch behaupten und so muss Salenstein in der Schlussrunde Schwarzenbach in Sachen Punkte noch überholen. Denn trotz dem Heimsieg mit 3:1 am letzten Mittwoch ist das Team vom Untersee im Nachteil, hat doch Schwarzenbach die erste Partie mit 3:0 höher für sich entschieden.
Absteigerduo aus Trio
Aus dem Trio Montlingen, Ermatingen und Höchst muss ein Duo in die regionalen Zweitligagruppen absteigen. Die heimischen Vorarlberger treffen zum Auftakt der Schlussrunde auf Ermatingen und müssen unbedingt gewinnen. Es könnte zur Punktegleichheit zweier oder gar aller drei Teams kommen, wobei dann die direkten Begegnungen zählen.
Und da liegt Höchst gegenüber Montlingen im Vorteil, denn die vier Zähler der Vorarlberger resultieren aus zwei Dreisatzsiegen gegen die Rheintaler. Diese liegen aber im Kräftemessen mit Ermatingen im Vorteil. Denn nebst dem klaren 3:0 vom Mittwoch hatten sie bereits die Vorrundenpartie gewonnen, allerdings bloss 3:2. Die Thurgauer ihrerseits reisen mit einem klaren 3:0-Sieg zum Rückspiel nach Höchst. /Cas

Montlingen - Schwellbrunn 2 0:3 (9:11, 7:11, 8:11)
Schwellbrunn 2 - Ermatingen 3:0 (11:7, 11:7, 11:5)
Montlingen - Ermatingen 3:0 (11:6, 11:9, 11:9)

1. STV Schwellbrunn 2 14 Spiele 22 Punkte 36:16 Sätze
2.* STV Affeltrangen 2 14 20 35:18
3.* FG Elgg-Ettenhausen 3 14 20 35:21
4.* FG RiWi 3 14 20 35:23
5.* STV Schwarzenbach 14 14 27:28
6.* MTV Salenstein 14 14 28:28
7.* FB Montlingen 14 6 14:35
8.* STV Ermatingen 14 6 21:34
9. TS Höchst 14 4 8:36

EM mit Schwellbrunner Trio

Wenn vom Freitag bis Sonntag die Europameisterschaften der Faustballer in Ermatingen am Bodensee ausgetragen werden, spielen im Schweizer Team mit Ueli Frischknecht, Cyrill Schreiber und Stefan Ziegler auch drei Spieler des Schweizermeisters STV Schwellbrunn mit.
Das Trio hat bekanntlich alle Selektionshürden geschafft und vertritt das Appenzellerland im acht Spieler umfassenden Kader. Vor heimischem Publikum versuchen die Schweizer Faustballer, wie schon vor zwei Jahren in Stuttgart-Stammheim ins Endspiel vorzudringen. Damals verloren sie gegen den Weltmeister Österreich mit 2:4.
Oder holen sich die Eidgenossen gar erneut den Europameistertitel wie 2006 in Linz. Vom damaligen EM-Team sind vier Spieler noch mit dabei: Marcel Eicher, Dominik Gugerli, Cyrill Schreiber und Manuel Sieber.
An Unterstützung wird es dem Schweizer Team bestimmt nicht fehlen. Denn viele Schweizer Vereine haben ihre diesjährigen Vereinsreisen nach Ermatingen geplant.
Alle Details zur den Europameisterschaften der Faustballer sind ersichtlich unter www.em2010.ch
/Cas

News aus allen Sparten

CH-Cup
Titelverteidiger Schwellbrunn gewann sein 1/4-Finalspiel im Schweizer-Cup gegen das NLB-Team aus Vordemwald diskussionslos mit 5:0. Im Halbfinale wartet mit dem TSV Jona ein NLA-Gegner auf. Die Partie wird in Schwellbrunn ausgetragen. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

1.Liga
Schwellbrunn 2 siegt gegen Höchst mit 3:0. Die Vorarlberger leisteten indes keine grosse Gegenwehr. Ganz anders präsentierte sich Schwarzenbach. Ex-RiWianer Brägger erwischte die Appenzeller im Service immer wieder mit Schlägen durch die Mitte und mit langen Bällen. Er führte sein Team mit dem Endresultat vom 3:1 zu einem weiteren Sieg.

3./4.Liga
Schwellbrunn 3 erreichte in 3 Partien 2 Siege und fiel auf den 3. Rang zurück. Schwellbrunn 4 gewann sämtliche drei Spiele und zog auf den 4. Rang vor. Somit haben beide Teams zumindest den Ligaerhalt gesichert. Nach vorne ist jedoch noch alles offen. Beide Schwellbrunner Mannschaften liegen jeweils nur mit 2 Zählern hinter den Tabellenführenden.

SAP-Auswahl
Im Team der U16-Auswahlmannschaft spielten zwei Schwellbrunner eine gewichtige Rolle. Lukas Berger und Samuel Bichsel konnten mit dem Auswahlteam der Region St.Gallen/Appenzell an der Schweizermeisterschaft in Jona den Meistertitel für sich erringen. Die U18- und U14-Teams wurden 3.

Int. Grenzlandturnier

Schwellbrunn scheitert erst im Endspiel –
Kremsmünster gewinnt Grenzlandturnier zum dritten Mal
Das mit den weltbesten Teams besetzte Grenzlandturnier der Faustballer in Widnau endete nach drei Tagen vor rund 800 Zuschauern mit einem attraktiven Final der Frauen sowie einem hochstehenden Endspiel der Herren. Das Deutsche Nationalkader bei den Frauen und Kremsmünsters Herren gewannen das prestigeträchtigste Turnier der Faustballer.
Die Endspiele entschädigten die Zuschauer für die vom sonntäglichen Regen verursachten teilweise nicht mehr optimalen Platzverhältnisse. Doch trotz der Regenfälle am Sonntagvormittag konnte das 52. Turnier in allen Kategorien durchgespielt werden.
Das Herrenfinale bot Faustball vom Feinsten. Der Österreichische Weltmeister Klemens Kronsteiner und der Schweizer Topsspieler Cyrill Schreiber bestimmten mit ihren harten und präziesen Angaben die Partie. Aber wie schon um Frauenfinal sahen die Zuschauer auch viele schöne Spielzüge.
Schwellbrunn brillierte im ersten Satz, musste aber dem immer besser ins Spiel kommende Kremsmünster den Satzgleichstand und in der Entscheidung auch den Sieg mit 1:2 (11:6, 7.11, 8:11) zugestehen.
Klasseleistung Schwellbrunns
Die Vorrundenpartien der Elite vom Samstag vermittelten bereits besten Faustball und verliefen vielfach ausgeglichen. Mit drei hohen Siegen qualifizierte sich das Meisterteam aus Schwellbrunn als einzige Schweizer Mannschaft für die Zwischenrunde der besten Acht.
Und in einer Art „Österreichische Meisterschaft“, wie sich Teamcaptain Ueli Frischknecht treffend ausdrückte, schlug Schwellbrunn am Sonntagvormittag sowohl das Meisterteam aus Grieskirchen/Pötting als auch die aktuellen Europa- ( Freistadt) und Weltcupsieger (Linz-Urfahr) mit hohen Resultaten.
So standen die Hinterländer im Halbfinale, wo sie gegen das Deutsche Spitzenteam Vaihingen/Enz in zwei Sätzen mit 11:4 und 12:10 die Oberhand behielten. Der angestrebte Sprung ins Endspiel war geschafft. Doch gegen die auf allen Positionen gleich gut und teilweise etwas stärker besetzten Österreicher aus Kremsmünster reichte es nach einem starken Beginn nicht ganz zum prestigeträchtigen Turniergewinn.
Wolfhalden Dritte
In den beiden grossen Turnierkategorien der Männer siegten Schweizer Mannschaften. In der Kategorie A das NLA-Tam der FG Rickenbach-Wilen (RiWi) und im B die dritte Mannschaft des TSV Jona. Im A erspielten sich Schwellbrunns Reserven den 16. Platz. Und in der grossen Turnierkategorie setzte sich der STV Wolfhalden nach dem Sieg im kleinen Finale auf den famosen dritten Platz. Mit Herisau (13.), Trogen (19.) und dem STV Walzenhausen (24.) nahmen drei weitere Appenzeller Vereine Teil.
Seriensieger bei den Minis
Beim Nachwuchs U12 setzte Eibach-Nürnberg seine Siegeserie aus den Vorjahren fort und siegte in allen Partien der Minis. Im bis zum letzten Ball hart umkämpften U14-Endspiel besiegte die Auswahl Zürich/Schaffhausen die Nachwuchshoffnungen des Turniersiegers TuS Kremsmünster hauchdünn mit 19:18.
Nicht um die Kategoriensiege konnte der Appenzeller Nachwuchs mitspielen. Es blieben für die Nachwuchshoffnungen aus Walzenhausen und Trogen je ein sechster sowie für Schwellbrunn ein siebter Rang. /Cas

WM-Bronze vor Kenneth Schoch!!!

Dank zwei Siegen in den kleinen Finals kehren beide Schweizer Teams von den U18-Weltmeisterschaften im spanischen Katalonien mit Bronzemedaillen zurück.
Die vier grossen Faustballnationen Brasilien, Deutschland, Österreich und die Schweiz beherrschten klar die Welttitelkämpfe in Spanien. Besonders dominant trat Deutschland auf, das sowohl bei den Juniorinnen als auch bei den Junioren den Titel gewann. Wie die Deutschen sicherte sich auch die Schweizer Delegation zwei Medaillensätze, während für Brasilien und Österreich jeweils eine Auszeichnung blieb. Die beiden Schweizer Teams verpassten am Samstag den Einzug ins Endspiel, siegten aber dafür jeweils am Sonntag in den kleinen Finals überzeugend.
Halbfinalsieg möglich
Schon nach den Vorrundenspielen, die vom Mittwochabend bis am Samstagmittag ausgetragen wurden, belegten die beiden Schweizer Teams jeweils den dritten Rang. So kämpften sie am Samstagabend gegen die Zweitplatzierten um den Finaleinzug.
Wenig fehlte den jungen Faustballerinnen zum Sieg gegen die späteren Weltmeisterinnen. Den Deutschen Angreiferinnen unterliefen zu Beginn sehr viele Eigenfehler, doch die Schweizerinnen vermochten dies zu wenig zu nützen. Mit der Verwertung des Satzballes im zweiten Abschnitt wäre die Partie wohl anders verlaufen. Denn die Schweiz siegte im dritten Satz und so in Rückstand wären die Deutschen nervlich wohl noch unsicherer geworden. Doch es sollte nicht sein und Deutschland siegte mit 3:1.
Auch die Schweizer Junioren vergaben in ihrem Halbfinal gegen Brasilien im ersten Abschnitt einen Satzball und verloren erst in der Verlängerung. Doch in der Folge dominierten die Südamerikaner klar das Spiel.
Zwei klare Erfolge
Brasilien war auch der Gegner der Juniorinnen im kleinen Final am Sonntag. Im Kampf um die Bronzemedaillen profitierten die Schweizerinnen von vielen Eigenfehlern der Südamerikanerinnen. Mit grosser Mühe hatten sie in der Vorrunde gewonnen, doch in diesem entscheidenden Spiel siegte das vom Diepoldsauer Roman Lässer gecoachte Team sicher.
Absolut dominant wie schon in der Vorrunde beherrschten die jungen Schweizer Spieler das kleine Finale gegen Österreich. Hatten sie ihre Alterskollegen am Freitag in den beiden Sätzen der Vorrunde mit insgesamt 22:4 besiegt, hiess am Sonntag die Totalausbeute in den drei klar gewonnen Sätzen 33:14.
Starke Region
Mit sechs Spielerinnen und Spieler sowie drei Staff-Mitglieder stellte die Region St.Gallen/Appenzell (SAP) beinahe ein Drittel des insgesamt 30 Personen umfassenden Schweizer Kontingentes in Katalonien.
Richard Meyerhans vom STV Walzenhausen leitete die Delegation und im Trainerstab wirkten Hanspeter Brigger und Roman Lässer vom SVD Diepoldsau mit. Aktiv standen im Einsatz die Berneckerin Katrin Lüchinger (TV Rebstein), Fabienne Frischknecht (STV Walzenhausen), Kenneth Schoch (STV Schwellbrunn), Raphael Schlattinger (SVD Diepoldsau) sowie die beiden Widnauer Kevin Kohler und Malik Müller. /Cas

Faustball. U18-Weltmeisterschaften in Lloret de Mar (Sp).
Juniorinnen.
Vorrunde:
Schweiz - Italien 2:0 (11:7, 11:6). Spanien - Schweiz 0:2 (2:11, 1:11). Deutschland - Schweiz 2:1 (7:11, 11:6, 11:7). Schweiz - Chile 2:0 (11:4, 11:9). Brasilien - Schweiz 0:2 (10:12, 8:11). Schweiz - Österreich 0:2 (7:11, 6:11). Rangliste nach der Vorrunde: 1. Österreich. 2. Deutschland. 3. Schweiz. 4. Brasilien. 5. Chile. 6. Italien. 7. Spanien.
Halbfinal. Deutschland - Schweiz 3:1 (11:7, 12:10, 9:11, 11:6).
Final. Österreich - Deutschland 0:3 (9:11, 12:14, 6:11). Spiel um Rang 3. Schweiz - Brasilien 3:1 (11:6, 11:3, 6:11, 11:6). Spiel um Rang 5. Chile - Italien 2:0 (11:9, 13:11)
Junioren.
Vorrunde:
Schweiz - Italien 2:0 (11:5, 11:4). Spanien - Schweiz 0:2 (1:11, 4:11). Schweiz - Namibia 2:0 (11:7, 11:5). Deutschland - Schweiz 2:0 (11:6, 11:5). Brasilien - Schweiz 2:1 (11:13, 11:6, 11:9). Schweiz - Österreich 2:0 (11:3, 11:1). Schweiz - Chile 2:0 (11:6, 11:3). Rangliste nach der Vorrunde: 1. Deutschland. 2. Brasilien. 3. Schweiz. 4. Österreich. 5. Namibia. 6. Chile. 7. Italien. 8. Spanien.
Halbfinal. Brasilien - Schweiz 3:0 (12:10, 11:4, 11:2 
Final. Deutschland - Brasilien 3:2 (1:11, 11:9, 7:11, 11:2, 11:6). Spiel um Rang 3. Schweiz - Österreich 3:0 (11:6, 11:2, 11:6). Spiel um Rang 5. Namibia - Chile 2:0 (11:9, 12:10). Spiel um Rang 7. Italien - Spanien 2:1 (10:12, 11:5, 11:8).

Bronze am Europacup

Schwellbrunns Faustballer erlitten letzten Samstag mit dem verlorenen Halbfinal beim Europacup der Landesmeister in Berlin einen kleinen Dämpfer in ihrem kontinuierlich beschrittenen Weg an die internationale Spitze.
Mit dem Sieg im kleinen Finale am Sonntag sicherte sich das Team um den Topspieler Cyrill „Fausto“ Schreiber aber noch die Bronzemedaille. Seit dem verblüffenden Gewinn des Europacups in der Halle im letzten Januar werden die Hinterländer zu den ganz Grossen im aktuellen Faustballgeschehen gerechnet.
So ist es auch. Doch um den höchsten Titel im europäischen Vereinsfaustball zu gewinnen, braucht es nebst dem sportlichen Können auch das nötige Glück und vor allem muss zum entscheidenden Moment alles zusammen passen.
Vorzeichen nicht optimal
In der heimischen Meisterschaft lief es Schwellbrunn zuletzt nicht immer wie gewünscht. Obschon die Mannschaft im Vergleich zu den letzten NLA-Spielen in Berlin deutlich stärker aufspielte, reichte es nicht ganz für den grossen Erfolg. Die Hinterländer wurden Dritte. Eine relativ hohe Eigenfehlerquote im Halbfinal verhinderte letztlich ein besseres Resultat. Gewonnen wurde der Europacup vom Österreichischen Meister Union Schick Freistadt, der im Final den Titelverteidiger ASKÖ Linz-Urfahr mit 4:0 deutlich bezwang.
Zu viele Eigenfehler
Im Halbfinal trat Faustball Schwellbrunn gegen Linz-Urfahr an. Bei den Österreichern musste sich die Faustballer-Legende Martin Weiss kürzlich einer Schulteroperation unterziehen und hatte Mühe, wieder in Form zu kommen. Schon bald wurde aber klar, dass die Österreicher trotzdem kein leichter Gegner sind.
Denn Mitangreifer Christian Koller vertrat Weiss hervorragend und das ganze Team bot eine geschlossen starke Mannschaftsleistung.
Auch den Schwellbrunner gelangen immer wieder gute Spielzüge. Vor allem in der Defensive standen Mathias Frischknecht und die Brüder David und Martin Berger sowie der später eingewechselte Stefan Ziegler sehr sicher. Im Angriff gelangen Cyrill Schreiber einige Weltklassebälle. Leider unterliefen ihm aber immer wieder auch Eigenfehler. Teilweise waren die Zuspiele oft zu wenig präzis. Aufgrund der tieferen Eigenfehlerquote gewann Linz-Urfahr das Spiel mit 4:1 Sätzen.
Symptomatisch verlief der vierte Satz. Mit einer guten kämpferischen Leistung verschaffte sich Schwellbrunn beim Spielstand von 9:8 Bällen leichte Vorteile. Ein Serviceass von Linz-Urfahr brachte den Gleichstand. Wegen zwei Anspielfehlern ging der Satz trotz der guten Ausgangslage aus Sicht der Schwellbrunner verloren und der Satzausgleich wurde damit verpasst. Dieser unnötig verlorene Abschnitt schien das Aus für die Hinterländern zu bedeuten. Denn viele Angriffs- und leichte Stockfehler machten den fünften Satz schnell zu einer eindeutigen Angelegenheit für die Linzer, die damit den Einzug ins Finale geschafft hatten.
Steigerung am Sonntag
Am Sonntag trat Faustball Schwellbrunner im kleinen Final gegen den aktuellen Deutschen Meister VfK 1901 Berlin an. Die Schwellbrunner zeigten vom ersten Spielzug an, dass sie die Niederlage vom Vortag verarbeitet hatten und den kleinen Final unbedingt gewinnen wollten.
Sie starteten konzentriert ins Spiel und gewannen den ersten Satz diskussionslos mit 11:6 Punkten. Danach kam der Deutsche Meister Berlin besser ins Spiel. Doch Schwellbrunn zeigte insgesamt eine kompaktere und ausgeglichenere Leistung als am Vortag. Immer wieder konnte Cyrill Schreiber die schönen Zuspiele seiner Mitspieler mit teils herrlichen Abschlüssen verwerten.
Der deutsche Meister gewann zwar zwei Sätze, doch Schwellbrunn siegte letztlich verdient und klar mit 4:2 Sätzen. „Ich bin sehr glücklich über den Gewinn der Bronzemedallie“, sagte Teamcaptain Ueli Frischknecht, nach dem Spiel.
Nachdem die Mannschaft in der heimischen Meisterschaft immer wieder kleinere Probleme hatte, stellt der dritte Rang am Europacup eine klare Steigerung dar und ist in diesem Sinne als Erfolg zu werten.
/Cas und aus Berlin: Christian Aegerter
Final
Linz-Urfahr (Ö/TV) - Freistadt (Ö) 0:4 (7:11, 9:11, 9:11, 7:11)
Spiel um Rang 3
Schwellbrunn (Sz) - Berlin (De) 4:2 (11:7, 14:12, 8:11, 11:6, 9:11, 11:5).
Halbfinals
Linz-Urfahr - Schwellbrunn 4:1 (11:8, 13:11, 9:11, 11:9, 11:5)
Berlin - Freistadt 1:4 (11:7, 9:11, 9:11, 10:12, 6:11).

Euopacup in Berlin

Am kommenden Wochenende reisen Schwellbrunns Faustballer nach Berlin und bestreiten den Europacup der Landesmeister. Zusammen mit dem Titelverteidiger ASKÖ Linz-Urfahr spielt das heimische Team VfK 1901 Berlin sowie der österreichische Meister Union Schick Freistadt in der Deutschen Hauptstadt.
Erstmals sind die Hinterländer auf dem Feld am Europacup mit dabei. In der Halle verblüfften sie im Januar mit dem Titelgewinn. Ob ihnen dies auch im höher bewerteten Wettbewerb auf dem Feld gelingt? Teamcaptain Ueli Frischknecht jedenfalls versprüht Optimismus mit seiner Prognose: „Wir möchten ebenso erfolgreich sein wie in der Halle.“
Erst zwei Schweizer Sieger
Der Schweizer Meister hat sich auf dieses grosse Ziel auch sehr intensiv vorbereitet. Im Training wurden seit der Hallensaison die körperlichen Grundlagen zum erhofften Erfolg gelegt. Jetzt muss am Wochenende in Berlin jedoch alles zusammenpassen, damit Schwellbrunn eine weitere Hürde zum internationalen Durchbruch schaffen kann.
Den Europacup haben in der bisherigen Geschichte seit 1963 erst zwei Schweizer Mannschaften gewonnen. Full-Reuenthal 1994 sowie Faustball Widnau vor zwei Jahren. Der Sieger spielt dann jeweils im darauffolgenden Jahr mit dem Gewinner in Südamerika um den Weltcup, den bisher noch kein Schweizer Team gewonnen hat.
„Losglück…?“
Manchmal gehört auch etwas Glück zum Siegen. Und dies meinte es mit Schwellbrunn bei der Auslosung der Halbfinalpaarungen gut. Denn mit dem Titelverteidiger Linz-Urfahr bekommen es die Hinterländer mit dem vermeintlich einfachsten Gegner zu tun. Bei den Österreichern musste sich Schlagmann und Faustballer-Legende Martin Weis einer Schulteroperation unterziehen. Er hat Mühe, wieder in Form zu kommen. Und mit ihm das ganze Team. Denn als Vierte der Qualifikation fehlten die Linzer am letzten Wochenende bei der Finalrunde um den Staatsmeistertitel.
Diesen sicherte sich Grieskirchen/Pötting, das im Final Union Schick Freistadt bezwang. Die Freistädter treffen im andern Halbfinal am Samstag in Berlin auf den heimischen Deutschen Meister 2009. Die Berliner führen derzeit ungeschlagen die Tabelle der Bundesliga Nord an
Alles muss stimmen
Doch um an einem solch hochkarätigen Wettbewerb zu bestehen, muss nebst dem nötigen Glück auch sportlich alles zusammen passen. Schwellbrunn hat unternommen was möglich war, um beste Voraussetzungen zu bieten. Jetzt können die Spieler am Wochenende beweisen, dass der Gewinn des Europacups in der Halle im Januar kein Zufall war.
Nebst der elf Personen umfassenden Delegation reisen zusätzlich 17 Schlachtenbummler mit. Am Donnerstag fliegen die Schwellbrunner nach Berlin. Sie wollen nebst dem Sportgelände auch einige Sehenswürdigkeiten ansehen.
Unter ihnen auch der Vereinspräsident und langjährige Schlagmann Peter Rohner. Er reise als Schlachtenbummer mit und ein Einsatz komme nur im äussersten Notfall in Frage, meint Rohner. Angesprochen auf die Chancen seiner Mannschaft meint er ohne eine Prognose zu stellen: „Für unser Team ist wichtig, dass es sich mental gut auf diese Europacup-Spiele vorbereitet.
Es bleibt zu hoffen, dass dies gelingt und Schwellbrunns Meisterteam erneut seine grossen Fähigkeiten beweisen kann. Den Europacup der Landesmeister auch auf dem Feld zu gewinnen, wäre eine tolle Sache. /Cas

Sieg und deutliche Niederlage

Erneut wurde der Titelverteidiger Schwellbrunn vom SVD Diepoldsau bezwungen und so bleibt die direkte Finalqualifikation bis zur letzten Spielrunde nach der Sommerpause offen.
In Ettenhausen siegten die Hinterländer aber zuerst gegen die heimische Faustballgemeinschaft Elgg-Ettenhausen klar in drei Sätzen. Doch schon in dieser Begegnung waren es immer wieder Service- und Schlagfehler von Cyrill Schreiber, welche Schwellbrunn bremsten. Das Heimteam richtete oftmals den Service auf ihn und nahm ihn so aus dem Spiel.
In diesen Situationen war es jeweils der Teamcaptain Ueli Frischknecht, der die Rückschläge ausführte. Und er bot am Samstag eine überzeugende Leistung mit sehr wenigen Fehlern. Obwohl er jederzeit auf volles Risiko setzen musste. Denn Elgg-Ettenhausen wartete nur darauf, sich bietende Chancen zu nützen.
Diepoldsau stärker
Erst Recht musste Schwellbrunn gegen Diepoldsau mit vollem Risiko spielen. Und daraus entstanden die vielen leidigen Fehler, welche zum deutlichen 0:3 führten. Die Partie war aber jederzeit ausgeglichen, doch immer hatten die Rheintaler zum Satzende die Nase vorn.
Im ersten Abschnitt vergab Schwellbrunn einen Satzball und verlor erst in der Verlängerung. Und im zweiten Satz waren es die verflixten Eigenfehler, die nach einer Führung mit drei Bällen zum Umschwung führten.
Symptomatisch für die ganze Partie waren die letzten beiden Punkte für Diepoldsau. Schreiber vergab zwei Angaben und somit tauchte Schwellbrunn erneut gegen die Rheintaler.
Sicher am Finalevent
Mit den beiden Zählern gegen Elgg-Ettenhausen hat sich Schwellbrunn schon vor den letzten beiden Partien, die nach der Sommerpause am 04. September gespielt werden, für das Finalwochenende vom 11./12. September in Jona qualifiziert. Noch steht aber der Qualifikationssieger nicht fest. Denn er ist direkt für das Endspiel qualifiziert, während der Zweite mit dem Dritten den Halbfinal bestreiten muss.
Bis dann stehen den Hinterländern noch einige weitere Programmpunkte bevor. So folgt bereits am nächsten Wochenende der Höhepunkt der laufenden Feldsaison. Schwellbrunn reist nach Berlin zum Europacup der Landesmeister.
Dann sind die Nationalspieler an der U18-WM sowie an der Herren-EM in Ermatingen (27. bis 29 August) gefordert. Dazu stehen an den beiden internationalen Turnieren in Jona und Widnau Spiele gegen die weltbesten Teams auf dem Programm. /Cas

Ostschweizer Nachwuchs

In Diepoldsau am Freitagabend (U16), in Affeltrangen am Samstag (U10 und U12) sowie in Dozwil am Sonntag (U14) werden die vier Ostschweizer Nachwuchsmeister sowie die Medaillengewinner ermittelt.
Exakt 50 Teams haben im Mai und Juni die Vorrundenspiele bestritten. Sechs U16-Teams, jeweils acht Mini-Mannschaften U10 und U12 sowie zehn U14-Teams haben sich für die Finalrunde qualifiziert. Diepoldsau, Rickenbach-Wilen (RiWi) und Widnau sind in allen vier Kategorien mit einem Teams vertreten, die Thurgauer in zwei Altersklassen sogar doppelt.
Freitag in Diepoldsau
Die Finalrunden nehmen am Freitagabend auf den Rheinauen in Diepoldsau ihren Anfang. Ab 18.45 Uhr stehen sich auf der Rheininsel die stärksten sechs U16-Mannschaften gegenüber. Mit dabei das Heimteam sowie Walzenhausen und Widnau aus der Region.
Diese drei Mannschaften stehen sich in einer Vorrundengruppe gegenüber. In zwei Dreiergruppen werden die vier Halbfinalisten ermittelt. Jeweils die Gruppensieger spielen gegen die Zweiten der andern Vorrunde um den Einzug ins Endspiel. Als grosse Favoriten gelten bei den ältesten Nachwuchsspielern die Widnauer, denn sie haben in den Qualifikationsrunden alle 18 Sätze für sich entschieden.
Fortsetzung im Thurgau
Über 100 Mädchen und Knaben ermitteln in gemischten Teams am Samstagnachmittag in Affeltrangen die beiden Ostschweizer Meister in den Minikategorien U10 und U12. Bei den Jüngsten einen Favoriten auszumachen ist schwierig, doch in der Qualifikation hinterliessen die beiden Thurgauer Gruppensieger Affeltrangen und Wigoltingen sowie die jungen Widnauer den stärksten Eindruck.
Nach ihren Leistungen in der Quali gehen bei den U12 die drei Gruppensieger Ettenhausen, RiWi und Widnau mit den besten Aussichten in die Finalrunde.
Abgeschlossen werden die Endrunden der Ostschweizer Nachwuchsmeisterschaften am Sonntag in Dozwil, wenn die U14 ihren Meister ermitteln. Einen ganz überzeugenden Eindruck hinterliessen in den Qualifikationsspielen die Nachwuchstalente von RiWi. Dazu werden Widnau und Wigoltingen ebenso mit vorne erwartet wie die beiden Appenzeller Teams von Schwellbrunn und Trogen. /Cas

Ranglisten der Vorrunden:
U10 - Gruppe 1:
1. Wigoltingen, 2. Kreuzlingen, 3. RiWi, 4. Ettenhausen, 5. Affeltrangen 2, 6. Widnau 2
U10 - Gruppe 2: 1. Affeltrangen, 2. Widnau, 3. Diepoldsau, 4. Wigoltingen 2, 5. RiWi 2, 6. Rebstein
U12 - Gruppe 1: 1. Widnau, 2. RiWi 2, 3. Dozwil, 4. Walzenhausen, 5. Schwarzach 2
U12 - Gruppe 2: 1. Ettenhausen, 2. Diepoldsau, 3. Schwarzach, 4. Kreuzlingen, 5. Montlingen
U14 - Gruppe 1: 1. Widnau, 2. Flums 2, 3.Diepoldsau, 4. Montlingen
U14 - Gruppe 2: 1. Schwellbrunn, 2. Trogen, 3. Widnau 2, 4. Flums
U14 - Gruppe 3: 1. Wigoltingen, 2. RiWi 2, 3.Dozwil, 4.Ermatingen
U14 - Gruppe 4: 1. RiWi 1, 2. Affeltrangen, 3. Ettenhausen
U16 - Gruppe 1: 1. RiWi, 2. Walzenhausen, 3. Ettenhausen, 4.Trogen
U16 - Gruppe 2: 1. Widnau, 2. Schwarzach, 3. Diepoldsau, 4. Flums

Freitag, 25. Juni / Diepoldsau, Rheinauen Ostschweizer Meisterschaft
18.45 Uhr U16-Finalrunde
Samstag, 26. Juni / Affeltrangen Ostschweizer Meisterschaft
13.30 Uhr U10- und U12-Finalrunden
Sonntag, 27. Juni / Dozwil Ostschweizer Meisterschaft
10.00 Uhr U14-Finalrunde

Schwellbrunn siegt ohne Überzeugung

Ohne vollends zu überzeugen haben Schwellbrunns Faustballer am Samstag bei Regen und Nebel die beiden Heimspiele gegen Jona und Riwi letztendlich deutlich für sich entschieden.
Der Kunstrasen in Schwellbrunn ermöglichte problemlos die Durchführung der drei Partien. Dagegen mussten die übrigen rund 70 Faustballbegegnungen in den verschiedenen Spielklassen der Frauen und Männer in der Ostschweiz allesamt verschoben werden. Doch die Verhältnisse neben dem Sportplatz boten alles andere als das Gefühlt, es handle sich um einen Samstagnachmittag im Juni. Regen und sogar Nebelschwaden prägten das Bild, sodass bei Flutlicht gespielt wurde.
Schwacher Start
Auch der Auftakt verlief für die Schwellbrunner Meistermannschaft wenig erhellend. Während das mit an der Spitze platzierte Jona kompakt und sicher startete, unterliefen dem Heimteam etliche Eigenfehler. Mit diesen hatte es während beiden Partien zu kämpfen und Schwellbrunn bremste sich immer wieder selbst.
Die Gäste entschieden den ersten Satz für sich und lagen auch nach dem Seitenwechsel bis zum 5:6 erneut voran. Sie versuchten, mit ihrem Service immer wieder Schwellbrunns TopspielerCyrill Schreiber aus dem Schlag zu nehmen. Doch dieser parierte viele Anspiele und bot defensiv eine gute Leistung.
Erfolgreiche Wende
Zunehmend wirkte Jona nicht mehr so überzeugend und es schlichen sich auch bei den Gästen immer wieder Eigenfehler ein. Schwellbrunn nütze dies zur Wende im Spiel und aus dem leichten Rückstand wurde ein klarer Teilerfolg, der zum Satzgleichstand führte.
Als Matchentscheidend erwies sich das Satzende des dritten Abschnittes. Schwellbrunn hatte beim Stande vom10:8 zwei Satzbälle. Doch Jona kam mit einem perfekt aufgebauten und verwerteten Ball wieder heran und profitierte danach von einem Angabefehler Schreibers.
Dieser brachte Schwellbrunn aber mit einem Serviceass wieder in Front und Jona besiegelte seine Niederlage mit einer missratenen Angabe selbst. Im vierten Satz hatte sich Schwellbrunn gefangen und zog sicher durch.
Hochs und Tiefs
Ein Auf und Ab auf beiden Seiten bestimmte auch die Partie zwischen dem Heimteam und Rickenbach-Wilen (RiWi). Schwellbrunns Abwehr erwies sich vor allem in der Anfangsphase als „durchlässig“ und auch der Aufbau war oft nicht optimal.
Wenn die Gäste fehlerfrei spielten, hielten sie mit Schwellbrunn durchaus mit. Denn erneut schafften es die Hinterländer nicht, ihre (zu) hohe Eigenfehlerquote zu drücken. Noch gravierender war diese jedoch bei den Gästen und so kam Schwellbrunn trotz einer wenig überzeugenden Leistungen zu einem weiteren Punktepaar.
Höhepunkt steht bevor
Am kommenden Samstag reisen Schwellbrunns Faustballer nach Ettenhausen. Dort treffen sie um 16.00 Uhr auf die heimische FG Elgg-Ettenhausen und gleich anschliessend kommt es zum Spitzenduell mit dem SVD Diepoldsau. Bekanntlich bezog Schwellbrunn vor vier Wochen gegen die zweitplatzierten Rheintaler die erste Niederlage seit September 2008 in einer Meisterschaftspartie. Dieser Spitzenkampf wird mit grosser Spannung erwartet.
Eine Woche später steht für Schwellbrunn der Höhepunkt der diesjährigen Feldsaison auf dem Programm. Die Hinterländer reisen nach Berlin zum Europacup der Landesmeister. /Cas
Resultate
Schwellbrunn - Jona 3:1 (6:11/11:7/12:10/11:5)
Jona - RiWi 3:2 (11:6/9:11/3:11/15:13/11:8)
Schwellbrunn - RiWi 3:0 (11:6/11:8/11:8)

Rangliste:
1. Schwellbrunn 12 Spiele/22 Punkte
2. Diepoldsau 10/16
3. Jona 12/16
4. Oberentfelden 10/10
5. Elgg-Ettenhausen 10/8
6. Wigoltingen 10/8
7. Widnau 10/8
8. RiWi 12/6
9. Olten 10/2

Sieg und Niederlage

Die in der ersten Liga führenden Schwellbrunner Reserven besiegten am Samstag das dritte Team der FG Elgg-Ettenhausen, verloren dann aber gegen Affeltrangen 2 deutlich in drei Sätzen.
Die Hinterländer bleiben mit den gewonnenen zwei Zählern weiterhin in Front, doch nach Verlustpunkten neu hinter Rickenbach-Wilen 3, das jedoch vier Partien weniger ausgetragen hat. Die Tabelle ist zur Zeit schwierig zu interpretieren, denn die neun Mannschaften weisen sehr unterschiedliche Spieleinsätze auf.
Das Team der drei Spiele in Schwellbrunn waren klar die Reserven des NLB-Vereins STV Affeltrangen. Unter der Führung des erfahrenen Schlagmanns Andreas Steinbauer holten sich die fünf routinierten Thurgauer zwei überzeugende Siege. Die mit zwei Nachwuchsspielern agierende FG Elgg-Ettenhausen 3 nahm ihnen wohl einen Satz ab, blieb aber gesamthaft gesehen ohne Chance.
Schwellbrunn 2 holte sich den Sieg gegen die Faustballgemeinschaft gar mit 3:0, doch im ersten Satz erst mit einer Fünfballserie nach dem Gleichstand bei sechs Bällen. Und im dritten Abschnitt gar erst nach der Abwehr von drei Satzbällen und einer entscheidenden Dreierserie.
Bei den Hinterländern klappte in der Defensive einiges nicht und auch der Aufbau liess die Konstanz vermissen. Dies machte sich vor allem im Laufe der Partie gegen Affeltrangen 2 bemerkbar. Das Heimteam führte im ersten Satz von Beginn weg, doch nach dem 8:5 wollte nichts mehr klappen und die Thurgauer schafften mit sechs Bällen die Wende.
Im zweiten und dritten Abschnitt war Schwellbrunn 2 bis zur Mitte dabei, doch dann verwertete Affeltrangen 2 jeweils einige Bälle und zog zum deutlichen Sieg durch./Cas

Resultate:
Schwellbrunn 2 - Elgg-Ettenhausen 3 3:0 (11:6, 11:5,14:12)
Elgg-Ettenhausen 3 - Affeltrangen 2 1:3 (8:11, 6:11, 11:8, 5:11)
Schwellbrunn 2 - Affeltrangen 2 0:3 (8:11, 8:11, 8:11)

Rangliste:
1. STV Schwellbrunn 2 10 Spiele 16 Punkte 26:13 Sätze
2. STV Affeltrangen 2 10 12 23:15
3. FG RiWi 3 6 10 17:11
4. FG Elgg-Ettenhausen 3 8 10 18:15
5. STV Schwarzenbach 8 8 16:16
6. MTV Salenstein 8 6 13:17
7. FB Montlingen 6 4 8:14
7. STV Ermatingen 8 4 15:18
9. TS Höchst 8 2 4:21

Schwellbrunn übernimmt Führung

Nach zwei Siegen in Widnau sind Schwellbrunns Faustballer zum Auftakt der Rückrunde alleinige Leader, denn das bisher führende Diepoldsau unterlag im Spitzenkampf klar gegen Jona.
Hinter Schwellbrunn, Diepoldsau und Jona folgt ein breites Mittelfeld mit nicht weniger als fünf Teams. Einzig der Aufsteiger Olten liegt abgeschlagen am Tabellenende.
Und gegen dieses Olten hatte Schwellbrunn am Samstag überhaupt keine Mühe. Die Hinterländer siegten in allen drei Sätzen deutlich mit 11:5. Sie standen gegen die Solothurner nie in Gefahr, auch wenn ihnen vereinzelte Eigenfehler unterliefen.
Selbst gebremst
Eine Vielzahl solcher Fehler, aber auch ein keckes Aufspielen der stark verjüngten Heimmannschaft, führte zu einer ausgeglichenen Eröffnungspartie in Widnau. Das nach den vielen Abgängen neu formierte Widnau hielt gut mit und knüpfte Schwellbrunn gar einen Satz ab.
Aber auch zwei weitere Abschnitte hielten die Rheintaler lange offen und unterlagen nur knapp mit zwei Bällen Differenz. Sein druckvolles Spiel durchzuziehen gelang dem Team um Schlagmann Cyrill Schreiber einzig im dritten Satz, den es klar gewann.
Kompakte Leistung
Insgesamt zeigte Schwellbrunn am Samstag in Widnau dennoch eine kompakte Mannschaftsleistung, wie auch Teamcaptain Ueli Frischknecht bestätigte. Er räumte aber ein: „Mit vielen Eigenfehlern in der Offensive sowie einigen Stockfehlern in der Mitte haben wir uns das Leben im Spiel gegen Widnau selbst erschwert. Die Partie gegen Olten hat wieder in die richtige Richtung gezeigt.“
Spitzenkampf
Bleibt zu hoffen, dass dem so ist. Denn am kommenden Samstag trägt Schwellbrunn seine letzte Heimrunde in diesem Sommer aus. Dabei kommt es gleich zum Auftakt um 16.00 Uhr zum Spitzenkampf mit dem TSV Jona. Als drittes Team gastiert Rickenbach-Wilen in Schwellbrunn. /Cas

Cupausscheiden abgewendet

Die erste Mannschaft trat im 1/8-Final des CH-Cup's beim NLB-Ligisten Oberwinterthur an. Nachdem die ersten beiden Durchgänge relativ locker gewonnen werden konnten, schlich sich bei Schwellbrunn der Fehlerteufel ein. Die Zürcher konnten in der Folge während 4 von den Angriffsfehlern der Appenzeller profitieren und agierten ihreseits aus dem Service sehr sicher. Oberi ging mit 2:4 in Führung und hielt den Match im 7. Satz offen, nachdem zwei Sätzbälle für Schwellbrunn abgewehrt werden konnten. Zwei Punkte in Serie liess das Gastteam jedoch wieder aufhorchen. Auch der 8. Durchgang ging nur knapp an den Schweizermeister, sodass der allerletzte 9. Satz entscheiden musste. Schwellbrunn konnte in diesem entscheidend aufspielen und gewann zum Schluss nochmals klar.

In der nächsten Cup-Runde trifft Schwellbrunn auswärts auf den Sieger der Partie Vordemwald gegen Affoltern a.A.

Oberwinterthur : Schwellbrunn 4 : 5 (5:11/7:11/11:8/11:8/11:7/11:6/10:12/10:12/5:11)

Erste Niederlage für Schwellbrunn 2

Trotz einer Niederlage im letzten Spiel der Vorrunde stehen die Reserven des Schweizer Meisters Schwellbrunn vor dem Gewinn des inoffiziellen Halbzeittitels der Ostschweizer Erstligameisterschaft.
Ausstehend ist noch die wegen stark durchnässtem Terrain auf den 01.Juli verschobene Spielrunde der beiden direkten Verfolger und Montlingen. Dabei geht es vor allem für die Rheintaler darum, ihre ungemütliche Tabellenlage zu verbessern. Die beiden gut platzierten dritten Mannschaften der Faustballgemeinschaften (FG) Elgg-Ettenhausen und Rickenbach-Wilen (RiWi) können dagegen nicht aufsteigen, da sie in der Nationalliga B schon mit einem Team vertreten sind. Mit zwei Heimsiegen würde sich jedoch RiWi 3 noch den Halbzeittitel holen.
Vom Regen in die Hitze
In der vorgezogenen Spielrunde des vierten Spieltages holte sich Montlingen schon letzten Samstag im Kampf zum angestrebten Ligaerhalt zwei wichtige Punkte. Schon damals in Affeltrangen und noch mehr in den beiden Spielrunden vom Donnerstagabend hatte der Sommer endlich Einzug gehalten.
Dies stellte alle Mannschaften vor veränderten Tatsachen. Waren bisher die starken Schlagleute auf dem nassen Terrain bevorteilt, so stieg bei der noch ungewohnten Hitze auch die Bedeutung der Kondition. Was sich jeweils besonders für die beiden Gastmannschaften bemerkbar machte. Müssen doch diese jeweils zwei Partien in Folge austragen.
Drei Mal fünf Sätze
Den schönen Sommerabend voll auskosten wollten am Mittwoch auch die heimische FG RiWi 3, Salenstein und Schwellbrunns Reserven in Wilen. Sie spielten alle drei Partien bis zu den Entscheidungssätzen durch.
Dabei bezog das personell wegen WK, Schullager und LAP geschwächte Schwellbrunn 2 seine erste Niederlage. Zudem verletzte sich im zweiten Spiel ein Schwellbrunner Nachwuchsspieler leicht am Rücken, weshalb der ex-Nationalspieler und Trainer Martin Oberle kurze Zeit noch selbst aufs Spielfeld musste. Auffallend die Tatsache, dass der erfahrene Peter Rohner die Verantwortung im Schlag bewusst immer mehr an den jungen Samuel Berger übergibt.
Schwellbrunns Reserven besiegten in Wilen Salenstein mit einem klaren 11:5 im Entscheidungssatz und führten anschliessend auch mit zwei Sätzen gegen das Heimteam. Doch RiWi 3 hatte bereits gegen Salenstein einen Zweisatzrückstand noch in einen Sieg gewandelt und dies gelang ihnen auch gegen die Hinterländer.
Schwellbrunn 2 spielte mit Samuel Berger, Peter Rohner, Kenneth Schoch, Claudio Danuser und Marcel Gantenbein sowie Spielertrainer Martin Oberle mit einem Kurzeinsatz.
Die Rückrunde beginnt nächste Woche mit Spielrunden in Wilen (Donnerstag 17.), A-Höchst (Freitag 18.) und Schwellbrunn (Samstag, 19. Juni). /Cas
Salensteins - Schwellbrunn 2 2:3 (11:4, 7:11, 11:5, 6:11, 5:11)
RiWi 3 - Schwellbrunn 2 3:2 (8:11, 5:11,11:6,11:8,11:8)

Schwellbrunn klar überlegen

Mit zwei sicheren Dreisatzerfolgen in Jona gegen das Heimteam und die FG Rickenbach-Wilen (RiWi) bleiben Schwellbrunns Faustballer weiter mit an der Spitze.
Punktegleich mit dem führenden SVD Diepoldsau, der die Hinterländer trotz dem um vier Bälle schlechteren Satzverhältnis vom ersten Rang verdrängt. Der Grund liegt in der direkt Begegnung, welche die Rheintaler bekanntlich vor einer Woche in Schwellbrunn für sich entschieden.
Dank zwei Heimsiegen verteidigte der SVD Diepoldsau seine Tabellenführung. Und vor dem Titelverteidiger Schwellbrunn sicherten sich die Rheininsler damit auch den inoffiziellen Halbzeit-Meistertitel.
Hinter dem Führungsduo liegen die übrigen Teams dicht zusammen, aber bereits vier und mehr Punkte zurück. Die aktuelle Tabellensituation verspricht eine äusserst spannende Rückrunde sowohl um die Teilnahme am Finalevent der stärksten Fünf als auch in der Abstiegsfrage.
Klares Verdikt
Stärker als in der Heimrunde vor einer Woche spielte Schwellbrunn am Samstag in Jona. Allen voran verzeichnete Topsspieler Cyrill Schreiber einen klaren Aufwärtstrend. Die leidigen Eigenfehler vermochte er praktisch zu vermeiden. Sein unglaublicher Druck und die geschlossen starke Mannschaftsleistung bescherten Schwellbrunn zwei weitere Punktepaare.
Während im Angriff Schreiber zusammen mit Captain Ueli Frischknecht beide Partien durchspielte, wechselte Trainer Otmar Hofstetter auf den drei rückwärtigen Positionen. Dazu stand ihm wie gewohnt das Quintett mit dem Brüderpaar David und Martin Berger sowie Mathias Frischknecht, Stefan Ziegler und der Nachwuchsspieler Kenneth Schoch zur Verfügung.
Hofstetter schickte die Abwehr in verschiedenen Zusammensetzungen aufs Feld. Sein Team stand nie in Gefahr und so schien er dies zur Erprobung verschiedener Varianten zu nützen.
Rückrundenstart in Widnau
Am kommenden Samstag startet bereits die Rückrunde, wobei Schwellbrunn ins Rheintal reisen muss. Um 17.00 Uhr beginnen die Hinterländer auf der Lugwies gegen das heimische Faustball Widnau und gleich danach treffen sie auf den Tabellenletzen und Aufsteiger Olten. /Cas

Tabellenführung verteidigt

Schwellbrunn 2 gewinnt gegen Affeltrangen und Elgg-Ettenhausen und verteidigt somit seine Tabellenführung.
Der Start gegen Affeltrangen gelang nicht wunschgemäss und musste knapp den Thurgauern zugesprochen werden. Es blieb weiterhin äusserst eng, doch Schwellbrunn behielt in den folgenden 3 Sätzen das bessere Ende für sich. Ganz anders verlief Spiel 2 gegen Elgg-Ettenhausen. Die Gastmannschaft konnte die ersten beiden Durchgänge knapp für sich entscheiden und führte auch im dritten mit 7:3. Eine Vierpunkteserie, infolge einiger Eigenfehler, liess das Heimteam nochmals aufkommen. Die Entscheidung fiel in der Verlängerung zu Gunsten von Elgg-Ettenhausens. Auch der 4. Satz gestaltete sich sehr ausgeglichen und die Thurgauer konnten gleichziehen. Der Entscheidungssatz begann für Schwellbrunn äusserst günstig, indem einige Eigenfehler auf Seiten des Heimteams dankend angenommen wurden. der 6:1 Vorsprung beim Seitenwechsel konnte konserviert und somit das Spiel gewonnen werden. Mit diesem Sieg hielten sich die Appenzeller ihren direkten Konkurenten um die Tabellenführung vorerst auf Distanz. pe

Resultate
Affeltrangen 2 - Schwellbrunn 2 1:3 (11:9, 9:11, 9:11, 7:11)
Elgg-Ettenhausen 3 - Schwellbrunn 2 2:3 (9:11, 9:11,13:11,11:9, 6:11)

Tabelle
1. STV Schwellbrunn 2 6 Spiele 12 Punkte 18:5 Sätze
2. STV Schwarzenbach 6 8 15:10
3. FG Elgg-Ettenhausen 3 4 6 11:6
4. FG RiWi 3 4 6 11:7
5. MTV Salenstein 6 6 9:11
6. STV Affeltrangen 2 6 4 11:13
7. FB Montlingen 4 2 5:11
7. STV Ermatingen 6 2 10:15
9. TS Höchst 6 2 3:15

Schwellbrunn erstmals bezwungen

Nach einem klaren Dreisatzsieg gegen Elgg-Ettenhausen mussten sich Schwellbrunns Faustballer am Samstag vor heimischem Publikum gegen den SVD Diepoldsau knapp geschlagen geben.
Es war die erste Niederlage in einem Meisterschaftsspiel in der Halle oder auf dem Feld seit im Herbst 2008 der SchweizerTopspieler Cyrill Schreiber zu den Hinterländern gewechselt hat. In der Spielrunde der letztjährigen Medaillengewinner hatten sowohl Schwellbrunn als auch Diepoldsau den Vizemeister Elgg-Ettenhausen in jeweils nur drei Sätzen bezwungen und standen sich zum Abschluss gegenüber.
Gelungener Auftakt
Vor allem Schwellbrunn glänzte mit einer geschlossen starken Leistung und fertigte Elgg-Ettenhausen in nur 29 Minuten ab. Einzig in den ersten Bällen hatte Schwellbrunn und vor allem Schlagmann Schreiber mit Eigenfehlern zu kämpfen, die ihn und das Team während beiden Spielen immer wieder bremsten.
Dazwischen bot Schreiber aber auch viele faustballerische Leckerbissen. Auffallend war die erneut starke Leistung des erst 16-jährigen Kenneth Schoch auf der Mittelposition. In der zweiten Partie übernahm Martin Berger wie geplant seinen Posten.
Ausgeglichener Spitzenkampf
Und diese abschliessende Partie zwischen Schwellbrunn und Diepoldsau hielt die von einem Spitzenspiel erwartete Qualität. Auch wenn es letztendlich die Eigenfehler waren, welche das Spiel stark beeinflussten. Doch gerade wenn es Spitz auf Spitz geht, müssen die Bälle mit vollem Risiko vorgelegt und abgeschlossen werden.
Diepoldsaus neuer Trainer Hanspeter Brigger (ex-Nationalspieler mit 39 LS) nutzte geschickt die Möglichkeit, das Angriffsduo immer wieder aus dem Brüdertrio Lässer neu zusammen zu setzten. Vor allem war es der aktuelle Nationalspieler Lukas Lässer, der seinen Nationalteamkollegen im Schwellbrunner Dress zu schaffen machte. In vielen Situationen stimmte bei Diepoldsau alles zusammen und dann setzten die Rheintaler dem Meisterteam hart zu.
Jederzeit spannend
Diese stoppte sich immer wieder in diesen entscheidenden Phasen mit Eigenfehlern und wirkte teilweise ungewohnt nervös. Die Partie blieb jederzeit äusserst spannend. Der dritte Satz ging sogar in die Verlängerung, bis Diepolsasu mit der Verwertung des dritten Satzballes mit 2:1 in Führung ging. Die Hinterländer stellten aber souverän den Satzgleichstand her und so musste die Partie in den entscheidenden fünften Durchgang.
Diepoldsau lag dabei jeweils knapp vorn, ausser beim Seitenwechsel hatte Schwellbrunn für einmal mit 6:5 knapp die Nase vorn. Die Partie blieb weiter ausgeglichen, bis es beim Gleichstand mit neun Bällen ausgerechnet ein Diepoldsauer Abwehrspieler war, der einen Ball am Seil unerreichbar für Schwellbrunn kurz spielte. Es sollte die Entscheidung sein, denn Schreibers Angabe landete weit im Aus.
Wieder einmal ans Limit
Schwellbrunns Teamcaptain Ueli Frischknecht nahm die Niederlage sportlich und sprach vom erwartet harten Spiel und meinte: „Ich erwartete ein Kitzeln, aber nicht ein derart starkes.“ Diepoldsau habe kaum Eigenfehler gemacht, sein Team aber ausgerechnet in den entscheidenden Momenten.
Doch es gelte die starke Leistung des Gegners zu honorieren, meinte Frischknecht, denn auch Niederlagen gehörten zum Sport und seien zu akzeptieren. Positiv strich er abschliessend heraus: „Wir mussten wieder einmal ans Limit und das war sehr gut.“
Nächstes Ziel ist Jona
Zum Abschluss der Vorrunde reisen Schwellbrunns Faustballer am kommenden Samstag zusammen mit der FG Rickenbach-Wilen nach Jona. Dort trifft das Meisterteam um16.30 uhr zuerst auf den heimischen TSV und gleich anschliessend auf RiWi. Im Juni geht es im Wochentakt weiter, wobei am Samstag 19. Juni nochmals eine Heimrunde für Schwellbrunn auf dem Programm steht. /Cas

Weiteres Vorrücken

Die 3. und 4. Mannschaft spielten am vergangenen Samstag im österreichischen Schwarzach. Beide Teams vermochten aus ihrem 9 möglichen Punkten je 6 zu gewinnen. Schwellbrunn 3 konnte so seine Position direkt hinter Spitzenreiter Wolfhalden halten, während Schwellbrunn 4 vom Tabellenende ins Mittelfeld vorrückte.

3.Liga
SVD Diepoldsau 4 : FB Schwellbrunn 3 1:2
STV Trogen 1 : FB Schwellbrunn 3 1:2
TSV Hinterforst 1 : FB Schwellbrunn 3 1:2

1. STV Wolfhalden 6 13 13:5 34
2. * FB Schwellbrunn 3 6 12 12:6 8
3. * SVD Diepoldsau 4 6 12 12:6 24
4. TSV Waldkirch 2 6 9 9:9 -3
5. STV Zizers 6 8 8:10 0
6. TSV Hinterforst 1 6 6 6:12 -14
7. STV Trogen 1 6 3 3:15 -49

4.Liga
TSV Hinterforst 2 : FB Schwellbrunn 4 3:0
STV Walzenhausen : FB Schwellbrunn 4 0:3
FB Montlingen : FB Schwellbrunn 4 0:3

1. FBT Flums 1 6 15 15:3 45
2. TSV Hinterforst 2 6 14 14:4 49
3. Faustball Widnau 4 6 10 10:8 25
4. FB Schwellbrunn 4 6 8 8:10 -16
5. STV Walzenhausen 6 7 7:11 -18
6. SVD Diepoldsau 5 6 5 5:13 -34
7. FB Montlingen 6 4 4:14 -51







Medaillentrio in Schwellbrunn

Medaillentrio in Schwellbrunn
Am Samstag um 16.00 Uhr kommt es auf dem Schwellbrunner Kunstrasen erneut zu einer Heimrunde des Schweizer Meisterteams. Mit Elgg-Ettenhausen und Diepoldsau trifft jenes Trio aufeinander, das sich im letzten Sommer die drei Medaillensätze sicherte.
Gleich zum Auftakt kommt es zur Finalrevanche vom letzten September, als Schwellbrunn und Ettenhausen in Diepoldsau den Meistertitel unter sich ausspielten. Die Hinterländer siegten damals deutlich mit 4:0 und gelten auch am Samstag als klarer Favorit.
„Neues“ Ettenhausen
Doch der Gegner hat sich mit FB Elgg zu einer Faustballgemeinschaft zusammengeschlossen und bildet nun mit den stärksten Spielern der beiden NLA-Teams eine Mannschaft. Aber der Auftakt zur diesjährigen Feldmeisterschaft verlief für die neue FG Elgg-Ettenhausen alles andere als nach Plan. Zum Auftakt setzte es in Oberentfelden sowohl gegen das Heimteam als auch gegen die FG Rickenbach-Wilen (RiWi) Niederlagen ab. Wenn auch mit jeweils 2:3 äusserst knapp.
Auch am zweiten Spieltag musste die kantonsüberschreitende(Zürich/Thurgau) Faustballgemeinschaft in Jona eine weitere Niederlage einstecken. Nach dem 1:3 gegen das Heimteam kam Elgg-Ettenhausen wenigstens gegen den Aufsteiger Olten mit einem klaren 3:0 zu seinem ersten Punktepaar.
Gefährliches Diepoldsau
Umgekehrt verlief der Meisterschaftsauftakt für den SVD Diepoldsau. Die Rheintaler starteten in Wigoltingen gegen den Aufsteiger unerwartet mit einer Niederlage. Doch in den folgenden drei Partien gegen Jona, Widnau und RiWi siegten sie sicher und mussten nur gerade einen Satz abgeben.
Das Team von der Rheininsel hat sich mit dem aktuell erfahrensten Schweizer Faustballer Manuel Sieber (73 Länderspiele) von Faustball Widnau verstärkt. Zudem steht an der Linie mit dem ex-Nationalspieler Hanspeter Brigger neu ein ganz erfahrener Trainer und Coach.
Hält Dominanz?
Im dritten Spiel kommt es zwischen Schwellbrunn und Diepoldsau zum Aufeinandertreffen der beiden führenden Mannschaften in der laufenden Feldmeisterschaft. Die Rheintaler werden aufgrund ihrer Verstärkungen als Hauptkonkurrent des Titelverteidigers Schwellbrunn angesehen.
Diese Partie wird daher auch mit grosser Spannung erwartet. Gelingt es den Rheininslern, an der Dominanz von Schwellbrunn zu rütteln? In den bisherigen vier Spielen schaffte dies kein Team. Die Mannschaft um den Schweizer Topspieler Cyrill Schreiber dürfte sich auch am Samstag kaum eine Blösse geben.

NLA: 2 Heimsiege für Schwellbrunn

Mit zwei Heimsiegen hat der Titelverteidiger Faustball Schwellbrunn die alleinige Tabellenspitze in der Schweizer Meisterschaft übernommen. Einzig die leidigen Eigenfehler machten den Hinterländern zu schaffen.
So kamen sie im Auftaktsatz gegen Oberentfelden nicht richtig auf Touren und gegen den kecken Aufsteiger Wigoltingen mussten sie gar einen Abschnitt in der Verlängerung abgeben. Einmal mehr kam Schwellbrunn und den Faustballern ganz allgemein der Kunstrasen entgegen. Er machte trotz den heftigen Regenfällen der letzten Tage und auch während den drei Partien das Terrain absolut bespielbar. Trotzdem forderten die garstigen Verhältnisse mit bloss vier Grad den Sportlern wie auch den Zuschauern einiges ab.
Satzball abgewehrt
Oberentfelden, das wie Schwellbrunn vor einer Woche mit zwei Siegen in die Meisterschaft gestartet war, begann gekonnt und setzte Schwellbrunn stark unter Druck. Die Aargauer nahmen mit ihren Anspielen Cyrill Schreiber aus dem Spiel und als dem Schweizer Topspieler anfangs einzelne Servicefehler passierten, hielten die Gäste den Satz ausgeglichen.
Als auch in der Abwehr eine leichte Verletzung dem sonst souveränen Nationalspieler David Berger über Erwarten zu schaffen machte, führte dies gar zu einem Satzball für Oberentfelden. Doch Schwellbrunn schaffte den Gleichstand und in der Satzverlängerung den Teilerfolg.
Abgesehen von einem kleinen Durchhänger, der aber ohne Folgen blieb, verbuchte Schwellbrunn auch die nachfolgenden beiden Sätze sicher und siegte damit 3:0.
Satzverlust
Unverändert mit dem Angriffsduo Cyrill Schreiber und Ueli Frischknecht sowie auf der linken Abwehrposition mit dessen Bruder Mathias trat Schwellbrunn im dritten Spiel gegen Wigoltingen an. Das junge Thurgauer Aufsteigerteam hatte vorher gegen Oberentfelden seinen zweiten Sieg erkämpft, spielte unbekümmert auf und hatte gerade gegen den Meister nichts zu verlieren.
Schwellbrunn, das in der Abwehr das Brüderpaar Berger durch Stefan Ziegler und dem Nachwuchstalent Kenneth Schoch ersetzte, dominierte drei Sätze klar. Doch im dritten Abschnitt war es ein starkes Aufbäumen des Gegners, das zu einem Satzverlust führte.
Dazu kam nach den sicheren Erfolgen in den ersten beiden Abschnitten ein zu selbstsicheres Auftreten Schwellbrunns. Plötzlich schlichen sich Eigenfehler ein und die Zuspiele klappten nicht mehr perfekt. Die Folge war ein Satzverlust. Doch der war heilsam, denn im vierten Durchgang machte das Heimteam mit einem hohen 11:4 alles klar.
Erneute Heimrunde
Am kommenden Wochenende finden keine Meisterschaftsspiele statt, da sich an Pfingsten jeweils die verschiedenen Nationalkader zu Trainingslagern treffen. Am Samstag 29. Mai um 16.00 Uhr begrüsst Faustball Schwellbrunn zur dritten Meisterschaftsrunde mit Elgg-Ettenhausen und Diepoldsau die beiden Medaillengewinner der letztjährigen Feldmeisterschaft auf dem heimischen Kunstrasen.

Schwellbrunn - Oberentfelden 3:0 (14:12, 11:4, 11:8)
Schwellbrunn - Wigoltingen 3:1 (11:4, 11:3, 10:12, 11:4).

1.Liga: 4 Punkte für das zweite Team

Mit solidem Spiel siegte das Team gegen die beiden Aufstiegsteams Schwarzenbach und Höchst klar und führt somit die Tabelle ungeschlagen an.

Schwellbrunn 2 - Schwarzenbach 3:1 (11:5, 13:11, 7:11, 11:6)
Schwellbrunn 2 - Höchst 3:0 (11:8, 11:5, 11:9)

3.+4.Liga: Unterschiedliches Abschneiden

Waldkirch : Schwellbrunn 3 1:2
Schwellbrunn 3 : Zizers 2:1
Wolfhalden : Schwellbrunn 3 1:2

Schwellbrunn 4 : Flums 0:3
Widnau : Schwellbrunn 4 2:1
Diepoldsau : Schwellbrunn 4 2:1

Auftakt nach Mass

Nachdem der Startsatz gegen Montlingen in der Schlussphase noch abgegeben wurde, konnte Schwellbrunn in der Folge sämtliche Sätze für sich entscheiden. So resulterten sowohl gegen das routinierte Montlingen als auch gegen die im Angriff stark vernüngten Thurgauer zwei Siege.

Montlingen - Schwellbrunn 2 1:3 (15:14, 7:11, 8:11, 11:13)
Ermatingen - Schwellbrunn 2 0:3 (7:11, 9:11, 8:11)

Schwellbrunn gewinnt Eulachturnier in Elgg

Die erste Mannschaft ereichte nach durchzogenem Start die Finalrunde des diesjährigen Eulachturniers. Ungefährdet zog Schwellbrunn dann am zweiten Turniertag ins Finale ein und siegte im Entscheidungsspiel gegen RiWi klar mit 3:0. Erstmals lief Kenneth Schoch in der Elite auf. Er spielt die kommende Saison fix für die erste Mannschaft. Für Schwellbrunn 2 lief es umgekehrt. Nach zwei anänglichen Siegen folgten, inkl. Rangspiel um den 9. Rang, vier Niederlagen. Mit dem 7. Rang belegte die 3. Mannschaft eine Mittelfeldplatzierung. Die beiden Nachwuchsteams in den Kategorien U12 und U10 platzierten sich mit den Rängen 10 und 11 ebenfalls im Mittelfeld.

Schwellbrunn verteidigt Titel

Derzeit sind Schwellbrunns Faustballer nicht zu bezwingen und so sicherte sich der Titelverteidiger beim Finalevent in Widnau überzeugend den Meistertitel in der 37. Ausführung der Hallenmeisterschaft.
Hinter den dominierenden Hinterländern belegten Faustball Widnau und Diepoldsau die andern beiden Medaillenplätze. Das Siegerpodest hatte am Sonntag schlussendlich das gleiche Aussehen wie vor einem Jahr.
Im Halbfinal am Samstag hatte das Heimteam mit dem Sieg gegen den Trainingspartner Diepoldsau sein grosses Saisonziel mit dem Erreichen des Meisterschaftsfinales bereits erreicht. Nach dieser Partie meinte Widnaus Coach Marcel Stoffel im Hinblick auf das Sonntagspiel gegen das klar favorisierte Schwellbrunn: „Im Finale wollen wir eine gute Falle machen.“
Dies gelang den Rheintalern auch. Vor allem in den ersten beiden Abschnitten hielt Widnau die Partie offen, doch letztlich setzte sich Schwellbrunn klar durch. Trotz der Niederlage freuten sich Widnaus Spieler an der 13. Hallenmedaille für den Verein in Folge. Und als grosse Draufgabe hat sich Faustball Widnau damit auch die Teilnahme am Europacup der Landesmeister im nächsten Winter gesichert. Denn als Titelverteidiger ist Schwellbrunn gesetzt und damit kann aus der Schweiz ein zweites Team mitmachen.
Ausgeglichener Start
Auch wenn das Endspiel nur vier Sätze dauerte, es war technisch klar die beste Partie der abgelaufenen Hallenmeisterschaft. Schwellbrunn stand als Sieger der Qualifikation direkt im Endspiel und traf dabei auf einen Gegner, der sein Saisonziel mit dem Sieg im Halbfinal schon erreicht hatte.
Faustball Widnau konnte also unbelastet aufspielen und die routinierten Rheintaler setzten sich geschickt in Szene. Ihre Spielweise war klar auf Cyrill Schreiber ausgerichtet. Und dies setzte anfangs den unter einem klaren Siegzwang angetretenen Schwellbrunnern zu.
Klare Steigerung
Die starke Rheintaler Abwehr und deren perfekter Aufbau bereitete Schwellbrunn einige Mühe und so verliefen die ersten beiden Sätze ausgeglichen. Widnau konnte mithalten, verlor aber doch beide Abschnitte mit 8:11. Der dritte Satz brachte den wohl spektakulärsten Ballwechsel der Saison und setzte für die vielen Zuschauer der hoch stehenden und bestens unterhaltenden Partie das Sahnehäubchen auf.
Immer mehr setzte sich der Europacupsieger Schwellbrunn durch und mit 11:3 und 11:4 drückte der Titelverteidiger dem Spiel noch einmal den Stempel auf. Mit dem schlussendlichen deutlichen 4:0-Erfolg holten sich die Hinterländer den zweiten Meistertitel im Hallenfaustball in Serie.
Grosse Freude
Erleichtert und glücklich meinte Trainer Otmar Hofstetter zwischen Schlusspfiff und Medaillenvergabe, dass er sich wie das ganze Team sehr freue über die gelungene Titelverteidigung. Denn jedes Spiel müsse immer zuerst gespielt sein, bevor der Sieger feststehe. Hofstetter freute sich, dass die Partie mit super Aktionen echt etwas geboten habe und analysierte: „Anfangs waren die Widnauer sehr stark. Aber meinem Team gelang es, das Vorbesprochene abzurufen. Es war eine richtig starke Mannschaftsleistung. Das Ziel wurde erreicht. Am Schluss recht klar.“
Angesprochen auf die nahe Zukunft gab Schwellbrunns Trainer preis, dass es im Spielerkader wohl zu leichten Änderungen kommen könnte. Die Mannschaft werde wahnsinnig hart auf die Feldsaison hin arbeiten. Das ganz grosse Ziel im Sommer sei der Europacup auf dem Feld. /Cas

Telegramm:
Finalevent Frauen und Männer - Sporthalle Aegeten, Widnau – 650 Zuschauer (Sa 300 / So 350)
Schwellbrunns Meisterteam: Cyrill Schreiber, Ueli und Mathias Frischknecht, Peter Rohner, Ruedi Nyffenegger, Stefan Ziegler sowie David und Martin Berger – Coaching: Otmar Hofstetter (Trainer), Christoph Schüle (Physiotherapeut) und André Steiger (Krafttrainer) – abwesend: Coach Bruno Schoch (Ausland)

Resultate: Final. Schwellbrunn – Faustball Widnau 4:0 (11:8, 11:8, 11:3, 11:4).
Spiel um Rang 3. Diepoldsau - Rickenbach-Wilen 4:0 (11:8, 12:10, 11:6, 11:6). Halbfinal. Diepoldsau – Widnau 2:4 (11:9, 8:11, 2:11, 7:11, 11:6, 6:11). Schwellbrunn als Qualifikationssieger fürs Final gesetzt.
Schlussrangliste NLA-Männer.
1. Schwellbrunn. 2. Faustball Widnau. 3. Diepoldsau. 4. Rickenbach-Wilen. 5. Oberentfelden. 6. Deitingen (Absteiger NLB). Deitingen steigt in die NLB ab und wird durch Jona ersetzt.

Schwellbrunn im Meisterschaftsfinale

Im letzten Spiel der Qualifikation setzte sich erwartungsgemäss der STV Schwellbrunn gegen Faustball Widnau durch. Doch die Rheintaler holten sich dabei zwei Teilerfolge.
Somit steht der Spielplan für das Finalwochenende der Frauen und Männer vom kommenden Wochenende in der Widnauer Aegetenhalle fest. Während bei den Frauen alle vier Tams am Samstag in den Halbfinals antreten müssen, steht Schwellbrunn als Sieger der Qualifikation bei den Männern direkt im Endspiel vom Sonntag. Und definitiv steht jetzt auch fest, dass es am Samstagnachmittag zum mit grosser Spannung erwarteten Rheintaler Duell zwischen dem Gastgeber und Diepoldsau kommt.
Umstellungen Widnaus
Ein ungewohntes Bild machte am Sonntag in Oberbüren die Mannschaftszusammenstellung von Faustball Widnau. Der Ausfall gleich beider Betreuer liess Manuel Sieber die Rolle des Coaches erstmals übernehmen. Denn wegen Schmerzen im Knie wollte sich der Nationalspieler für den Finalevent schonen und verzichtete auf einen Einsatz.
So rückte der U18-Nationalspieler Kevin Kohler in die Startformation. Und bereits vor dem Anpfiff wurde bestimmt, dass im Wechsel mit Kohler die beiden jungen Domenic Fehle (16) und Malik Müller (15) im NLA-Team eingesetzt werden.
Schwellbrunns Stammfünf
Schwellbrunn ging von Beginn weg auf Nummer sicher und setzt seine eingespielte Stammfünf mit Cyrill Schreiber und den beiden Brüderpaaren David und Martin Berger sowie Mathias und Ueli Frischknecht ein. Der Titelverteidiger liess denn auch nichts anbrennen und zog die ersten drei Sätze sicher zum klaren Vorsprung mit 3:0 durch.
Schreiber gab mit seinen starken Angaben den Tarif vor, doch Widnaus Dennis Brulc bot ebenfalls eine gute Leistung und landete verschiedene Asse. So begann die Partie mit eher wenigen Spielwechseln. Doch immer mehr entwickelte sich eine sehenswerte Partie.
Widnau verkürzt
Widnaus teilweise neu formierte Mannschaft fand sich immer besser und vermochte über weite Strecken mitzuhalten. Dabei spielte auch die Tatsache für sie mit, dass Schreiber, der zur Zeit im Militärdienst weil, mehr Eigenfehler produzierte als gewohnt. Zudem machten sich die beiden Wechsel in Schwellbrunns Hintermannschaft bemerkbar, die dem Team die gewohnte Sicherheit zu rauben schien.
Die Rheintaler waren im vierten Satz das bessere Team und im ausgeglichenen fünften Abschnitt führte Schwellbrunn bis gegen Schluss mit 9:5. Doch mit einer Serie Widnaus und einem Serviceaus vergaben die Appenzeller auch diesen und führten somit nur noch knapp mit 3:2.
Dominanter Abschluss
Da war für Schwellbrunn der Moment gekommen, wieder die Stammfünf spielen zu lassen. Da gleichzeitig auch die Durchschlagskraft von Widnaus Angreifer Dennis Brulc, der neben dem Service und dem Rückschlag auch das Blocken übernehmen musste, nachliess, beendete der Titelverteidiger diese letzte Partie der Qualifikation mit zwei klaren Satzerfolgen.
„Diese letzten beiden Sätze beweisen, dass wir beim Finalevent überhaupt keine Probleme erwarten“, gab sich nach dem Spiel Schwellbrunns Coach Bruno Schoch selbstbewusst. Zusammen mit dem Team und dem ganzen Betreuerstab sei er „frohen Mutes“ für das kommende Wochenende in Widnau. /Cas
TELEGRAMM:
Schwellbrunn – Faustball Widnau 5:2 (11:4,11:6,11:5,3:11,9:11, 11:1,11:3)
Oberbüren - 130 Zuschauer – SR: Richard Meyerhans, Walzenhausen – Spieldauer: 83 Minuten
Schwellbrunn mit: Cyrill Schreiber, Ueli und Mathias Frischknecht, Ruedi Nyffenegger, Stefan Ziegler sowie David und Martin Berger – Verletzt: Peter Rohner (Muskelprobleme) - Coaching: Otmar Hofstetter (Trainer) und Bruno Schoch (Coach), Christoph Schüle (Physiotherapeut) und André Steiger (Krafttrainer)
Bemerkungen: Verwarnung für Widnaus Coach Manuel Sieber (wegen Reklamierens)

Weiterer Sieg für Schwellbrunn

Schwellbrunn nie gefährdet
Auf dem Weg zur erfolgreichen Titelverteidigung ist der STV Schwellbrunn mit einem Sieg beim schlecht platzierten Oberentfelden dem Ziel einen Schritt näher gekommen. Das Team um den Schweizer Topspieler Cyrill Schreiber war trotz der beiden Satzverluste in keine Phase der Partie gefährdet.
Denn die Hinterländer wollten das Spiel dazu benützen, verschiedene Spielvarianten in unterschiedlichen Teamzusammensetzungen zu erproben. Dabei wurde bewusst in Kauf genommen, den einen oder andern Satz an den Gegner abzugeben.
Satzverluste einkalkuliert
Trotzdem sei alles „Tipp-Topp“ gelaufen, meinte nach der Partie Abwehrspieler Mathias Frischknecht. Er übernahm für einmal die Rolle des Ersatzspielers und beobachtete die Partie an der Seitenlinie.
Trainer Otmar Hofstetter begann die Partie mit der starken Besetzung Cyrill Schreiber und Ueli Frischknecht im Angriff. Auf den hinteren drei Positionen der Mannschaft liess er während der ganzen Partie die vier eingesetzten Spieler in unterschiedlicher Zusammensetzung spielen. Die Abwehr bot generell eine starke Leistung und sorgte mit guten Vorlagen für ideale Abschlussmöglichkeiten.
Im dritten Satz nahm Hofstetter den Allrounder Stefan Ziegler aus der Abwehr nach vorne und liess ihn die Bälle aus dem Spiel schlagen. Der vom TSV Waldkirch zugezogene Nationalspieler bot am Seil eine gute Leistung und vermied Eigenfehler.
Zwischenzeitlich spielte Schwellbrunn ohne Schreiber, doch damit liess auch der wichtige Druck nach. Oberentfelden nützte dies, fand besser ins Spiel und verbuchte einen ersten Teilerfolg im vierten Satz.
„Gas geben“
In der Folge übernahm Schreiber wieder die Führung auf dem Platz, doch bis er zu seinem Spiel fand, unterliefen ihm einige Eigenfehler. Das Heimteam seinerseits agierte nach dem Satzgewinn gestärkt und verkürzte in den Sätzen auf 2:3.
Gegen Ende dieses Abschnittes nahm Schwellbrunns Trainer ein Time out und dabei rief er sein Team auf, nochmals „Gas zu geben“. Zur Wende im Satz war es zu spät, doch in der Folge war die Mannschaft wieder wie gewandelt.
In der starken Aufstellung wie zu Beginn der Partie mit dem Duo Schreiber/Frischknecht am Seil sowie dem Brüderpaar Berger und Ziegler in der Abwehr zog der Europacupsieger seiner Favoritenrolle gerecht sicher zum klaren Erfolg durch.

Nächsten Sonntag: Qualientscheidung
Die entscheidende Partie um den Sieg in der Qualifikation fällt am kommenden Sonntag im allerletzten Spiel. Um 15.00 Uhr begrüsst Schwellbrunn im „Heimspiel“ in der Thurzelghalle in Oberbüren Faustball Widnau. Der Sieger dieser Partie erreicht direkt das Endspiel am Finalevent vom 13./14. Februar in Widnau. /Cas

TELEGRAMM:
Oberentfelden – Schwellbrunn 2:5 (6:11, 2:11, 2:11, 11:7, 11:9, 3:11, 8:11)
Oberentfelden - 110 Zuschauer – SR: Daniel Meier, Würenlos – Spieldauer: 70 Minuten
Schwellbrunn mit: Cyrill Schreiber, Ueli Frischknecht, Ruedi Nyffenegger, Stefan Ziegler sowie David und Martin Berger – Ersatz: Mathias Frischknecht – ohne Peter Rohner (Muskelprobleme) – Coaching: Otmar Hofstetter (Trainer), Bruno Schoch (Coach) und Christoph Schüle (Physiotherapeut)

Schwellbrunn 2 verpasst Aufstieg

Mit einer klaren Zweisatzniederlage im alles entscheidenden Spiel gegen den direkten Kontrahenten Rebstein verpassten Schwellbrunns junge Reserven den Aufstieg in die zweite Liga. Den Abstieg vermeiden konnte im letzten Moment der TV Herisau.
Der abschliessende Spielabend in Waldkirch bot sowohl in der Aufstiegs- als auch in der Abstiegsrunde spannende Partien. Schon frühzeitig war die Frage nach dem Aufsteiger als auch der Verteilung der drei Edelmetallsätze entschieden.
Rebstein patzte im Auftaktsatz gegen das Heimteam, bot danach aber eine starke Leistung und schaffte klar die Wende zum Sieg. Besser startete Schwellbrunns ganz junges Reserveteam (Durchschnittsalter unter 18 Jahre) und besiegte die TS Höchst aus dem Vorarlberg klar in zwei Sätzen.
In der alles entscheidenden, gleich folgenden Partie gegen den TV Rebstein behielten die Rheintaler klar die Oberhand und gewannen überzeugend im ersten und nach harten Kampf auch im zweiten Satz. Rebsteins Aufstieg stand damit schon frühzeitig fest. Für das junge, sehr talentierte Hinterländerteam heisst es, im nächsten Winter den Sprung nach oben in die Grosshallenmeisterschaft der zweiten Liga zu schaffen.
Als dann im nachfolgenden Spiel Höchst noch das heimische Reserveteam bezwang, waren sämtliche Entscheide auch um die Verteilung der Medaillen bereits gefallen.
Herisauer bleiben
Die Abstiegsfrage blieb bis zur letzten der sechs Partien offen. Im ersten Spiel verlor Schwellbrunn 3 das Kantonsderby gegen Herisau. Der TVH war damit die rote Laterne los, sah seine Chance zum Ligaerhalt und packte diese. Die nachfolgenden Partien nahmen einen derart unterschiedlichen und ausgeglichenen Verlauf, dass die Entscheidung bis zur abschliessenden Partie offen blieb.
Dieses alles entscheidende Spiel zwischen Herisau und dem STV Widnau war an Spannung kaum zu übertreffen. Die ersten beiden Sätze mussten gar in die Verlängerung. Herisau vergab zum Auftakt einen Satzball und die Rheintaler verwerteten ihren zweiten zum Teilerfolg. Doch die Appenzeller schafften mit knappen Siegen in den letzten beiden Durchgängen der Meisterschaft die Wende und damit den Ligaerhalt. /Cas

Aufstiegsrunde
Rebstein - Waldkirch 2 2:1 (9:11, 11:3,11:9)
Schwellbrunn 2 - Höchst 2:0 (11:3, 11:6)
Rebstein - Schwellbrunn 2 2:0 (11:6, 11:9)
Höchst - Waldkirch 2 2:0 (11:8, 13:11)
Rebstein - Höchst 2:1 (11:13,11:7,11:4)
Schwellbrunn 2 - Waldkirch 2 0:2 (7:11, 9:11)

Abstiegsrunde
Schwellbrunn 3 - Herisau 1:2 (11:6, 5:11,2:11)
STV Widnau - Lauterach 0:2 (8:11, 9:11)
Schwellbrunn 3 - STV Widnau 2:1 (11:9, 9:11, 11:9)
Lauterach - Herisau 2:0 (11:7, 11:8)
Schwellbrunn 3 - Lauterach 2:1 (11:4, 7:11,11:6)
STV Widnau - Herisau 1:2 (13:11,10:12, 8:11)

Schlussrangliste
1. TV Rebstein 10 Spiele 12 Punkte Aufsteiger
2. STV Schwellbrunn 2 10 8
3. TS Höchst 10 6
4. TSV Waldkirch 2 10 5
5. STV Schwellbrunn 3 10 7
6. TS Lauterach 10 6
7. TV Herisau 10 5
8. STV Widnau 10 3 Absteiger
Die Mannschaften starteten zur Schlussrunde mit den halben Punkten aus der Qualifikation.

Schwellbrunn dominiert Diepoldsau

Der grosse Meisterschaftsfavorit Schwellbrunn siegte auch in seinem dritten Spiel und erstmals in der Hallenmeisterschaft mit Cyrill Schreiber liessen sue dem Medaillenanwärter Diepoldsau nicht den Hauch einer Chance.
Nach dem Gewinn des Europacups der Landesmeister vor einer Woche durfte man ein starkes Schwellbrunn erwarten. Dass die Hinterländer jedoch den letztjährigen Bronzemedaillengewinner derart dominieren würden überraschte. Die Rheintaler hatten von Beginn weg Mühe ins Spiel zu kommen und bremsten sich immer wieder selbst mit Eigenfehlern.
"Leben von Cyrill"
Dies war nach der Partie auch die Meinung von Schwellbrunns Trainer Otmar Hofstetter, der sich eine grössere Gegenwehr der Rheintaler erwartet hatte. „Diepoldsaus Angreifer wollten vermutlich zu viel und so unterliefen ihnen immer wieder Eigenfehler,“ sagte Hofstetter.
Er schwärmte zu Recht von seinem Team und erwähnte, dass es an die Superleistung vom letzten Wochenende anknüpfen wollte. Der Trainer stellte zufrieden fest, dass allen dies gelungen sei. Abschliessend meinte er: „Das Team lebt klar von Cyrill, der sich in einer Superform befindet. Aber es haben alle gut gespielt.“
Volles Risiko
Diepoldsau stand von Beginn weg stark unter Druck und alle waren sich bewusst, dass nur ein Spielen mit vollem Risiko gegen Schwellbrunn eine Chance bringen könnte. Dieses Wagnis zahlte sich jedoch von Beginn weg nicht aus.
Als der zweite Satz zu einseitig verlief, stellte Diepoldsaus Coach Marc Christoph um. Er wechselte Roman Lässer ein und liess den Ältesten des Brüdertrios die Angaben ausführen. Dieser vermochte die Fehlerquote stark zu senken und Diepoldsau entwickelte so den nötigen Gegendruck, um das Spiel ausgeglichener zu gestalten.
Steigerung
Dank dieser Steigerung verlief die Partie während zwei Sätzen etwas ausgeglichener. Diepoldsau kam immer besser ins Spiel und zwang Schwellbrunn im vierten Abschnitt sogar in die Verlängerung. Bezeichnend, dass einmal mehr Cyrill Schreiber mit zwei direkt verwerteten Angaben für zwei Satzbälle sorgte, dann aber vom ganzen Team mit einer starken Abwehr und einer perfekten Vorlage in die Abschlussposition zum entscheidenden Ball gebracht wurde.
Schreiber versenkte diesen zum Satzgewinn und der fünfte Durchgang war abschliessend eine erneute Machtdemonstration Schwellbrunns zum deutlichen 5:0.
Junger Debutant
Auch im Erfolg an die Zukunft denken, sagte man sich bei Schwellbrunn und nahm den erst 15-jährigen Kenneth Schoch erstmals mit der ersten Mannschaft an eine Meisterschaftspartie. Da alles zur vollen Zufriedenheit verlief, setzte ihn Trainer Hofstetter ab dem vierten Satz auf der Mittelposition ein.
Der junge Abwehrspieler gehört zum Sichtungskader der nationalen U16-Auswahl und bot zwei ausgezeichnete Sätze. Ein gelungener Einstand und wahrlich ein Versprechen für die Zukunft. /Cas

NLA in Gais

Am Samstagnachmittag um 15.00 Uhr trifft in Gais der neuen Europacupsieger STV Schwellbrunn im Spitzenkampf der laufenden Hallenmeisterschaft auf den SVD Diepoldsau.
Nach dem Gewinn des Europacups am letzten Wochenende in Bad Ragaz dürfen sich Schwellbrunns Faustballer die „stärkste Klubmannschaft Europas im Hallenfaustball“ nennen. Und durch diesen Sieg auf internationaler Bühne haben die Hinterländer gleichzeitig die Spannung in der nationalen Meisterschaft enorm gesteigert.
Denn im nächsten Winter kann nebst dem Titelverteidiger Schwellbrunn zusätzlich ein zweites Schweizer Team am Europacup teilnehmen. Egal ob die hoch favorisierten Appenzeller den Schweizer Hallenmeistertitel gewinnen oder nicht. So wird eine weitere Mannschaft am international wichtigsten Hallenanlass mit dabei sein können.
Starkes Diepoldsau
Und das nötige Potential dazu hat bestimmt Schwellbrunns Gegner vom Samstag. Denn mit dem SVD Diepoldsau trifft der Bronzemedaillengewinner vom letzten Winter auf das Schwellbrunner Meisterteam. Die Rheintaler sind wohl mit einer schmerzlichen Niederlage gegen Rickenbach-Wilen schlecht in die Hallenmeisterschaft gestartet, haben sich aber klar aufgefangen.
Mit einem Wechsel im Coaching haben sie die nötige Ruhe wieder ins Team gebracht und in der zweiten Partie gegen den Vizemeister Faustball Widnau einen Sieg errungen. Zudem hat Diepoldsau zum Jahreswechsel ein national stark besetztes Turnier in Olten für sich entschieden.
Schwellbrunns Gegner besticht durch seine Angriffsstärke mit dem Brüdertrio Lässer, wobei der erst 20-jährige Nationalspieler Lukas durch seine Schlagstärke besonders auffällt.
Nationalspielerduell
Zwischen ihm und Cyrill „Fausto“ Schreiber kommt es zum Duell zweier Angreifer aus dem Nationalteam. Bereits im letzten Winter forderten sich die beiden am Seil alles ab und so wird es bestimmt auch am Samstag in Gais wieder der Fall sein.
Die Appenzeller gelten dabei als klarer Favorit. Doch wie es der Diepoldsauer Spikochef Beni Hutter richtig betont, sind im Sport immer Überraschungen möglich. So muss auch diese Partie zuerst gespielt sein, bis sich die ehrgeizigen Rheintaler geschlagen geben.
Der STV Schwellbrunn als stärkste Klubmannschaft Europas wird sich jedoch bestimmt keine Blösse geben. Jedenfalls freut sich das Team besonders auf diesen „Heimauftritt“ als frisch gebackener Europacupsieger. /Cas

Schwellbrunn ist EUROPAPOKALSIEGER

Faustball Schwellbrunn schaffte beim Hallen-Europapokal der Herren in Bad Ragaz die Überraschung und gewann das Endspiel gegen Pokalverteidiger Vaihingen/Enz (De) in einem hochstehenden Spiel mit 4:2. Im Halbfinal bezwangen die Schweizer den deutschen Meister Hammah klar mit 4:0.

Starke Finalisten
Das Endspiel in der gut besuchten Sporthalle von Bad Ragaz begann mit Weltklasse-Faustball auf beiden Seiten, wobei Schwellbrunn das glücklichere Ende auf seiner Seite hatte und mit 11:8 den ersten Spielabschnitt gewann. Während der Schweizermeister sein hohes Anfangstempo halten konnte, schlichen sich beim Gegner immer wieder Fehler ein. Zwar blieb der zweite Satz bis zur Satzmitte ausgeglichen. Doch danach setzten die Schweizer den Pokalverteidiger so stark unter Druck, dass Schwellbrunn dank dem 11:5 zum 2:0 erhöhen konnte. Beim Spielstand von 4:4 im dritten Satz unterlief dem bis dahin überragend spielenden Cyrill „Fausto“ Schreiber drei Eigenfehler in Serie. Selbst das Timeout half nichts mehr und Vaihingen verkürzte die Partie auf 2:1. Der vierte Satz brachte die matchentscheidende Szene. Die Appenzeller lagen erneut mit 4:7 im Hintertreffen, doch diesmal zeigte das erneute Timeout seine Wirkung. Die Schweizer holten Punkt für Punkt auf und vermochten gar an den Deutschen vorbei zu ziehen. Der dritte Satzball wurde erfolgreich zum 13:11 verwertet. Jetzt sollte vor heimischer Kulisse die Kür zum letzten Satzgewinn folgen, doch Vaihingen fand noch einmal den Anschluss und verwandelte einen 3:6-Rückstand in ein 11:6. Die Schwellbrunner blieben jedoch ruhig und haderten nicht lange mit dem harten Konter der Deutschen. Und dies sollte den Eidgenossen den nötigen Rückenwind geben. Im sechsten Satz lagen sie zwar mit 6:8 in Rückstand und alles sah nach einem Entscheidungssatz aus. Doch Schwellbrunn schaffte über ein starkes Kollektiv die Wende und gewann fünf Punkte in Serie. Mit dem 4:2-Erfolg gegen Pokalverteidiger Vaihingen/Enz schaffte Faustball Schwellbrunn den grössten Triumpf in ihrer Vereinsgeschichte.Die Partie um den dritten Rang gewann Hammah gegen Linz-Urfahr ohne Probleme mit 4:0.

Einseitiger Halbfinal
Der erste Spielabschnitt der Halbfinalpartie zwischen Schwellbrunn und dem deutschen Meister aus Hammah begann ausgeglichen und auf gutem Niveau. Die starken Norddeutschen vermochten sich leicht abzusetzen und hatten drei Satzbälle. Doch dann drehte sich das Spiel und die Appenzeller vermochten ein 7:10-Rückstand in einen 13:11-Satzerfolg umzuwandeln. Der zweite Satz zeigte auf der einen Seite ein starker Cyrill Schreiber, während dem Deutschen Björn Hoff zu viele Eigenfehler unterliefen. Die Folge war ein klares 11:5 für den Schweizermeister. Hammah vermochte nicht mehr zu reagieren. Die Norddeutschen fielen völlig von der Rolle und hatten gegen die kompakt spielenden Schwellbrunner nichts mehr auszurichten. Mit 11:6 und 11:5 gewannen die Schweizer auch die beiden letzten Sätze und legten damit den Grundstein für den späteren Europacupsieg.

Resultate
Final
Schwellbrunn - Vaihingen/Enz 4:2 (11:8, 11:5, 7:11, 13:11, 6:11, 11:8).
Spiel um Rang 3
Hammah - Linz-Urfahr 4:0 (11:5, 11:8, 11:5, 11:4).
Halbfinals
Linz-Urfahr (Oe) - Vaihingen/Enz (TV / De) 3:4 (7:11, 13:11, 6:11, 5:11, 11:7, 11:6, 8:11). Schwellbrunn (Sz) - Hammah (De) 4:0 (13:11, 11:5, 11:6, 11:5).
Schlussrangliste
1. Faustball Schwellbrunn. 2. Vaihingen/Enz. 3. Hammah. 4. Linz-Urfahr.

Kurztelegramme

Final
Vaihingen/Enz - FB Schwellbrunn 2:4


8:11/5:11/11:6/11:13/11:/8:11

1. Satz: SchwellbrunnS starker Start
Der erste Satz war vorallem ein Schläger-Duell. Somit waren die Ballwechsel sehr kurz. Dieses Duell entschied Schwellbrunn schlussendlich mit 11:8 für sich.
2. Satz: Schwellbrunn weiterhin Top
Schwellbrunn liess im zweiten Satz nichts anbrennen und versetzte Vaihingen/Enz mit einem 11:5 deutlich auf die Ränge.
3. Satz: Vaihinen/Enz konstanter
Vaihingen/Enz musste etwas tun. Die Deutschen spielten deutlich besser und fehlerfrei. Sie gewinnen den dritten Satz mit 11:6.
4. Satz: Schwellbrunn erhöht Satz-Score
Vaihingen/Enz startete ein bisschen besser in den vierten Satz. Sie waren bis zum 8:8-Ausgleich immer etwa zwei Punkte voraus. Es folgte eine spannende Schlussphase. Schwellbrunn gewinnt mit 13:11.
5. Satz: Vaihingen/Enz's Aufholjagd
Nach der kurzer 5-Minuten-Pause war das Spiel bis zur Hälfte relativ ausgeglichen . Danach zog Vaihingen/Enz mit super Leistungen davon.
6. Satz: Schwellbrunn ist Europacup-Sieger
Auch im 6. Satz waren die beiden Mannschaften wieder sehr ebenbürtig. Starkes Angabespiel der Deutschen. Schwellbrunn bekommt die halblang unterschnittenen Bälle nach einem 6:8-Rückstand langsam in den Griff. Zum Schluss ziehen die Schweizer davon und werden mit einem 11:8-Erfolg Europacup-Sieger.
Fazit:
Ein Wahnsinns-Spiel auf hohem Niveau, mit grosser Spannung, grossartigen Abwehraktionen, variantenreichen Angriffen und tollen Blockduellen. Für die Zuschauer ein wahrer Genuss.

Halbfinal
FB Schwellbrunn - MTV Hammah 4:0

13:11/11:5/11:6/11:5
1. Satz: Schwellbrunn siegt knapp

Das Spiel war lange ausgeglichen. Hammah bringt Schwellbrunn in Bedrängnis. Die Deutschen vergaben 3 Satzbälle, sodass Schwellbrunn zum 10:10 ausgleichen konnte und diesen Satz schlussendlich noch mit 13:11 für sich entschied.
2. Satz: Schwellbrunn überragend
Schwellbrunn liess Hammah keine Chance und gewinnt den Satz dank konstanter Leistung klar mit 11:5.
3. Satz: Schwellbrunn erneut Sieger
Schwellbrunn ist nicht zu stoppen: Sie erhöhen das Skore auf ein klares 3:0.
4. Satz: Schwellbrunn ungeschlagen im Final
Schwellbrunn sichert sich auch den 4. Satz überdeutlich mit 11:5 und stehen so im Final gegen Vaihingen/Enz.
Fazit:
Schwellbrunn mit konzentrierter und mehrheitlich konstanter Leistung. Hammah aus der Angabe überraschend schwach und fehleranfällig. Schwellbrunn zog sein Ding durch.

Aufruf an alle Faustballfans

Liebe Faustballfreunde,

am kommenden Samstag ist es soweit. Faustball Schwellbrunn tritt nach den Meistertiteln von 2009 erstmals in der europäischen Königsklasse an. In Bad Ragaz findet am Wochenende vom 09./10.01.2010 der Europacup der Landesmeister statt.

Es würde uns freuen, möglichst viele Vereinsmitglieder und Schlachtenbummler vor Ort begrüssen zu dürfen, welche unser Team lautstark unterstützen.

Hier findet ihr das offizielle Programmheft.

09.01.2010
16:00 FBC Askö Linz-Urfahr AUT – Vaihingen/Enz BRD (1.Halbfinal)
18:00 FB Schwellbrunn SUI – MTV Hammah BRD (2.Halbfinal)

10.01.2010
12:00 Rangspiel
14:00 Finalspiel

Europacupabenteuer für Schwellbrunn

Das neue Jahr beginnt für die Faustballer des STV Schwellbrunn mit einem neuen Höhepunkt in der Vereinsgeschichte - der ersten Teilnahme am Europacup der Landesmeister.
Dazu treffen sich jeweils am Januar in der Halle und im Juli auf dem Feld die nationalen Meister von Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie der Titelverteidiger. Sie tragen am Samstag die Halbfinals und am Sonntag die beiden Finalspiele aus.
In Bad Ragaz
In diesem Jahr findet der Anlass in der Schweiz in Bad Ragaz statt. Erstmals ist Schwellbrunn dabei, das am Samstag im Halbfinal um 18.00 Uhr auf den MTV Hammah, den Deutschen Hallenmeister trifft. Zwei Stunden vorher stehen sich Österreichs Meister Linz-Urfahr (Sieger 2008) und der Titelverteidiger Vaihingen/Enz gegenüber. Die beiden Verlierer spielen am Sonntag ab 12.00 Uhr im kleinen Finale um die Bronzemedaillen und die Sieger ermitteln im Endspiel um 14.00 Uhr den Hallen-Europacupsieger 2010.
Gut vorbereitet
Schwellbrunns Faustballer haben sich intensiv und speziell auf diesen Anlass vorbereitet. Sie trainierten über die Festtage und konnten dazu die Grosshalle in Gais nützen, deren Boden und der Auslauf jener in Bad Ragaz sehr ähneln. Am Samstag trainierten die Hinterländer zudem einmal am Austragungsort selbst.
Schlagmann und Präsident Peter Rohner freut sich, dass die Mannschaft wieder auf ihren Topspieler Cyrill Schreiber zählen kann. Bezüglich der Zielsetzung hält er sich zurück und sagt nur, dass sich das Team voll auf den Halbfinal vom Samstag gegen Hammah konzentriere. Fügt aber bei, dass sich Schwellbrunn dabei natürlich für den Final qualifizieren möchte.
Harter Brocken
Mit dem Deutschen Meister MTV Hammah hat Schwellbrunn wohl den auf dem Papier leichtesten Gegner zugelost erhalten, doch gerade dies kann täuschen. Denn das Team aus der Nähe von Hamburg führt derzeit die Bundesliga Nord ohne Verlustpunkte an. Als einziges der vier Europacup-Teams verfügt es aber über keinen Nationalspieler.
Doch die Deutschen Angreifer sind extrem gross gewachsen und Hammah ist speziell in der Halle stark. Dies unterstreicht die Tatsache, dass es nach dem Aufstieg 2007 in den letzten beiden Jahren jeweils im Endspiel stand und sich im letzten Winter erstmals den nationalen Titel sicherte. Schwellbrunn muss also höllisch aufpassen, wenn es die erste Hürde am Samstag nehmen will.
Nationalteams
Im andern Halbfinal stehen sich mit Linz-Urfahr und Vaihingen/Enz die beiden letzten Europacupsieger gegenüber. Beim Österreichischen Meister fehlt verletzungsbedingt der grosse Spielmacher Martin Weiss. Der 103-fache Nationalspieler führt die Mannschaft als Coach von der Seitenlinie.
Doch auch ohne ihn verfügen die Linzer über sechs Nationalspieler mit insgesamt 135 Länderspieleinsätzen. Mit ebenfalls sechs Internationalen stehen ihnen die Deutschen nicht nach, doch mit lediglich 62 Länderspielen.
Zweiter Schweizer Titel?
Wichtig wird aber in Bad Ragaz vor allem auch der aktuelle Formstand sein. Und da dürfte Schwellbrunn mit seinen fünf Nationalspielern kaum hinten nach stehen. Zudem verfügen sie mit Cyrill Schreiber über einen „Superstar“, wie er vom Linzer Coach Weiss in der Vorschau betitelt wird.
Schreiber hat sich äusserst seriös auf diesen Europacup vorbereitet und verfügt dabei über einige Erfahrung, nahm er doch mit Faustball Widnau bereits vier Mal daran teil. Dreimal stand er bereits im Endspiel und 2006 errang er mit den Rheintalern den bisher einzigen Titelgewinn einer Schweizer Mannschaft in der Halle. Folgt nun der zweite durch den STV Schwellbrunn am Wochenende in Bad Ragaz? /Cas

Mit Kampf zum Sieg über RiWi

In einer hart umkämpften Partie siegte der Titelverteidiger Schwellbrunn bei der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen (RiWi) auch in seinem zweiten Spiel und steht nun bereits alleine an der Tabellenspitze.
Hinter dem klaren Meisterschaftsfavoriten dürfte es um die verbleibenden drei Plätze am Finalevent vom Februar in Widnau eng werden. Hinter Schwellbrunn folgt ein Quartett mit Diepoldsau, Oberentfelden, Rickenbach-Wilen und Widnau mit jeweils einem gewonnenen Spiel. Ohne Punkte und auch leistungsmässig zurück liegt der Aufsteiger Deitingen.
Hin und Her
Das Spiel vom Donnerstag in Wilen lebte von einer tollen Spannung mit Hochs und Tiefs in beiden Teams. Mit einem guten Spielaufbau und gekonnten Abschlüssen dominierte Schwellbrunn zu Beginn der Partie während RiWi immer wieder Eigenfehler unterliefen.
Das Heimteam vermochte diese aber ab dem dritten Satz stark zu reduzieren. Zudem klappte der Aufbau im Hinterländer Team nicht immer. Ebenso trugen einige umstrittene Entscheide der Schiedsrichter dazu bei, dass Schwellbrunn aus dem Tritt fiel. Den vierten Satz verschenkten die Hinterländer in der Folge vor allem mit Service- und Rückschlagfehlern.
Zwischenhoch
Besonders hart umkämpft verlief nach dem Satzgleichstand der fünfte Abschnitt, der von druckvollen Angaben geprägt war. Schwellbrunn sicherte sich letztendlich den Satz mit optimalen Spielzügen und gekonnten Abschlüssen.
Doch das Heimteam witterte weiter seine Chance. Aus einer kompakten Defensive und einem in dieser Phase hervorragenden Service schafft RiWi erneut den Satzgleichstand. Vor allem fand Schwellbrunn kein Mittel gegen die starken und fehlerfreien Angaben.
Auch der siebte Satz nahm lange einen ausgeglichenen Verlauf. Doch dann nützte Schwellbrunn eine kurze Serie von gegnerischen Eigenfehlern zur entscheidenden Wende.
Krönender Abschluss
Mit einem perfekten Aufbau und druckvollen Abschlüssen bestimmten die Hinterländer das Satzende und gingen mit 4:3 in den Sätzen vorentscheidend in Front. Schwellbrunn setzte seine Kür im achten Satz fort. Das Team von Trainer Otmar Hofstetter vermochte RiWis Service ausgezeichnet zu „lesen“, parierten die Bälle und vermochten diese in die nötigen Punkte umzuwandeln.
Gegen einen starken Gegner hat Schwellbrunns Meisterteam einen weiteren Sieg hart erkämpft und kann so hoffnungsvoll in die Zukunft blicken.
Ohne Schreiber
Grosser Abwesender in Schwellbrunns Meisterteam war am Donnerstagabend in Wilen der Schweizer Topspieler Cyrill Schreiber. Er war zum Zuschauen verurteilt, da für ihn keine Spielberechtigung vorlag.

Verlustpunklos in der 3.Liga

An der Heimrunde gelangen Schwellbrunns zweiter Mannschaft zwei weitere Siege. Wie schon in den vorherigen Partien musste Schwellbrunn wieder einzelne Sätze abgeben. Gegen Lauterach wie auch gegen Höchst resultierten schlussendlich zwei 2:1 Erfolge, welche das junge Team einen weiteren Schritt Richtung Finalrunde brachte.
Schwellbrunn 3 musste zu Beginn eine klare 0:2 Niederlage gegen Höchst hinnehmen. Ganz anders im zweiten Spiel. Die Routiniers hätten den "Sack" gar zum 2:0 Sieg zu machen können, wären da nicht zwei heikle Schiedsrichterentscheide gewesen. Der abschliessende Abschnitt entschied Schwellbrunn dann wieder klar zu seinen Gunsten. Somit verweilt das Team auf einem mittleren Tabellenplatz.

Auftaktsieg gegen Deitingen

Schwellbrunn gewinnt zum Saisonauftakt mit 5:2 gegen Deitingen.

Schwellbrunn lag von Beginn weg leicht in Front und konnte die Führung ab Satzmitte bis zum Ende auf 11:6 ausbauen. Wie auch im ersten Abschnitt unterliefen den Solothurnern immer wieder Eigenfehler, vor allem im Service. 11:1 war das klare Verdikt. Schwellbrunn nahm einige Rochaden auf den Abwehrpositionen vor und so kam Stefan Ziegler zu seinem Debut bei Schwellbrunn. Deitingen nahm mit einfachen Bällen vermehrt Frischknecht aus dem Spiel. Diese Massnahme blieb vorerst ohne nennenwerte Wirkung. 11:6 gewann Schwellbrunn diesen Satz. Abschnitt 4 wurde dann zu einer knappen Angelegenheit. Deitingen konnte seine Fehlerquote massiv in Grenzen halten und Schwellbrunn unterliefen hingegen wieder einige mehr. Mit einem 12:10 gingen die Appenzeller 4:0 in Führung. Nach der Pause nahm das Heimteam auch im Angriff eine Änderung vor. Frischknecht übernahm den Service und Rohner agierte aus dem Spiel und am Block. Dies brachte jedoch ein wenig Unruhe ins Spiel, weshalb bei 6:9 wieder zurück gewechselt wurde. Der 5. Abschnitt ging mit 6:11 an Deitingen. Aus dem kleinen Tief schienen die Schwellbrunner nicht mehr so schnell hinaus zu kommen. Rasch geriet man durch dumme "Stockfehler" ins Hintertreffen, glich wieder aus und verpasste den Anschluss erneut. Mit der zweiten Aufholajgt spielte sich Schwellbrunn in die Verlängerung, unterlag jedoch mit 13:15. Die Appenzeller fingen sich im 7. Satz dann wieder auf und konnten den Vorsprung kontinuierlich ausbauen. Mit 11:6 wurde das Spiel schlussendlich beendet.
Trotz dem klaren Sieg muss noch weiter an der Konstanz gearbeitet werden. Steigerungspotenzial ist auf allen Postitionen vorhanden.

Gelungener Start in die 3.Liga-Saison

Die 2. und 3. Mannschaft starteten in Höchst mit unterschiedlichem Punktegewinn in die 3.Liga-Hallenmeisterschaft.
Gleich zum Saisonauftakt kam es zum vereinsinternen Derby der beiden Schwellbrunner Equipen, wobei im Spielplan mit den Mannschaftsbezeichnungen für kurze Zeit Verwirrung aufkam. Schwellbrunn "4", eigentlich die zweite Mannschaft, startete nicht oprimal und verlor den ersten Spielabschnitt mit 10:12. In der Folge riss das jüngere Team das Zepter an sich und wandelte den Satzrückstand mit 2 klaren Erfolgen in einen Sieg um. Während Schwellbrunn 2 ihre folgenden Spiele gegen Herisau und Waldkirch gewinnen konnte, musste das 3. Team gegen Waldkirch eine erneute Niederlage einstecken. Zum Rundenabschluss konnte gegen Herisau der erste Sieg erspielt werden.
Schwellbrunn liegt in der Tabelle auf den Rängen 2 und 5.

Resultate und Tabelle

Fausto feiert Erfolge in Brasilien

Drei Wochen nach dem Gewinn der Brasilianischen Landesmeisterschaft hat der Schwellbrunner Cyrill Schreiber mit Novo Hamburgo am vergangenen Wochenende auch den Südamerikapokal gewonnen.
Da die beiden Meisterschaften in Turnierform entschieden wurden, war es für Fausto möglich, nach dem Ende der Schweizer Feldsaison die brasilianischen Meisterschaften zu spielen.
Weltcupsieger bezwungen
Beim Südamerikapokal schlug das von Cyrill Schreiber geführte Novo Hamburgo im Halbfinal mit einem klaren 3:0 den Weltcupsieger Sogipa Porto Alegre, die zwei Wochen zuvor den Welt-Vereins-Titel gegen Faustball Widnau gewannen. Aber bereits vor drei Wochen, als Novo Hamburgo im Finale der Landesmeisterschaft auf Sogipa traf, gab es eine Abfuhr für den mehrfachen Weltpokalsieger.
Im Endspiel des Südamerikapokal wartete in der heimischen Mannschaft von Blumenau ein anderer Topschläger auf Schreiber. Jean Andreoli vom Österreichischen Meister Union Schick Freistadt, der in diesem Sommer die herausragende Figur auf der europäischen Faustballtour war.
Unglaubliche Wende
Bei heftigem Wind lag Novo Hamburgo gegen Blumenau nach zwei Satzniederlagen auch im Dritten vorentscheidend zurück. Doch wie der Wind so liess auch das Heimteam entscheidend nach. Andreoli vergab zwei Matchbälle und Novo Hamburgo sah plötzlich wieder die Chance zur Wende.
Cyrill Schreiber liess sich aus Brasilien wie folgt verlauten: „Die Abwehr liess in der Folge keinen Ball mehr durch und im Angriff schafften wir endlich den nötige Dampf.“ So schaffte Hamburgo die Wende im bereits verloren geglaubten Spiel und Schreiber meinte, dass er noch nie ein Spiel mit einer solchen Dramatik erlebt hätte.
Nach dem Gewinn der beiden nationalen Meistertitel und dem Schweizercup mit dem STV Schwellbrunn hat Cyrill Schreiber nun zwei weitere Titel in diesem Jahr errungen. Jenen in Brasilien sowie den als Südamerikapokalsieger.

Schwellbrunn holt ersten Cupsieg

Nach dem Gewinn der Hallen- sowie der Feldmeisterschaft haben sich Schwellbrunns Faustballer mit dem Sieg im Cupfinal alle drei möglichen nationalen Titel in diesem Jahr gesichert.
Am Samstag besiegten sie in Ermatingen den überraschend stark aufspielenden STV Oberentfelden in sechs Sätzen mit 5:1 (11:8,11:3, 9:11, 11:5, 11:4, 11:7). Die Aargauer hatten die Feldmeisterschaft auf dem sechsten Rang abgeschlossen und galten als krasser Aussenseiter. Doch sie hatten nichts zu verlieren und spielten unbeschwert auf.
Ausgeglichener Beginn
Anders die Voraussetzungen für Schwellbrunn. Vom Team um den Schweizer Topspieler Cyrill Schreiber wurde ein klarer Sieg erwartet. Doch Schreiber fehlte am Samstag etwas die nötige Spitzigkeit. Zudem nahm ihn Oberentfelden mit den Angaben immer wieder aus dem Spiel. Die geschickt agierenden Aargauer hielten den ersten Satz stets ausgeglichen und lagen mit 8:7 knapp in Front, als bei ihnen plötzlich nichts mehr klappen wollte. Mit zwei Eigenfehlern schlugen sie sich im ersten Abschnitt schlussendlich selbst. Schwellbrunn fand so besser ins Spiel und nach dem Seitenwechsel gelang ihnen mit einem auf allen Positionen sicheren Spiel der beste Satz der Partie.
Erfolgreiches Aufbäumen
Doch aus der sicheren Wende wurde nichts, denn die Aargauer hielten weiter mit. Im dritten Satz lagen sie von Beginn weg in Front. Schwellbrunn kämpfte sich zweimal wieder heran, doch mit jeweils zwei Eigenfehlern warfen sich die Appenzeller in den entscheidenden Momenten selbst wieder zurück. Oberentfelden buchte mit 11:9 den dritten Abschnitt für sich und ihre Hoffnung keimte wieder auf.
Klare Wende zum Sieg
Doch die Reaktion auf der Seite der Appenzeller blieb nicht aus. Mit einer beeindruckend sicheren Schlagleistung von Cyrill Schreiber und einer kompakten Teamleistung deckte Schwellbrunn dem Gegner die Grenzen in der Folge gnadenlos auf.
Die Folge waren drei sichere Satzgewinne zum erstmaligen Gewinn der Cupkanne und des Siegerwimpels.
Dritte Appenzeller
Im 22. Cupfinal hat sich mit dem STV Schwellbrunn nach Heiden (1990) und Walzenhausen (1997) ein dritter Appenzeller Verein in die Siegerliste des Schweizercups eingetragen. Der 52-fache Nationalspieler Cyrill Schreiber hat sich bei seiner neunten Finalteilnahme in Folge den insgesamt siebten Sieg gesichert.
Der Schweizer Topspieler holte sich in den Jahren 2001 bis 2004 sowie 2006 und 2007 den Titel mit Faustball Widnau. Im Jahre 2005 verlor er mit den Rheintalern gegen Rickenbach-Wilen und vor einem Jahr unterlag er im Dress der inzwischen aufgelösten Faustballgemeinschaft Appenzeller Vorderland gegen Widnau.
Der Cupfinal war gleichzeitig Schreibers letzter Einsatz für zwei Monate in der Schweiz. Denn am Sonntag flog er nach Brasilien, wo er mit Novo Hamburgo die Meisterschaft in Südamerika bestreitet. /Cas

Abschluss für Schwellbrunns Reserven

Der letzte Spielrundentag der Ostschweizer Erstligagruppe in Herisau brachte am Samstag keine Verschiebungen mehr in der Tabelle, bot aber trotzdem Spannung bis zur letzten Partie.
Fest standen bereits der Meistertitel für die Reserven des STV Affeltrangen sowie die Teilnahme von Oberbüren und Ettenhausen 2 an der Aufstiegsrunde vom kommenden Samstag in Münchwilen. Der neue Meister baute mit zwei Siegen in den letzten Partien seine Führung auf beachtliche acht Punkte aus. Da Ettenhausen bereits im ersten Spiel gegen Thundorf unterlag, stand auch die Medaillenfolge hinter Affeltrangen fest. Während sich die Thurgauer mit den bronzenen Auszeichnungen zufrieden geben müssen, bleiben die Silbermedaillen für Oberbüren.
Ermatingen 2 schloss wohl mit zwei Erfolgen noch punktemässig zu Ettenhausen auf, hatte aber auf Grund der direkten Begegnungen das Nachsehen und beendet die Feldmeisterschaft auf dem vierten Platz.
Zuversichtliche Meisterreserven
Bereits vor dem Abstieg gerettet startete das junge Reserveteam des neuen Schweizermeisters STV Schwellbrunn zu seinen beiden letzten Partien. Während den Nachwuchshoffnungen in der Eröffnungspartie einiges missriet und eine glatte Dreisatzniederlage gegen Ermatingen 2 resultierte, blieben sie in der Schlusspartie gegen Salenstein erfolgreich.
Schwellbrunn 2 musste in Herisau auf seinen Schlagmann Samuel Berger verzichten. Der 20-Jährige steckt in der Rekrutenschule und laboriert zudem an einer leichten Verletzung. Für ihn stand der Routinier Mario Lutz im Team.
Zum Abschluss der Feldmeisterschaft zog Trainer Martin Oberle Bilanz und zeigte sich mit den Fortschritten der ganz jungen Mannschaft durchaus zufrieden. Im Hinblick auf die Zukunft mit der willigen Truppe ist er zuversichtlich.
Sofortiger Wiederabstieg
Spannung pur vermittelte der Abstiegskampf bis zum letzten Spiel. Mit Thundorf und Rebstein steigen die beiden aufgestiegenen Zweitligameister aus dem Thurgau und der Region St.Gallen/Appenzell (SAP) nach nur einem Jahr in der Ostschweizer Erstligagruppe wieder ab.
Der STV Thundorf wehrte sich bis zum Schluss vehement und gewann am Samstag beide Partien jeweils mit 3:1. Doch Montlingen nützte seine letzte Chance mit einem hart erkämpften Sieg im Entscheidungssatz gegen Ettenhausen 2. /Cas

Resultate 8. Spielrunde:
Schwellbrunn 2 - Ermatingen 2 0:3 (7:11, 2:11, 6:11)
Ermatingen 2 - Salenstein 3:1 (11:7, 9:11, 11:7, 11:6)
Schwellbrunn 2 - Salenstein 3:1 (11:5, 11:7, 4:11, 11:7)

Schlussrangliste:
1. STV Affeltrangen 2 16 Spiele 32 Punkte 48:12 Sätze
2. TSV Oberbüren 16 24 41:19 +
3.* FBV Ettenhausen 2 16 18 36:26 +
4.* STV Ermatingen 2 16 18 29:31
5. STV Salenstein 16 14 26:33
6.* STV Schwellbrunn 2 16 12 30:38
7.* FB Montlingen 16 12 27:36
8. STV Thundorf 16 10 25:38 -
9. TV Rebstein 16 4 16:45 -

+ Teilnahme Aufstiegsrunde zur NLB am 19.September in Münchwilen
- Abstieg 2.Liga
* direkte Begegnungen massgebend
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Schwellbrunn ist Schweizermeister!!!

Beim Finalevent in Diepoldsau wurden Schwellbrunns Faustballer ihrer klaren Favoritenrolle gerecht. Sie schlugen vor über 800 Zuschauern im Endspiel das keck und überraschend stark aufspielende Ettenhausen in vier Sätzen mit 11:8,11:8, 11:8 und 11:7.
Nach dem Titel in der Halle hat sich der STV Schwellbrunn mit diesem trotzdem klaren Endspielsieg erstmals auch den höher bewerteten Titel auf dem Feld gesichert. Die nach der Qualifikation überraschend auf dem dritten Platz klassierten Thurgauer hatten im hart umkämpften Halbfinal gegen Jona das bessere Ende für sich behalten.
So kam es am Sonntagnachmittag zum Endspiel zwischen dem Meisterschaftsfavoriten Schwellbrunn und Ettenhausen, das bestimmt niemand zu Beginn des Sommers im Finale erwartet hatte.
Gutes Finalspiel
Das Endspiel wurde keinesfalls zur erwartet eindeutig klaren Angelegenheit für die Hinterländer. Trotzdem standen diese aber nie in Gefahr die besten Faustballsport bietende Partie zu verlieren. Wie schon in der Qualifikationsrunde, die sie ohne Niederlage in den16 Partien abschlossen, spielten die Schwellbrunner im Final sicher und wurden ihrer Favoritenrolle gerecht.
Schon in der Qualifikation siegte Schwellbrunn jeweils ohne Satzverlust gegen Ettenhausen, wobei deren starker Aufwärtstrend schon klar ersichtlich war. Denn die Thurgauer zwangen Schwellbrunn vor zwei Wochen vor dessen Anhang beim dritten Satz in die Verlängerung.
Anfangs zurück
Das erfreulich zahlreich aufmarschierte Publikum traute zu Beginn seinen Augen kaum, denn Ettenhausen lag gegen den grossen Favoriten im ersten Satz mit 6:2 voraus. Das als Sieger der Qualifikation direkt im Final stehende und daher am Samstag spielfreie Schwellbrunn benötigte einige Zeit, um seinen Spielrhythmus zu finden.
Hauptschläger Cyrill Schläger verwertete einige Bälle nicht wie gewohnt und dazu unterliefen ihm einzelne Eigenfehler mit Ausbällen. Demgegenüber spielten die Thurgauer wie aus einem Guss. Sie hatten nichts zu verlieren, spielten unbeschwert auf und praktisch alles gelang ihnen nach Wunsch.
Bis zum siebten Ball hatten sich die Hinterländer aber wieder heran gekämpft und trotz einem weiterhin guten Spiel des Gegners liessen sie im weiteren Verlauf der Partie nichts mehr anbrennen.
Einzig zum Auftakt des vierten Abschnittes harzte der Spielfluss des neuen Schweizer Feldmeisters nochmals kurz, doch sonst hatte Schwellbrunn die auf einem erfreulich hohen Niveau verlaufende Partie trotz dem ausgeglichenen Verlauf jederzeit im Griff.
Starkes Kader
Wie gewohnt bildeten der auf die letzte Wintersaison neu zugezogene Cyrill Schreiber aus Walzenhausen sowie der Teamcaptain Ueli Frischknecht das Angriffsduo. In der Mitte spielte David Berger und auf den beiden Flanken wehrten Mathias Frischknecht und Martin Berger die Bälle ab.
Als Wechselspieler standen Peter Rohner für den Angriff und Ruedi Nyffenegger für die Abwehr bereit.
An der Seitenlinie begleiteten das Betreuertrio mit Otmar Hofstetter (Trainer), Bruno Schoch (Coach) und Christoph Schüle (Physiotherapeut) die Mannschaft./Cas
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30.08.2009: Schwellbrunn ungeschlagen im Final

Ohne Punkteverlust in allen 16 Partien der Qualifikation geht der STV Schwellbrunn am kommenden Sonntag als grosser Favorit ins Endspiel um den Schweizer Meistertitel im Feldfaustball. Nach dem Hallentitel streben die Hinterländer auch den höher bewerteten Titel im Freien an.
Nachdem sich Schwellbrunn bereits vorzeitig als Finalist qualifizierte, stehen nach der letzten Spielrunde der Qualifikation nun alle Finalevent-Teilnehmer fest. Jona und Ettenhausen spielen das Halbfinale um den zweiten Finalisten. Während der Sieger auf Schwellbrunn trifft, spielt der Verlierer gegen den Sieger aus der Partie zwischen dem Titelverteidiger Faustball Widnau und Diepoldsau um die Bronzemedaille. Alle Entscheidungen fallen am kommenden Wochenende in Diepoldsau.
Erneut ungefährdet
Auch in den beiden letzten Partien der Qualifikation dominierte Schwellbrunn seine Gegner klar. Obwohl das Team um Schlagmann Cyrill Schreiber das Endspiel schon sicher erreicht hatte, zog es auch am Samstag in Widnau nochmals voll durch. Sowohl das Heimteam als auch Oberentfelden, die beide unbedingt noch punkten mussten um ins Halbfinale beziehungsweise am Finalevent überhaupt dabei zu sein, blieb eine Chance.
Dabei schien es, als ob die beiden zum Vornherein diese für sich nicht sahen und sich auf ihr direktes Duell zum Abschluss des Spieltages konzentrierten. Schwellbrunn scheint in diesem Jahr mit dem neu zugezogenen Cyrill Schreiber unbezwingbar und dominiert nach Belieben.
Titelverteidiger entmachtet
So auch in Widnau am Samstag im Eröffnungsspiel gegen den heimischen Titelverteidiger. Von Widnau wurden die Hinterländer nur in einem Satz gefordert. Als die Rheintaler fehlerlos spielten und bei Schwellbrunn die Konzentration vorübergehend etwas nachliess.
Im Folgesatz vermieden diese wieder die Eigenfehler und zogen zu einem brutal klaren 11:1 durch. Eine deutliche Machdemonstration des grossen Favoriten gegen den entmachteten Titelverteidiger. Denn Widnau verlor anschliessend auch gegen Oberentfelden und kann höchstens noch den kleinen Final erreichen.
Im anschliessenden Match gegen Oberentfelden brauchte Schwellbrunn den ersten Abschnitt um sich auf den Gegner einzustellen. Die Hintgerländer kamen aber durch die Aargauer nie in Gefahr auf einen Satzverlust. Nach dem Seitenwechsel dominierten sie klar das Spiel und schlossen die Qualifikation mit zwei hohen Satzerfolgen ungeschlagen ab. /Cas
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28.08.2009: Schwellbrunn im erstmals im Cup-Final

Mit einer konzentrierten und mannschaftlich überzeugenden Leistung siegte Schwellbrunn über Neuendorf und schaffte somit erstmals den Einzug in einen Schweizer Cup-Final. Dieser findet am 26.09.2009 in Ermatingen statt.

Schwellbrunn : Neuendorf 5:0 (11:4, 11:3, 11:4, 11:5, 11:6)
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27.08.2009: 1.Liga - Ligaerhalt geschafft

Schwellbrunn 2 schaffte mit zwei 3:1-Siegen gegen ihre direkten Abstiegskonkurenten Rebstein und Thundorf den Ligaerhalt. Für den abwesenden Rekrut Samuel Berger stellte sich Remo Sturzenegger zur Verfügung und rückte ins 1. Liga-Team nach. Sein Variantenreicher Service verhalf dann auch, dem Gegner den notwendigen Druck aufzusetzen.

Schwellbrunn 2 - Rebstein 3:1 (11:8, 9:11, 11:9, 11:9)
Rebstein - Thundorf 2:3 (10:12, 14:12, 11:7, 3:11, 9:11)
Schwellbrunn 2 - Thundorf 3:1 (11:8, 11:8, 9:11, 11:5)
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22.08.2009: SB 1 ist Qualisieger / SB 2 verliert

Mit zwei Dreisatzerfolgen stehen Schwellbrunns Faustballer als Sieger der Qualifikation fest und so bestreiten sie am Sonntag, 6. September in Diepoldsau den Final um die Schweizer Feldmeisterschaft.
Der Gegner steht noch nicht fest, denn der Zweite und der Dritte ermitteln diesen in einem Halbfinale am Samstag ebenfalls auf der Rheininsel. Jona hat sich bereits sicher für den Halbfinal qualifiziert. Die St.Galler müssen jedoch die letzte Runde abwarten um zu wissen, gegen wen sie spielen müssen. Im Moment liegt Widnau zwei Punkte vor Ettenhausen. Zur letzten Spielrunde am kommenden Samstag wird Schwellbrunn in Widnau gegen das Heimteam sowie Oberentfelden antreten.
Gut aber leicht verkrampft
Am Samstag nützte Schwellbrunn die letzte Heimrunde zu zwei weiteren klaren Erfolgen. Sowohl das deutlich erstarkte Rickenbach-Wilen (RiWi) als auch der Finalrundenteilnehmer Ettenhausen vermochten den Hinterländern Paroli zu bieten.
Das von Bruno Schoch gecoachte Team startete stark in beide Partien, liess nach dem ersten Seitenwechsel jeweils aber nach und verkrampfte sich dann leicht in den dritten Abschnitten. So musste Schwellbrunn gegen beide Gegner in einem Durchgang in die Verlängerung, gab aber keinen Satz ab.
Starker Service
Wie gewohnt in diesem Sommer führte Cyrill Schreiber mit einer starken Schlagleistung souverän die Mannschaft. Vor allem zeigte er im Service eine dominante Leistung und verwertete unglaublich viele Angaben direkt zu Punkten. Der Nationalspieler spielte zwei Superpartien, wobei auch das Spiel der beiden Gastmannschaften sehenswerten Faustball bot. Die Spielrunde in Schwellbrunn dürfte eine der besten Sommer gewesen sein.
Gelungenes Comeback
In der Abwehr stand Schwellbrunn am Samstag auf allen Positionen nicht immer perfekt und zeichnete für die meisten Minuspunkte verantwortlich. Einzig Mathias Frischknecht erreichte seine Normalform. Und dies bei seinem ersten Antreten nach mehr als zwei Monaten Zwangspause wegen seinen Knieproblemen.
Trotz dieser leichten Abstriche gilt Schwellbrunn nach wie vor als grosser Favorit auf den Meistertitel. Die Hinterländer könnten nach dem ersten Titel in der Halle auch jenen des höher eingestuften Feldmeisters erstmals erringen. /Cas

2 weitere Niederlagen für Schwellbrunn II
Für die zweite Mannschaft reichte es gegen Tabellenleader Affeltrangen und gegen Ettenhausen trotz zweier Satzerfolge erneut nicht zu einem Sieg. Das junge Team liegt derzeit knapp über dem Strich auf Rang 7.
Am kommenden Mittwoch kommt es zu den direkten Duellen der drei Tabellenletzten, Schwellbrunn, Rebstein und Thundorf.

STV Affeltrangen 2 - STV Schwellbrunn 2 3:1 11:9, 11:13, 11:6, 11:6
STV Schwellbrunn 2 - FBV Ettenhausen 2 1:3 6:11, 7:11, 14:12, 7:11
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22.08.2009: SB 3+4 schaffen Ligaerhalt

Mit einem Sieg und zwei Niederlagen an der Schlussrunde und dem somit erreichten 4. Rang, gelang Schwellbrunn 3 der Ligaerhalt. Schwellbrunn 4 hingegen kassierte drei Niederlagen. Trotzdem belegte die junge Mannschaft in der Endabrechnung den 6. Rang und schaffte somit ebenfalls den Ligaerhalt.

Resultate/Tabelle
3.Liga
FB Schwellbrunn 3 : SVD Diepoldsau 4 2:1
FB Schwellbrunn 3 : SVD Diepoldsau 3 0:2
FB Schwellbrunn 3 : TSV Hinterforst 1 1:2

1. SVD Diepoldsau 3 12 24 24 : 1
2. TV Herisau 12 14 15 : 13
3. TSV Waldkirch 2 12 14 15 : 15
4. FB Schwellbrunn 3 12 10 13 : 17
5. TSV Hinterforst 2 12 8 12 : 17 3
6. SVD Diepoldsau 4 12 8 11 : 17
7. TSV Hinterforst 1 12 6 9 : 19

4.Liga
FB Schwellbrunn 4 : STV Wolfhalden 0:2
FB Schwellbrunn 4 : STV Zizers 1:2
FB Schwellbrunn 4 : Faustball Widnau 4 1:2

1. STV Wolfhalden 12 24 24 : 2
2. STV Zizers 12 18 19 : 9
3. FB Montlingen 2 12 12 15 : 17
4. FBT Flums 12 8 10 : 17 6 : 5 : 5
5. Faustball Widnau 4 12 8 11 : 20
6. FB Schwellbrunn 4 12 8 13 : 19
7. STV Schwarzenbach 2 12 6 11 : 19
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03.08.2009: Erfolg für Schwellbrunn in Jona

Am diesjährigen Obersee-Masters in Jona gelang Schwellbrunn mit dem 3. Rang ein überraschender Erfolg.

Schwellbrunn trat zur Vorrunde mit David- und Martin Berger, Ruedi Nyffenegger, Ueli Frischknecht und Peter Rohner an. Cyrill Schreiber wurde hinsichtlich des Grenzlandturniers in Widnau geschont und amtete als Betreuer. Mathias Frischknecht musste die Spiele ebenfalls von den Rängen mitverfolgen. Er kuriert derzeit seine Knieprobleme aus.
Mit Siegen über Sogipa, RiWi, Ettenhausen und Deitingen und Niederlagen gegen Offenburg, Jona und Bozen qualifizierte sich Schwellbrunn mit dem 3. Zwischenrang für die Finalrunde der besten 8 Teams. Die heissen Temperaturen und die insgesamt 7 Partien à je 20 Minuten forderten ihren Tribut. Martin Berger kämpfte mit vermehrt schmerzendem Knie und Ueli Frischknecht konnte aufgrund einer Wadenverhärtung die Finalrunde vom Sonntag nicht absolvieren. Für ihn wurde der Joner, Fabian Zahner, auf der Position vorne rechts als "Ausputzer" ausgeliehen. Zudem wurde der junge Lukas Berger spontan als Ersatzspieler eingekleidet.
Mit den Altmeistern des TSV Hagen (mehrfacher Deutscher Meister, Europa- und Welpokalsieger) ging es bereits zu Beginn der Halbfinalqualifikation hart zur Sache. Der ehemals weltbeste Angreifer Dirk Schachtsiek zeigte einmal mehr, dass er nach wie vor zu den Top-Angreifern im Feld gehört. Mit starkem Gegendruck konnte sich Schwellbrunn gut im Spiel halten. Zur Pause stand es 10:15 für Hagen. In der Folge konnte sich Schwellbrunns Defensive gut auf den gegnerischen Service einstellen, Ball um Ball aufholen und ausgleichen. Hagen haderte vermehrt mit Eigenfehlern und Schwellbrunn nutze dies, die Führung bis zum Schluss auszubauen. Im zweiten Spiel traf Schwellbrunn auf Offenburg (Top-Team deutsche Bundesliga). Mit druckvollem Service markierten die Deutschen deutlich, die Partie unbedingt gewinnen zu wollen. Doch Schwellbrunn vermoche mit cleverem Service dagegen zu halten und bis zur Halbzeit die Führung zu übernehmen. Nach einigen Servicefehlern des deutschen Angreifers konnte der Vorsprung gar auf 5 Bälle ausgebaut werden. Doch auch Schwellbrunn produzierte im Service Eigenfehler und Offenburgs Defensive stellte sich vermehrt auf die Angriffe ein. Kurz vor Ende der Partie stand es 24:24, als der Zeitnehmer die letzen 5 Sekunden herunterzählte und Konprecht den Ball mit vollem Risiko weit hinter die Grundlinie setzte. Somit stand der Einzug ins Halbfinale bereits fest. In der dritten Zwischenrundenpartie wartete Diepoldsau auf, die sich mit einem Untenschieden ebenfalls für das Halbfinale qualifizieren konnten. Rasch lag Schwellbrunn im Hintertreffen. Das Team konnte keinen fehlerfreien Spielfluss erzeugen und die vermehrt eintretende Fehler im Angriff liessen es nicht zu, die Partie zu wenden. Im Halbfinale wartete Widnau, welches sich mit dem Hauptangreifer des aktuellen World-Games-Sieger aus Brasilien, Jean Andrioli verstärkt hatte. Bis zum Stand von 7:7 konnte Schwellbrunn dem Druck Widnaus stand halten. Deren enorme Abwehrstärke und Durchschlagskraft setzte sich jedoch immer mehr durch und Widnau gewann den ersten Satz mit 11:7. Im zweiten Abschnitt liessen die Rheintaler den Appenzellern weiterhin keine Chance und gewannen den Satz mit 11:3. Die zweite Halbfinal-Partie gewann Concordia Brasil gegen Diepoldsau mit 2:0. Im kleinen Final-Spiel traf Schwellbrunn erneut auf Diepoldsau. Für den angeschlagenen Martin Berger wurde erstmals dessen 15-jähriger Bruder Lukas eingesetzt. Die Partie war über die ganze Distanz recht ausgeglichen. Gute Abwehr- und Aufbauaktionen und Servicepunkte wechselten sich ab. Zur Halbzeit führten die Rheintaler mit 2 Bällen. Die zweite Hälfte gestaltete sich mehrheitlich ähnlich. Doch durch Eigenfehler konnte Schwellbrunn die Führung bald übernehmen und siegte mit 24:22. Das Final-Spiel gewann Widnau gegen Concordia Brasil deutlich mit 3:0.

Die Halbfinal-Partien und der Final werden am Mittwoch, 05. August, 20:00 Uhr, auf dem Kanal des Schweizer Sportfernsehens ausgestrahlt.
Die Partien können auch danach auf Internettv.ch angesehen werden.
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20.07.2009: Silber für Schreiber und Berger !!!

Die Schweizer Faustball-Nationalmannschaft gewinnt an den World Games in Kaohsiung (Taiwan) die Silbermedaille. Im Endspiel gegen den zweifachen Weltmeister Brasilien unterlagen sie deutlich knapper als das dies das Resultat von 1:4 (12:10, 14:12, 4:11, 11:6, 12:10) vermuten lässt. Im zweiten Satz vergaben die Eidgenossen zwei Satzbälle zum Satzausgleich. Mit diesem zweiten Gesamtrang erreichte die Schweizer Faustball-Nationalmannschaft seit der WM-Silbermedaille 1995 in Namibia zum ersten Mal wieder eine Medaille an Welttitelkämpfen. Für Brasilien war dies die erste Goldmedaille im Faustball an World Games. Die Bronzemedaille geht an Titelverteidiger und amtierenden Weltmeister Österreich nach einem 4:1-Sieg über Deutschland.
Das Endspiel gegen den zweifachen Weltmeister Brasilien begann aus Schweizer Sicht unglücklich. Nach einem Fehlstart wurde Trainer Marcel Cathomas gezwungen, sein Timeout beim Spielstand von 5:9 zu nehmen. Doch seine Worte schienen bei den Spielern angekommen zu sein. Sie wehrten drei Satzbälle ab und konnten ausgleichen. Erst in der Satzverlängerung gewann der grosse Favorit Brasilien mit 12:10 den ersten Spielabschnitt. Cathomas reagierte und brachte wie schon im Halbfinalspiel gegen Deutschland Stefan Ziegler für Marco Baumann in der Abwehr. Zudem rochierten die beiden hinteren Eckpfeiler Eicher und Ziegler. Der zweite Satz verlief ausgeglichen und keine Mannschaft vermochte sich vom Gegner zu distanzieren. Die Schweizer hatten das Glück nicht auf ihrer Seite, als sie mit 10:9 und 11:10 zwei Satzbälle vergaben. Die Südamerikaner ihrerseits verwerteten mit ihrem zweiten Satzball zum 14:12 und 2:0-Satzführung. Im dritten Abschnitt war bei den Schweizern der Wurm drin. Die Eidgenossen machten zu viele Fehler, so dass Brasilien ein leichtes Spiel hatte, das 3:0 zu erzielen. Doch die Brasilianer selbst brachten dank zwei Eigenfehler im Anspiel die Schweizer wieder ins Spiel zurück. Die Schweizer brachten eine 7:1-Führung durch und gewannen ihren ersten Satz mit 11:6. Der fünfte und letzte Satz wurde erneut erst in der Satzverlängerung mit 12:10 zu Gunsten Brasiliens gewertet. Mit dem 4:1-Erfolg im insgesamt vierten Finalspiel gewinnt Brasilien zum ersten Mal an World Games die Goldmedaille im Faustball.

Stolz auf Silbermedaille

Die Schweizer Faustballer gewinnen damit nach 1993 (World Games in Den Haag (Ho)) zum zweiten Mal die Silbermedaille an den World Games. Der diesjährige zweiten Rang ist die insgesamt dritte Silbermedaille an Welttitelkämpfen, aber vielleicht der grösste Erfolg für den Schweizer Faustballsport. Denn im Gegensatz zu den früheren Erfolgen, welche durch ganze Vereinsmannschaften erzielt wurden, verteilt sich das diesjährige Erfolgskader von acht Spielern auf nicht weniger als sechs Vereine. "Dieser Erfolg ist der Verdienst der langjährigen Aufbauarbeit von Trainer Marcel Cathomas", sagt der Verantwortliche aller Nationalmannschaften, Josef Andolfatto nach dem Spiel. "Er führte auch das Teambildungs-Weekend ein, welches meiner Ansicht nach ein wichtiger Grundstein dieses Erfolges ist." Der Trainer selbst war trotz knapper Niederlage alles andere als traurig. "Nur wenige Bälle haben über Sieg und Niederlage entschieden. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft und deren gezeigte Leistung. Ein grosses Kompliment an alle, welche für diesen grossen Erfolg mitverantwortlich sind. Die Jungs haben ihr Maximum gezeigt und spielten am oberen Limit auf allerhöchstem Weltklasse-Niveau."

Verband gefordert

Nun gilt es, den erzielten Erfolg im fernen Asien auch in der Schweiz auszunützen. Dies sieht auch der Zentralpräsident von Swiss Faustball, Franco Giori. "Mit diesem Erfolg gewinnt der Schweizer Faustballsport weltweit, aber auch innerhalb der World Games deutlich an Akzeptanz. Dies ist auch der Erfolg der jahrelangen Aufbauarbeit von Swiss Faustball trotz bescheidenen finanziellen Mitteln. Im nächsten Jahr steht die Männer-EM in Ermatingen bevor. Nun sind wir von Swiss Faustball gefordert, zusätzliche Massnahmen in die Wege zu leiten. Welche dies konkret sein werden, müssen wir im Zentralvorstand in den nächsten Wochen besprechen und lancieren." Man darf gespannt sein auf diese Massnahmen, aber auch auf die bevorstehenden internationalen Grossanlässen in der Schweiz. Mitte August findet die Frauen- und Junioren-EM in Zofingen statt und nächstes Jahr die Europameisterschaften der Männer in Ermatingen. Und dies erst noch mit der Schweizer Mannschaft in der Favoritenrolle...

Stimmen kurz nach dem Finalspiel:

Marcel Cathomas (Nationaltrainer / Jona):
"Nur wenige Bälle haben über Sieg und Niederlage entschieden. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft und deren gezeigte Leistung. Ein grosses Kompliment an alle, welche für diesen grossen Erfolg mitverantwortlich sind. Die Jungs haben ihr Maximum gezeigt und spielten am oberen Limit auf allerhöchstem Weltklasse-Niveau."

Manuel Sieber (Captain / Widnau):
"Bei einigen Bällen benötigten wir zu viele Anläufe, um den Punkt zu machen. Ich denke, wenn wir diese Punkte schneller gemacht hätten, wäre der Druck auf die gut positionierten Brasilianer höher gewesen und wir hätten bei ihnen noch mehr Eigenfehler provozieren können. Doch ich bin auch Stolz als Captain dieses tollen Teams zu sein."

Cyrill Schreiber (Schwellbrunn):
"Für die Goldmedaille müssen wir während des gesamten Spiels das Maximum auf allen Positionen geben. Die wenigen Fehler, welche wir machten, nutzte der Gegner eiskalt aus. Zudem geht ein solches Turnier an die Substanz. Brasilien war gestern spielfrei. Vielleicht war dies der kleine, aber feine Unterschied, welcher über Gold und Silber entschieden hatte."

Cyril Jäger (Jona):
"Es war nicht leicht, von draussen mit zu verfolgen, das Team anzufeuern und gleichzeitig immer bereit auf eine Einwechslung zu sein. Es war jedoch eine sensationelle Teamleistung. Und mit ein wenig mehr Glück könnten wir auch als Sieger dastehen, wo jetzt die Brasilianer sind."

Lukas Lässer (Diepoldsau):
"Ich persönlich bin stolz, dass ich bei diesem grossartigen Endspiel als Spieler dabei sein durfte. Einzig mit meiner Defensivarbeit bin ich nicht ganz zufrieden. Aber ich bin noch jung und nun um eine grosse Erfahrung reicher. Ich freue mich jetzt schon auf die Heim-EM im nächsten Jahr."

Marco Baumann (Jona):
"Es war einfach ein geniales Erlebnis, diesen wirklich hochstehenden Final mitzuerleben. Wir versuchten alles, doch es hatte nicht sollen sein. Jetzt freue ich mich jedoch bereits auf die EM in Ermatingen und hoffe, dass ich wieder als Stammspieler der Schweizer Nationalmannschaft dabei sein darf."

Marcel Eicher (Rickenbach-Wilen):
"Das war mein 70. Länderspiel und noch nie sind wir so gut in einen internationales Grossturnier gestartet wie an diesen World Games. Die Krönung dafür war dieses grossartige Finale, bei welchem deutlich weniger gefehlt hat, als das nackte Resultat von 1:4 vermuten lässt. Dies war vielleicht der grösste Erfolg in meiner Karriere."

Stefan Ziegler (Waldkirch):
"So kurz nach dem Spiel bin ich sehr enttäuscht, dass es wir nicht gewonnen haben. Vielleicht muss ich zuerst eine Nacht darüber schlafen, bevor ich realisiere, dass wir Silber gewonnen und nicht Gold verloren hatten."

David Berger (Schwellbrunn):
"Als Ersatzspieler habe ich pausenlos die Jungs angefeuert und aufs Neue motiviert." (mehr konnte er nicht mehr sagen. Seine fehlende Stimme unterstreicht jedoch diese Aussage!)"

Final. Brasilien - Schweiz 4:1 (10:12, 12:14, 4:11, 11:6, 10:12).
Spiel um Rang 3. Deutschland - Österreich 1:4 (8:11, 11:3, 6:11, 7:11, 8:11).
Spiel um Rang 5. Chile - Taiwan 3:0 (11:7, 11:8, 11:6).
Rangliste:
1. Brasilien.
2. Schweiz.
3. Österreich.
4. Deutschland.
5. Chile.
6. Taiwan.
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13.07.2009: Silber für Kenneth Schoch

Im Norddeutschen Schönberg gewann der junge Schwellbrunner Kenneth Schoch an den Jugend-Europameisterschaften der U18 die Silbermedaille. Mit Richard Meyerhans vom STV Walzenhausen war ein weiterer Appenzeller als Delegationsleiter mit dabei.
Der erst 15-jährige Schoch kam als Teamjüngster im Vorrunden spiel gegen Italien und während einem Satz im Finale zum Einsatz und sammelte erste Erfahrungen an einem grossen Titelkampf.
Ausgeglichen hart, wie schon an den Weltmeisterschaften im Januar in Namibia, verliefen die europäischen Titelkämpfe bei den Jugendlichen. Die Schweizer vergaben damals bekanntlich einen Matchball und unterlagen im Entscheidungssatz den Deutschen äusserst knapp. Insgesamt hatten die jungen Schweizer diesmal aber etwas mehr Mühe.
Doch sie kämpften sich erneut ins Endspiel, wo sie diesmal von den Deutschen Alterskollegen aber relativ klar in vier Sätzen bezwungen wurden. /Cas

Rangliste U18-EM in Schönberg/D:
1. Deutschland, 2. Schweiz, 3. Österreich, 4. Italien
Endspiel: Deutschland – Schweizer 3:1 (11:2, 8:11, 11: 4, 11:5)

Faustball Schwellbrunn gratuliert Kenneth zur tollen Silbermedaille und zu seinen ersten beiden Länderspieleinsätzen.
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12.07.2009: Schwellbrunner in Taiwan

Vergangenen Freitag reisten die beiden Schwellbrunner Dave und Fausto mit der Nationalmannschaft an die World-Games nach Taiwan. Auf ein Aufgebot verzichten musste Mäth wegen seiner andauernden Kniebeschwerden. Er hätte für den erkrankten Dominik Gugerli ins Team nachrücken können. Statt dessen wurde der Waldkircher Stefan Ziegler nachselektioniert.

Der Medienverantwortliche von Swiss Faustball berichtet in seinem Reisetagebuch vom Abenteuer Taiwan.
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CH-Cup - Einzug in den 1/4-Final

In Oberbüren traf Schwellbrunn auswärts bei seinem Trainingspartner zum 1/8-Finalspiel des Schweizer-Cups an und siegte mit 5:1.

Obwohl die Fürstenländer jeden Satz mit 3:0 in Angriff nehmen konnten, glich Schwellbrunn ersten Satz rasch aus. Zu unkonzentriert in der Abwehr und mit einigen Eigenfehlern im Angriff, konnte man sich nicht mehr absetzen und verlor den Startsatz prompt mit 14:15 in der Verlängerung. Im zweiten Satz wurde Ruedi Nyffenegger für den jungen Kenneth Schoch ausgewechselt. Dieser übernahm sogleich die Verantwortung auf der Mittelposition für David Berger, welcher auf der Position von Nyffenegger hinten links eingesetzt wurde. Die Umstellung brachte viel Ruhe ins Spiel, so dass ein gepflegter Spielaufbau aufgezogen werden konnte. Oberbüren wehrte sich nach Kräften mit einigen guten Aktionen. Es war jedoch stets Schwellbrunn, die das Spieldiktat mit Schreibers sehr hart geschlagenen Bällen aufsetzten und Satz für Satz für sich entschieden. Im 3. Abschnitt wurde für Ueli Frischknecht Peter Rohner ausgewechselt. Oberbüren versuchte vermehrt, Schreiber aus dem Spiel zu nehmen. Doch auch mit dem Zweitschlag konnten einige Punkte verzeichnet werden und Eigenfehler der St. Galler liessen es nie zu, dass diese Taktik aufgehen würde. Die kompakt stehende Defensive liess Oberbürens Frick teilweise verzweifeln. Im schlussendlich letzten Satz wurde nochmals Frischknecht für Rohner und Nyffenegger für David Berger eingewechsel. Ueli Frischknecht übernahm dabei die Aufgabe des Rückschlags, doch allzu viel bekam er nicht zu tun. Zu Fehleranfällig war Oberbüren und die Müdigkeit beim gegenerischen Angreifer war nicht zu übersehen. Schwellbrunn siegte verdientermassen mit 5:1.

Als Highlight des Abends darf der Einsatz und die überzeugende Leistung des erst 15-jährigen Kenneth Schoch aus Schwellbrunns 2. Mannschaft bezeichnet werden. Er spielte in allen fünf gewonnen Säten auf der Mittelposition durch und bestach mit vielen direkt parrierten Abwehren wie auch mit ruhig aufgesetzen Pässen. Hinsichtlich der U18-EM in Schönberg eine gute Hauptprobe.

Mathias Frischknecht verzichtet aufgrund anhaltender Kniebeschwerden auf einen Einsatz.
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NLA - ungeschlagen in die Sommerpause

Mit zwei überzeugenden Siegen steht Schwellbrunn vor dem Sieg in der Qualifikation der Faustballer in der Nationalliga A. Mit einem Erfolg im Duell mit dem direkten Verfolger Jona halten sie diesen nun schon vier Punkte auf Distanz.

In Neuendorf hatte Schwellbrunn zuerst gegen Jona anzutreten, das in der Vorrunde mit einem Dreisatzsieg sicher und klar bezwungen wurde. Die St.Galler agierten äusserst geschickt und erwischten den weiterhin ungeschlagenen Tabellenführer immer wieder mit halb langen und kurzen Bällen.
Schwellbrunn musste den ersten Satz abgeben und nach dem Seitenwechsel führte Jona erneut mit 10:8 und stand vor dem zweiten Satzgewinn. Doch die Hinterländer blieben trotz der brenzligen Situation ruhig. Mit vier Bällen in Serie schafften sie die Wende und in den beiden folgenden Sätzen hatten sie Jona jederzeit sicher im Griff.
Schreibers Wetter
Bis zum Beginn der zweiten Partie gegen den Gastgeber Neuendorf hatte der Regen voll eingesetzt. Im Angriff versuchte sich nach der verletzungsbedingten Pause erstmals wieder Peter Rohner.
Die Umstellung bekam Schwellbrunn anfangs nicht gut. Vor allem aus der Abwehr kam zu wenig. Mit dem Regen kam aber immer besser die enorme Schlagkraft von Cyrill Schreiber zum Tragen.
Der Schweizer Topspieler nützte „sein Wetter“ zum zweiten Sieg. Mit ihm steigerte sich auch die Abwehr und so dominierte Schwellbrunn in der Folge deutlich. Der zweite Tagessieg in vier Sätzen war Tatsache.
Kaum Pause
Nach diesem Spieltag ruht der Meisterschaftsbetrieb bis Ende August. In der Zwischenzeit finden internationale Wettkämpfe, zu denen sich Schwellbrunn mit dem fünften Schlussrang vor einem Jahr nicht zu qualifizieren vermochte, sowie Turniere statt.
Zuerst folgt aber am Montag das Cupspiel beim starken Erstligisten TSV Oberbüren. Schwellbrunn tritt beim Trainingspartner um 19.30 Uhr zum Achtelfinalspiel an und muss als Oberklassiger jeden Satz mit drei Bällen Rückstand beginnen. Bei den Hinterländern dürfte die Nachwuchshoffnung Kenneth Schoch seinen Einstand im Fanionteam geben.
Danach setzt Schwellbrunn das Training in vollem Umfang eine weitere Woche fort. Denn Cyrill Schreiber und David Berger reisen danach mit der Nationalmannschaft nach Taiwan zu den World Games und der junge Schoch an die U18-Europameisterschafen in Deutschland.
Die übrigen Spieler reduzieren daraufhin für zwei Wochen den grossen Trainingsaufwand. Doch schon ab dem 20. Juli wird das happige Herbstprogramm mit intensiven Trainings in Angriff genommen. /Cas
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Kenneth Schoch im U18-EM-Kader

Nach Martin und David Berger schaffte es letzten Sonntag mit Kenneth Schoch bereits der dritte Schwellbrunner in den EM-Kader einer U18-Nationalmannschaft. Höhepunkt der diesjährigen U18-Saison bildet die Jugend-Europameisterschaft vom 11./12. Juli 2009 im deutschen Schönberg. Nach den Titelkämpfen trainieren sämtliche Nationen gemeinsam im einwöchigen Trainingscamp. Für Lukas Berger war nach der letzten Selektionshürde schluss. Für ihn bietet sich zusammen mit Kenneth im nächsten Jahr eine neue Chance, sich für den WM-Kader 2010 zu qualifizieren.

U18-Junioren EM-Kader:
Pascal Böni (Oberentfelden)
Romano Colombi (Jona)
Lukas Helfer (Oberentfelden)
Silvan Jung (Rickenbach-Wilen)
Kevin Kohler (Widnau)
Christian Lässer (Diepoldsau)
Dominik Ruf (Vordemwald)
Raphael Schlattinger (Diepoldsau)
Kenneth Schoch (Schwellbrunn)
Nicolas Welter (Neuendorf)

zur EM-Seite...
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NLA - Schwellbrunn nicht zu schlagen

Bei milden 20 Grad lief Schwellbrunn auf dem tiefen Terrain in Deitingen auf. Der Gastgeber startete mit einigen Servicefehlern in die Partie, was Schwellbrunn zu einem lockeren Starterfolg verhalf. Schwellbrunn spielte konzentriert weiter. Die Defensive stand mit Ruedi Nyffenegger und Martin und David Berger sehr kompakt. Ein Durchdringen mit langen Bällen war daher beinahe unmöglich. Trotz windig, schwierigen Verhältnissen konnte die Offensive um Cyrill Schreiber und Ueli Frischknecht gut lanciert werden. Mit druckvollem und vor allem fehlerfreiem Spiel konnte so Punkt um Punkt erzielt werden. Entsprechend den Terrainverhältnissen musste Schwellbrunn einige halblange Bälle des Gegners in kauf nehmen und gut geben. Die Appenzeller liefen jedoch nie Gefahr die Partie zu verlieren und siegten mit 3:0.

Gegen Diepoldsau lag Schwellbrunn rasch in Führung, bevor Schreiber drei Fehler im Service und zwei aus dem Abschluss unterliefen, was eine zwischenzeitliche 4:5-Führung für die Rheintaler zur Folge hatte. Schwellbrunn fing sich auf und trug in einer mannschaftlich geschlossen Leistung seinen Schlagmann Schreiber zum Sieg im Startsatz. Diepoldsaus Angriff unterlief immer wieder Fehler und die Abwehr hatte auf der Mittelposition keine Chance, Schwellbrunns Schläge in den Griff zu bekommen. Die Appenzeller zogen ihr konstantes und sehr Variantenreiches Spiel durch und siegten auch im zweiten Spiel mit 3:0.

Nicht im Einsatz standen Mathias Frischknecht (Kniebeschwerden) und Peter Rohner (Zerrung). Gecoacht wurde das Team von Otmar Hofstetter und Bruno Schoch.

Deitingen - Schwellbrunn 0:3 (6:11, 8:11, 3:11)
Diepoldsau - Schwellbrunn 0:3 (7:11, 5:11, 7:11)
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1.Liga - 2 Punkte für den Ligaerhalt

In der 5. Runde der 1.Liga setzte es gegen Oberbüren eine klare 3:0 Niederlage ab. Gegen Montlingen hingegen reüssierte die 2. Mannschaft mit einem hart umkämpften 5-Satz-Spiel und liegt derzeit auf dem 6. Tabellenrang.

TSV Oberbüren 1 - STV Schwellbrunn 2 3:0 11:8, 11:7, 11:4
FB Montlingen 1 - STV Schwellbrunn 2 2:3 12:14, 15:14, 11:8, 9:11, 5:11
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NLA - Schwellbrunn ist Halbzeitmeister

Mit zwei klaren Heimsiegen gegen Faustball Widnau sowie Oberentfelden sicherten sich Schwellbrunns Faustballer den inoffiziellen Titel eines Halbzeitmeisters.
Im ersten Spiel kam es zum Duell zwischen dem Rheintaler Titelverteidiger und dem Heimteam, das als grosser Favorit auf den Feldmeistertitel 2009 gilt. Die Widnauer hatten dabei ohne gelernten Offensivspieler gegen Schwellbrunn mit ihrem langjährigen Angreifer Cyrill Schreiber nur eine geringe Chance.
Hohe Motivation
Eine spezielle Einstellung auf dieses Spitzenspiel mussten die beiden Trainer ihren Spielern nicht vermitteln. Von Beginn weg waren alle voll dabei. Widnau wurde unterstützt von einer unerwartet grossen Fangemeinde, bekam aber rasch die Überlegenheit Schwellbrunns zu spüren.
Das Heimteam hatte mit Widnaus Schlägen kaum Probleme. Daher klappte auch sein Aufbau vorzüglich und immer wieder hatte Schreiber die Bälle perfekt auf dem Seil. Wurden die Bälle auf ihn gerichtet und er so aus dem Spiel genommen, doppelte Ueli Frischknecht in souveräner Art nach.
Verkehrte Faustballwelt
Widnaus Trainer Bork versuchte alles und im dritten Satz schaffte sein Team einen Teilerfolg. Dabei stand fürs „Faustballerauge“ die Welt Kopf. Denn Widnaus Angriff bildeten mit Dominik Gugerli und Manuel Sieber zwei Spieler, die seit Jahren zum Abwehrstamm des Nationalteams gehören.
Doch vorübergehend zahlte sich die ungewohnte Teamzusammenstellung aus. Widnau führte im dritten Satz mit 10:7 verpasste aber in der Folge die Verwertung von insgesamt fünf Satzbällen.
Schwellbrunn seinerseits vergab ebenfalls deren zwei und so musste beim Stande von 14:14 der letzte Ball die Entscheidung bringen. Widnau verwertete diesen und erzielte damit einen Teilerfolg.
Klare Siege
Die Rheintaler führten zu Beginn auch im vierten Satz mit 5:2, doch danach wendete Schwellbrunn das Spielgeschehen wieder zu seinen Gunsten und gewann die Partie klar.
Auch im zweiten Spiel gaben die Hinterländer einen Satz ab, standen aber gegen Oberentfelden nie in Gefahr und siegten ebenfalls mit 3:1.
Jetzt folgen für Schwellbrunn vor der Sommerpause mit den grossen internationalen Turnieren zwei Auswärtsrunden. Am kommenden Samstag sind ist das Team von Trainer Otmar Hofstetter zusammen mit Diepoldsau in Deitingen zu Gast und eine Woche später mit dem direkten Verfolger Jona in Neuendorf. /Cas

Schwellbrunn – Widnau 3:1 (11:5, 11:6, 14:15, 11:6)
Schwellbrunn – Oberentfelden 3:1 (11:7, 8:11, 11:4, 11:9)

1. Schwellbrunn 16
2. Jona 14
3. Faustball Widnau 12
4. Ettenhausen 10
5. Diepoldsau 8
6. Oberentfelden 6
7. Neuendorf 4
8. Deitingen 2
9. Rickenbach-Wilen 0
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1.Liga - trotz Sieg abstiegsgefährdet

Nach Abschluss der Vorrunde der 1.-Liga-Faustballmeisterschaft belegt Schwellbrunn 2 punktgleich mit Rebstein (4 Punkte) den zweiten Abstiegsplatz. Schon in der mit 3:1 gewonnenen Partie gegen Salenstein vergab Schwellbrunn 2 in der Heimrunde vom Samstag im zweiten Satz beim Stand von 10:8 zwei wichtige Bälle und verlor in der Folge jenen Abschnitt. Ebenfalls zwei Satzbälle vergab das Heimteam im ersten Satz gegen Ermatingen 2. Der Teilerfolg hätte zu einem weiteren Sieg gereicht, denn die beiden folgenden Sätze gingen an Schwellbrunn. Es waren aber letztlich die Thurgauer, die mit zwei weiteren Satzgewinnen die Wende schafften. An der Tabellenspitze steht nach der Vorrunde das ungeschlagene Affeltrangen 2 vor Ettenhausen 2. (cas)

Schwellbrunn 2 - Salenstein 3:1 (11:7, 10:12, 11:6, 12:10)
Salenstein - Ermatingen 2 0:3 (5:11, 2:11, 7:11)
Schwellbrunn 2 - Ermatingen 2 2:3 (11:13, 11:9, 11:6, 8:11, 3:11)
1. STV Affeltrangen 2 8 Spiele 16 Punkte 24:7 Sätze
2. FBV Ettenhausen 2 8 12 20:8
3.* TSV Oberbüren 8 10 18:11
4.* STV Ermatingen 2 8 10 16:15
5. MTV Salenstein 8 8 14:16
6. FB Montlingen 8 6 13:18
7.* TV Rebstein 8 4 8:21
8.* STV Schwellbrunn 2 8 4 16:21
9. STV Thundorf 8 2 10:22
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3./4. Liga - im hinteren Mittelfeld

Mit zwei Siegen und einer Niederlage, resp. mit einen Sieg und zwei Niederlagen finden sich die 3. Mannschaft in der 3. Liga und die 4. Mannschaft in der 4. Liga in der hinteren Mittelfeldtabelle wieder. Die letzte und entscheidende Runde findet am 22. August in Diepoldsau statt.

Resutate/Tabellen...
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1.Liga - 2 Mal Führung verspielt

In Oberbüren trat die zweite Mannschaft gegen das Heimteam und gegen den Aufsteiger Montlingen an. Zu Beginn beider Spiele erfreute sich das junge Team je an einer 2:0-Führung. Diese guten Aussgangslagen zu weiteren Punkten konnte jedoch nicht genutzt werden. Nach vergebenen Matchbällen gingen beide Spiele mit 2:3 verloren.

TSV Oberbüren 1 - STV Schwellbrunn 2 3:2 10:12, 5:11, 11:7, 11;9, 11:6
STV Schwellbrunn 2 - FB Montlingen 1 2:3 11;7, 11:4, 7:11, 10:12, 8:11
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NLA - erneut ohne Satzverlust

Schwellbrunn fuhr gegen RiWi einen ungefährdeten 3:0-Sieg ein. Die gegnerische Abwehr bekam die ersten und zweiten Bälle zu wenig unter Kontrolle und sie patzerten oftmals mit Eigenfehlern im Angriff.
Elgg-Ettenhausen hingegen setzte sich kämpferisch zur Wehr. Zwar schien der 1. Satz beim 7:2 für Schwellbrunn gelaufen, doch Unsicherheiten im Service beim Leader und eine standfeste Abwehr des Gegners liessen die Faustballgemeinschaft nochmals aufkommen. Schlussendlich ging der Startabschnitt mit 11:8 an Schwellbrunn. Der folgende Satz gestaltete sich von Beginn weg ausgeglichen. Schwellbrunns Abwehr hatte anfänglich einige Abstimmungsschwierigkeiten und eine kleine Baisse im Aufbau, worauf man mit 4:6 ins Hintertreffen geriet. Die Unsicherheit konnte durch einen Wechsel von Ruedi auf Mäth aufgehoben und Punkt für Punkt aufgeholt werden. Nach dem erneuten Satzgewinn mit dem Resultat von 11:9 gelang es Elgg-Ettenhausen im dritten Satz nur bis zum 3:3 Schritt zu halten. Während Schwellbrunn konstanter wurde, baute der Gegner massiv ab und beendete die Partie mit einer Serie von 3 Servicefehlern in Folge zum 11:4.

RiWi : Schwellbrunn 0:3 (4:11 / 3:11 / 4:11)
Schwellbrunn : Elgg-Ettenhausen 3:0 (11:8 / 11:9 / 11:4)
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Zwei Schwellbrunner im U18-Kader

Mit Kenneth Schoch und Lukas Berger schafften zwei Schwellbrunner Nachwuchsspieler den Sprung in den 16-Spieler umfassende Kader der U18-Nationalmannschaft. Über Pfingsten trainieren die Jugendlichen zusammen mit der U21-Nati in Magglingen. Als Abschluss des Camps werden die 10 Spieler selektioniert, welche am 11./12. Juli 2009 im deutschen Schönberg die Europameisterschaft bestreiten werden.
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Ranglisten der Nachwuchsmeisterschaft

U10:
1. Rebstein
2. Diepoldsau 2
3. Widnau 1
4. Schwellbrunn
5. Schwarzach

U14:
1. Walzenhausen 2
2. Schwellbrunn
3 .Trogen
4. Walzenhausen 1
5. Rebstein
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Zwei weitere Siege

Mit zwei weiteren Siegen bleibt Schwellbrunn weiterhin ungeschlagen an der Tabellenspitze, doch das Team um Topschläger Cyrill Schreiber wurde erstmals in der noch jungen Saison in einem Satz bezwungen.
Dabei stand der Vorderländer in diesem verlorenen Satz nicht im Team. Nach dem klaren Sieg gegen Jona begann Schwellbrunn die zweite Partie gegen Neuendorf mit dem früheren Angriffsduo Ueli Frischknecht und Peter Rohner.
Schreiber konnte so die starke Leistung seines früheren Nebenspielers Dennis Brulc von der Seitenlinie aus verfolgen. Der wieder ins Österreichische Nationalteam aufgebotene Neuendorfer Hauptangreifer spielte einen sehr starken ersten Satz und brachte die Gäste schnell klar in Führung.
Wende nach Einwechslung
Schwellbrunn fand sich im Moment nicht zu Recht und lag bereits klar zurück. Das Heimteam, mit dem Rücken zur Wand, schien auf einmal geläst und wirkte fortan druckvoller, doch trotz einer tollen Aufholjagd reichte es wohl zur Verlängerung, nicht aber zum Abwenden des ersten Satzverlustes.
Im folgenden Satz wechselte Trainer Hofstetter Schreiber für Frischknecht ein. Die Durchschlagskraft von Brulc liess nach und immer mehr dominierte Schwellbrunn die Partie. Die Folge waren drei sichere Satzerfolge und ein weiteres Punktepaar auf dem Weg zum angestrebten Feldtitel.
Rückstand gewandelt
Im ersten Spiel zwischen Schwellbrunn und Jona begannen die St.Galler fehlerlos und äusserst konzentriert. Sie lagen bis zum siebten Ball stets leicht voraus. Einmal schien Schwellbrunn die Wende zu schaffen, doch dann setzte Schreiber zwei Bälle knapp ins Aus.
Beim 6:7 schien Schwellbrunn einen Gang höher zu schalten und glich aus. Stark unter Druck unterliefen Jonas Nationalspieler Cyrill Jäger in der Folge zwei Eigenfehler und dies sollte die Wende für die ganze Partie bedeuten.
In der Folge war das Spiel eine unerwartet einseitige Angelegenheit, stand doch das junge Joner Team im letzten Sommer noch im Endspiel der Schweizer Feldmeisterschaft. Schwellbrunn siegte hoch im zweiten Abschnitt und auch im dritten Satz lag es mit 10:4 weit voraus, als plötzlich die Konzentration nachliess. Erst im fünften Anlauf vermochte das Team von Trainer Otmar Hofstetter den Matchball zu verwerten. /Cas

Schwellbrunn - Jona 3:0 (11:8, 11:3, 11:8)
Jona - Neuendorf 3:0 (11:2, 11:6, 11:3)
Schwellbrunn - Neuendorf 3:1 (10:12, 11:4, 11:6, 11:8)
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Alle Teams im Einsatz

1.Liga
Die 2. Mannschaft trat zuhause gegen die beiden routinierten Teams aus Ettenhausen und Affeltrangen und an. In beiden Spielen reichte es dem jungen Team um Trainer Oberle zu einem Satzgewinn. Zu sehr musste auf gegnerische Fehler gehofft werden, denn über weite Strecken fehlte einfach die Konstanz und die letzte Konsequenz. So lag an diesem Tag leider nicht mehr drin.

Schwellbrunn 2 - Ettenhausen 2 1:3 (15:13, 9:11,8:11, 3:11)
Affeltrangen 2 - Ettenhausen 2 3:1 (8:11, 11:7, 11:6, 11:8)
Schwellbrunn 2 - Affeltrangen 2 1:3 (9:11, 13:11, 4:11, 8:11)

3.Liga
Gegen Herisau und auch gegen Waldkirch setzte es je eine Niederlage ab, wobei das Appenzellerderby erst im dritten Satz entschieden wurde. Gegen Hinterforst hingegegen reüssierte Schwellbrunn.

FB Schwellbrunn 3 - TV Herisau 1:2 (7 : 11, 11 : 8, 5 : 11)
TSV Hinterforst 2 - FB Schwellbrunn 3 1:2 (11 : 6, 14 : 15, 7 : 11)
FB Schwellbrunn 3 - TSV Waldkirch 2 0:2 (5 : 11, 7 : 11)
4.Liga
Mit zwei Siegen und einer Niederlage gelang der Start unserer Nachwuchsequipe sehr gut in die neue Saison. Gegen Schwarzenbach und Montlingen reichte es zu zwei Siegen. Am letztjährgen 3.Ligisten Flums scheiterte Schwellbrunn nur knapp.

STV Schwarzenbach 2 - FB Schwellbrunn 4 0:2 (11 : 13, 7 : 11)
FB Schwellbrunn 4 - FB Montlingen 2 (keine Resultatmeldung)
FBT Flums - FB Schwellbrunn 4 2:0 (11 : 8, 11 : 8)
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NLA: Optimaler Start

Mit den erwarteten beiden Punktepaaren aber ohne restlos zu überzeugen ist der grosse Titelfavorit Faustball Schwellbrunn in Diepoldsau zur Feldmeisterschaft 2009 gestartet.
Mit zwei Dreisatzerfolgen steht der Hallenmeister nun bereits nach der ersten Spielrunde ohne einen Verlustsatz an der Tabellenspitze. Doch die Resultate vom Samstag dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass noch nicht alles zum Besten lief. Teamcaptain Ueli Frischknecht formulierte es nach den beiden Partien treffend mit der Bemerkung: „Wir waren im Kopf wohl noch nicht ganz parat.“
Fehlende Aggressivität
Er zeigte sich beeindruckt von der starken Schlagleistung seines Angriffspartners Cyrill Schreiber, verwies aber auf die Mängel in der Defensive. „Teilweise fehlte uns die nötige Aggressivität,“ meinte Frischknecht und analysierte weiter: „Nichts desto trotz standen wir nie in Gefahr, einen Satz zu verlieren. Wir hätten noch einen Gang höher schalten können, bin ich überzeugt.“
Er attestierte Diepoldsau eine gute Leistung und bemängelte im Spiel gegen Deitingen die Leistung der eigenen Abwehr. „Unsere Defensive benötigte einige Zeit, bis sie die Bälle lesen konnte. Diesen und weitere Punkte aus diesen ersten Spielen müssen wir in die kommenden Trainings mit einbauen,“ schloss Frischknecht seine Ausführungen.
Chancen genützt
In der Auftaktpartie kam es gleich zum spannenden Duell mit dem doppelten Bronzemedaillengewinner der letzten Feld- sowie Hallenmeisterschaft. Diepoldsau gehört erneut zu den Medaillenanwärtern und überzeugte bereits bei den Vorbereitungsturnieren.
Beim letzten vor einer Woche zog sich jedoch der auf allen Positionen einsetzbare Roman Lässer mehrere Brüche in der linken Hand zu und der ruhende Pol fehlte dem jungen Rheintaler Team. Schwellbrunn nützte die gegnerischen Unsicherheiten und hielt in allen drei Sätzen einen Vorsprung.
Dieser blieb aber, abgesehen von der Schlussphase im ersten Satz, meist gering. Denn Diepoldsau verstand es ausgezeichnet, den nötigen Druck zu entwickeln und blieb stets in Tuchfühlung.
Echt gefordert
Schon vom Heimteam gefordert, lag Schwellbrunn gleich anschliessend gegen Deitingen im ersten sowie im zweiten Satz vorübergehend im Hintertreffen und dominierte nur im zweiten Durchgang. Doch die Solothurner versagten in den entscheidenden Momenten.
Die Klasse der erfahrenen Appenzeller setzte sich schlussendlich in den Satzenden durch. So kann der STV Schwellbrunn am nächsten Samstag auf dem heimischen Kunstrasen als Tabellenführer das ebenfalls mit zwei Erfolgen in die Saison gestartete Jona sowie den Aufsteiger Neuendorf begrüssen. /Cas

TELEGRAMM:
Kirchenfeld, Diepoldsau:
Diepoldsau –Schwellbrunn 0:3 (6:11, 9:11, 9:11)
Deitingen – Schwellbrunn 0:3 (10:12,3:11,8:11)
Schwellbrunn mit: Cyrill Schreiber, Ueli und Matthias Frischknecht, Peter Rohner, Ruedi Nyffenegger sowie David und Martin Berger – Coaching: Otmar Hofstetter (Trainer), André Steiger (Krafttrainer) und Christoph Schüle (Physiotherapeut)
Bemerkungen: 130 Zuschauer – 35 und 43 Spielminuten – Martin Berger beim zweitletzten Ball des Tages an der Schulter verletzt, dürfte in einer Woche aber wieder fit sein
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CH-Cup: Sieg im 1/16-Final / 1.Liga: Erster Sieg

CH-Cup:

Am 7. Mai traf Schwellbrunn im 1/16-Final zuhause auf das neu Formierte Team von Elgg-Ettenhausen. Mit einem klaren 5:1 Erfolg zog das Heimteam in den 1/8-Final ein.
Im ersten Satz spielte Elgg-Ettenhausen keck auf und war von Beginn weg mit 1 bis 2 Bällen in Front. Kurz vor Satzende konnte Schwellbrunn das Blatt wenden und den Satz gewinnen. Im zweiten Satz konnte sich Schwellbrunn steigern und spielte auf allen Positionen sehr konzentriert und konsequent (Schreiber vl. / U. Frischknecht vr. / D. Berger m. / M. Berger hr. / M. Frischknecht hl.).Von Beginn an zog Schwellbrunn fort, gab die Führung nicht mehr ab und siegte souverän. Ganz anders dann der dritte Abschnitt. Auf die Position von Ueli Frischknecht wurde Rohner eingewechselt. Elgg-Ettenhausen versuchte nun die Punkte über die Flanken zu erzielen, was in 3 bis 4 Aktionen ganz gut gelang. Es waren aber vor allem die vielen Fehler im Angriff, welche den Gegner weit in Führung liegen liess. Schwellbrunn kämpfte sich vom 3:8 nochmals bis zum 8:9 heran, musste in der Entscheidung den Satz abgeben. Trainer Hofstetter vertraute auch im vierten Satz auf dieselbe Aufstellung. Schwellbrunn liess sich vom vorherigen Abschnitt nicht irritieren und agierte aus einer sicheren Abwehr heraus. Schreiber spielte wiederum sehr clever und konnte den Gegner bis Satzende mit kurz und halblang geschlagenen Bällen in Schach halten. Um Mathias Frischknecht für die Spiele vom 9. Mai zu schonen, wurde an seiner Position Ueli Frischknecht eingewechselt. Abwehrspieler, Ruedi Nyffenegger, war wegen Militärdienst verhindert, so musste sein Part ein Angreifer übernehmen. Ettenhausen gelang es nicht, Schwellbrunn gefährdend unter Druck zu setzen und nahm vermehrt Schreiber aus dem Spiel. Doch auch so unterliefen dem Gegner immer wieder Eigenfehler. Schwellbrunn hielt den Gegner mit einfachem Spiel auf Distanz und konnte so die beiden letzten Sätze klar für sich entscheiden.

Resultat:
5:1 11:7 / 11:3 / 8:11 / 11:5 / 11:6 / 11:4

Im 1/8-Final trifft Schwellbrunn auf den Sieger der Partie RiWi (NLA) : Oberbüren (1.Liga)

1.Liga:

Zum Saisonstart traf das junge, neu formierte Team Schwellbrunns auf die Aufsteiger aus Rebstein und Salenstein. Erstmals wurde das Team von Martin Oberle betreut, der auch die Trainingseinheiten mit der 2. Mannschaft absolviert. Rebstein spielte clever und nutzte die tiefen Platzverhältnisse immer wieder aus. Zudem versagten in den entscheidend engen Szenden die Nerven der Schwellbrunner Schlagleute. Erst im alles entscheidenden Satz gab Schwellbrunn das Spiel aus den Händen. Von der langen Startniederlage geprägt, ging es gleich weiter gegen Salenstein. Nach der zwischenzeitlichen 0:2 Führung für die Thurgauer schien auch dieses Spiel gelaufen. Doch Schwellbrunn zeigte Moral und konnte ausgleichen. Wieder im alles entscheidenden Satz behielten diesemal die Angreifer ihre Nerven, so dass doch noch ein Spielgewinn gefeiert werden konnte.

Resultate:
TV Rebstein 1 - FB Schwellbrunn 2 3:2 11:7, 4:11, 4:11, 11:8, 12:10
FB Schwellbrunn 2 - STV Thundorf 1 3:2 6:11, 14:15, 11:5, 11:8, 11:8
TV Rebstein 1 - STV Thundorf 1 3:1 11:5, 8:11, 11:6, 15:14
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Zwischenrangliste der U14-Meisterschaft

1. Walzenhausen 2 22 Pt.
2. Schwellbrunn 18Pt.
3. Trogen 10 Pt.
4. Walzenhausen 1 8 Pt,
5. Rebstein 2 Pt.
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Turniersieg in Münchwilen, 03.05.2009:

Die erste Mannschaft trat am vergangenen Donnerstag am Abendturnier in Münchwilen an. Zu Beginn traf man auf Diepoldsau und bekundete mit dem Service des Gegners und mit dem tiefen Terrain einige Mühe. Nachdem der Eröffnungssatz knapp abgegeben werden musste, konnten die folgenden drei Abschnitte gewonnen werden. Die Abwehr bildeten denDas zweite Spiel gegen RiWi war mit 3:0 Sätzen resultatmässig klar. Doch einzelne Unsicherheiten liessen den Thurgauern stets die Möglichkeit offen, dran zu bleiben. Das letzte Spiel war so zu sagen das Finalspiel der beiden Ungeschlagenen. Elgg-Ettenhausen siegte wie auch Schwellbrunn gegen Diepoldsau und RiWi. Doch Elgg-Ettenhausen spielte nicht so druckvoll auf wie erwartet. Zudem häuften sich immer wieder Fehler im Angriff. Schwellbrunn hingegen konnte aus einer kompakten Defensive aufbauen und Ball für Ball verwerten. Schwellbrunn siegte 3:0

1. Spiel: Martin, David, Mathias, Cyrill, Peter
2. Spiel: Martin, David, Mathias, Cyrill, Ueli
3. Spiel: Martin, David, Mathias, Ueli, Peter
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Turnier Vaihingen

Nach dem erfolgreichen Länderspiel starteten die beiden Teams der Schweizernati gut ins Turnier. Beide Equipen qualifizierten sich für die Winner-Runde vom Sonntag, wobei sich Team Weiss mit Cyrill Schreiber und Mathias Frischknecht mit zwei Siegen als Gruppenerster für das Halbfinale qualifizierte. Team Rot mit David Berger verlor ihr Startspiel, konnte sich mit einem Sieg im Folgenden doch noch für das Halbfinale qualifizieren. Der eine Halbfinal wurde somit zur rein schweizerischen Angelegenheit. Team Rot dominierte die zu favoritisierenden Weissen mit 26:18 und zog ins Finalspiel, gegen den Lokalmatador Vaihingen/Enz, ein. Das "Pulver" schien jedoch bereits im Halbfinale verschossen und so ging der Turniersieg in 0:2 Sätzen an die Deutschen. Team Weiss verlor den kleinen Final knapp mit 22:23 gegen Unterhaugstett.

Die Selektion der 8 World-Games-Spieler erfolgt anlässlich der 1. NLA-Runde vom 9. Mai.
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Turnier Frauenfeld

Die zweite Mannschaft Schwellbrunns startete in der Kategorie A gegen einige Mitkonkurenten der 1.Liga. Anders als in Elgg gelang ihnen in Frauenfeld ein guter Turnierverlauf. Als Gruppenzweiter zogen sie in das Halbfinale ein, welches verloren ging. Im Spiel um Rang 3 ging es eng zu Sache. Nach regulärer Spielzeit stand es unentschieden, so dass die Verlängerung die Entscheidung bringen musste. Diese ging nur knapp an den Gegener.
Die Nachwuchsequipen belegten die Plätze im Mittelfeld. Die U10 Mannschaft erreichte wie auch das U12 Team den 6. Rang. Die Schülermannschaft der U15 belegten mit dem 3. Rang den einzigen Podestplatz.
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Erste Länderspieleinsätze von Mäth und Dave

Anlässlich des Vorbereitungsturniers in Vaihingen/DE reiste der Kader der Herren-Nationalmannschaft nach Deutschland. Am Freitagabend stand ein offizielles Länderspiel, Deutschland : Schweiz, auf dem Programm. Im Achterkader aufgestellt wurden erstmals auch unsere Schwellbrunner Mathias Frischknecht und David Berger. Bereits in der Startaufstellung stand der dritte und länderspielerfahrene Cyrill Schreiber. Mäth und Dave wurden während des über 5 Gewinnsätze dauernden Spiels eingewechselt und kam so zu ihren ersten Einsätzen für die Schweizer Nationalmannschaft. Der Schweiz gelang eine überzeugende Leistung und hatte nur im Start- wie auch im Mittelabschnitt ein knappes Satzresultat vorzuweisen. Der Vergleich ging mit dem klaren Resultat von 5:0 an die Eidgenossen.

Faustball Schwellbrunn gratuliert Mäth und Dave zu ihren ersten erfolgreichen Herren-Länderspielen.

Am Samstag und Sonntag absolviert die Nationalmannschaft, aufgeteilt in zwei Teams, das internationale Turnier in Vaihingen.
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Resultate Turnier Elgg

Schwellbrunn 3, einziges Team auf dem Podest - 3.

Mario Lutz, Remo Sturzenegger, Marcel Gantenbein, René Schoch, Andi Mettler

Erstes Feldturnier in Elgg
Total 6 Schwellbrunner Mannschaften reisten vergangenes Wochenende nach Elgg, um ein erstes Stelldichein in die neue Feldsaison zu geben. Bereits am Samstag trat die 3. Mannschaft in der Kategorie C an. Von Beginn weg fanden sie den Tritt und belegten den guten 3. Schlussrang1. Mannschaft ihre Vorrunde in der Kategorie Elite. Gegen Jona 2, Oberwinterthur und Affeltrangen resulterite je ein Sieg. Einzig Diepoldsau mussten sich die Schwellbrunner knapp mit 2 Bällen geschlagen geben und belegten den 2. Gruppenrang. Am Sonntag folgten die Gruppenspiele der Finalrunde, wobei gegen Widnau und Affeltrangen zwei Siege erspielt werden konnten. Mit einer knappen Niederlage gegen Jona 1, verpasste man ein Unentschieden nur um 1 Ball. In der Folge verlor das Team gleich auch noch gegen Oberentfelden. Punktegleich mit Oberentfelden und Widnau, jedoch mit dem besten Ballverhältnis, belegte Schwellbrunnden den 2. Gruppenrang und zog gegen Diepoldsau in den Halbfinal ein, welcher eine klare Sache zu Gunsten der Rehintaler wurde. Auch im Spiel um den 3. Rang konnte Schwellbrunn nicht mitreden. In 0:2 Sätzen verpasste man den Podestplatz. Die neuformierte, junge 1.Liga-Mannschaft fand noch nicht zu ihrem Spiel. Als Gruppenfünfter reichte es in der Endabrechnung nur noch für Rang 9. Die drei Nachwuchsteams etablierten sich mehr oder weniger alle im Mittelfeld. Das U14-Team wurde 6., das U12-Team 8. und das U10-Team 6.
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NLA/05.02.2011: Schwellbrunn gewinnt letztes Spiel

Mit einem deutlichen Fünfsatzerfolg siegt der Titelverteidiger Schwellbrunn auch in seinem letzten Qualifikationsspiel und geht als klarer Favorit in den Finalevent, den er am kommenden Wochenende in Gais selbst organisiert.
Schwellbrunn hat damit die Quali ungeschlagen mit dem deutlichen Satzverhältnis von 25:3 abgeschlossen. Die Hinterländer gewannen vier Partien ohne Satzverlust und nur im Spiel gegen Diepoldsau kassierten sie drei Sätze. Es war jene Partie, als Schwellbrunn erst im letzten Satz seinen durch eine Hirnerschütterung angeschlagenen Topspieler Cyrill Schreiber einsetzte.
Schreiber über alles
Es spricht nicht gerade für eine Sportart, wenn so viel von einem einzelnen Spieler abhängt. Doch der 27-jährige Schlagmann ist seit Jahren der herausragend Schweizer Spieler und er gehört zur absoluten Weltspitze. So hat er bekanntlich im letzten Herbst Brasiliens Meister Novo Hamburgo im afrikanischen Namibia zum Weltcupsieg geführt.
Er demonstrierte am Samstag erneut seine einsame Klasse mit wuchtigen aber, wenn es die Situation erforderte, auch gezielt dosierten Schlägen und riss seine Nebenspieler zum klaren Fünfsatzerfolg mit.
Nach dem Schlusspfiff darauf angesprochen, ob seine Verletzung vollständig ausgeheilt sei, meinte Schreiber: "Ich habe noch gewisse Probleme mich voll zu konzentrieren, doch athletisch bin ich wie gewohnt topfit."
Zuversicht angebracht
So machte er an seiner eigenen Leistung gewisse Abstriche und meinte, das vor allem sein Service noch zu wenig konstant sei. Schreiber ist aber zuversichtlich für das kommende Wochenende und sagt: "Ich werde immer gesünder und voll konzentriert will ich mit dem Team die Titelverteidigung angehen. Wenn wir alle gut spielen, sollte dies möglich sein."
Und tatsächlich darf man bei Schwellbrunn dem nächsten Wochenende optimistisch entgegen sehen. Denn die Teamleistung am Samstag gegen Faustball Widnau war wohl nicht dominant, aber jederzeit überlegen. Die Rheintaler vermochten drei der fünf Sätze lange offen zu halten, doch zu einem Teilerfolg reicht es ihnen nicht. Im vierten Abschnitt holten sie sich einen Satzball, doch Schwellbrunn wehrte diesen ab und wandelte auch diesen Satz in der Verlängerung zu seinen Gunsten.
Angriffsvarianten erprobt
Trainer Otmar Hofstetter nützte geschickt die Möglichkeit, im Angriff neben Schreiber seine übrigen Schlagleute einzusetzen. Neben dem erfahrenen Allrounder Stefan Ziegler die beiden Berger-Brüder Lukas und Samuel. Denn immer wieder wurde Schreiber durch das Anspielen aus dem Schlag genommen.
Wenn die Schwellbrunner Faustballer am kommenden Wochenende in Gais den Finalevent organisieren, werden sie im ersten Halbfinal der Männer am Samstag um 14.00 Uhr gegen den Vierten der Qualifikation (Diepoldsau oder Faustball Widnau) antreten. /Cas

Schwellbrunn - Widnau 5:0 (11:8, 11:5, 11:8, 13:11, 11:6)

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